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Microsoft Surface Laptop, das Einweggerät

Der Laptop Surface von Microsoft lässt sich nicht reparieren oder aufrüsten, ohne ihn dabei kaputt zu machen – so ist es in einem Artikel auf ComputerBase zu lesen, der sich auf einen Bericht von iFixit bezieht.

Herzlichen Glückwunsch. – In vielen Städten werden Reparaturcafés eröffnet, um generell Zeichen zu setzen gegen die Wegwerfmentalität und um Rohstoffe zu sparen, und Microsoft produziert ein Gerät, das man wohl wegschmeißen kann, wenn denn mal ein Bauteil kaputt geht, und steht damit Apple in nichts nach. Na, Hauptsache, die Dinger sehen chic aus und werden gut verkauft.

Google will auch offline das Benutzerverhalten verfolgen

Google schickt sich laut einem Beitrag auf Anti-Media an, auch das Offline-Verhalten der Benutzer zu verfolgen. Dies soll beim Einkauf mit Kreditkarten möglich sein. Dazu müssen natürlich die Händler in Form von Partnerschaften mit Google mitmachen. In den USA wird freilich wesentlich mehr per Kreditkarte bezahlt als etwa in Deutschland. Doch wenn in Europa die Vorhaben einiger Regierungen, das Bargeld abzuschaffen, sich durchsetzen sollten, würden die Bürger es gar nicht mehr vermeiden können, getrackt zu werden. Laut Welt warnen verschiedene prominente Ökonomen und Finanzwissenschaftler vor einem drohenden Bargeldverbot in Deutschland.

Unternehmer plädieren fürs Bedingungslose Grundeinkommen

Ich hatte bisher immer den Eindruck, ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) würde nur in eher linken Lagern diskutiert werden. Doch sogar und gerade auch namhafte Unternehmerinnen und Unternehmer weltweit sehen es als Notwendigkeit für die nahe Zukunft an. Auf t3n gibt es einen interessanten Artikel hierzu, der seine Informationen wiederum von der Süddeutschen Zeitung bezieht.

Dass in der Produktion immer mehr Roboter die Arbeit von Menschen übernehmen, ist ja ein alter Hut. Aber heutzutage sind Computerprogramme mehr und mehr in der Lage, auch kognitive Arbeiten zu übernehmen; darüber gab es bei Heise bereits 2013 einen Bericht. Es werden also nicht nur weiter Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe wegfallen, sondern nun auch in kaufmännischen, journalistischen, dienstleisterischen, medizinischen und kreativen Berufen.

Nein, ich mache keine kostenlosen Logo-Designs

Da hat doch tatsächlich jemand per Twitter einen freiberuflichen Grafiker gefragt, ob er ihm kostenlos ein Logo gestalten würde. Ich frage mich, ob der Fragesteller morgens in der Bäckerei auch bittet, die Brötchen umsonst zu bekommen, oder ob er selber bereit wäre, seine Arbeitskraft ohne Gegenwert zur Verfügung zu stellen. Wohlgemerkt, wir reden hier nicht von ehrenamtlichem sozialen Engagement, sondern von der Berufstätigkeit, die man ausübt, um ein Einkommen zu erzielen. Unfassbar, dass grafische Gestaltung von manchen Menschen offenbar nicht als Arbeitsleistung anerkannt wird, sondern … ja, als was eigentlich? Tri-tra-trullala oder so.

No. I don’t make free logo designs
Poster by Graham ›Logo‹ Smith

Berge von Arbeit

Wenn man mehr Arbeit hat, als man so schnell abarbeiten kann, kommt Stress auf. Ich versuche, dem entgegen zu wirken, indem ich mir Aufgaben in Teilaufgaben zerlege. Dann sieht man wenigstens ein Fortkommen. Und jede durchgestrichene Teilaufgabe gibt einem ein gutes Gefühl – das zufriedene Gefühl nämlich, eben doch was geschafft zu haben. Dieses Gefühl motiviert einen natürlich und man macht sich an die nächste kleine Aufgabe heran. Immer diesen unbezwingbar erscheinenden Riesenhaufen vor sich zu sehen, lähmt hingegen, macht verzweifelt und konfus – man handelt nicht mehr zielstrebig, sondern nur noch kopflos. Oder auch gar nicht mehr, man steckt den Kopf in den Sand. Was natürlich zu weiteren Schwierigkeiten führt, etwa immer mehr Zeitverzug und unzufrieden werdende Kunden.

Kurzum: Es ist besser, sich auf die Lösungen zu konzentrieren als auf die Probleme.

Immer schneller

Schnelligkeit ist das A und O in unserer gesamten Wirtschaft. Konkurrenzfähig ist ein Unternehmen nicht allein durch besonders gute Produkte oder Dienstleistungen, sondern immer mehr auch durch den Faktor Geschwindigkeit: Wie schnell kann geliefert werden, wie zügig werden Kundenanfragen beantwortet, wie kurz sind Wartezeiten, wie schnell werden Aufträge fertig gestellt. Und die Beschleunigung nimmt ständig zu, weil die Technik immer höhere Geschwindigkeiten möglich macht, man denke nur an Internetverbindungen – Modem- oder ISDN-Geschwindigkeiten kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Hinzu kommt die allgemein geforderte ständige Erreichbarkeit.

Diese Dinge bestimmen aber nicht nur den geschäftlichen Bereich, sondern auch das Privatleben. Wenn ich im Bus fahre, beobachte ich, wie Menschen – offensichtlich in ihrer Freizeit – ständig in die Hosen- oder Jackentasche greifen, um ihr Smartphone herauszuholen, nur weil dauernd Meldungen eingehen. Ich selbst finde es entspannender, einfach mal nur aus dem Fenster zu schauen und meinen Gedanken nachzuhängen.

Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit und fehlende Rückzugsmöglichkeiten sind in dem heutigen Ausmaß auf jeden Fall Stressoren. Die schnellere Technik müsste uns Menschen doch eigentlich mehr Freizeit geben, sollte man meinen – denn Aufgaben lassen sich doch damit flotter abarbeiten. Aber die Rechnung geht nicht auf.

Interessante Gedanken zu dem Thema habe ich auf BusinessVillage gefunden, in einem Artikel namens Hightech? Highspeed? Hightouch?.

Verkaufe es JETZT!

Im Verlag BusinessVillage wird im September oder Oktober 2013 ein neues Buch erscheinen, das mir sehr interessant vorkommt: Markus M. Schwenk: Sell it NOW! Moderne Ver­kaufs­ge­sprä­che gehen anders.

Die These: Umfassende Beratung, langfristige Kundenbeziehungen, toller Service seien heute keine Garanten für gute Geschäfte mehr. Denn für den neuen Geiz-ist-geil-Kunden hätten diese Aspekte kaum noch eine Bedeutung. Sie seien gnadenlos, gut vorinformiert, stellten Fragen und forderten Rabatte. Das mache Verkaufsgespräche nach alter Schule unmöglich.

Markus M. Schwenk zeigt in seinem Buch, wie das moderne B2C-Geschäft funktioniert und hat für dieses Buch mehr als 1500 Verkäufer-Coachings analysiert. Realistische Beispiele, sofort nachvollziehbare und direkt umsetzbare Handlungsempfehlungen machen dieses Buch – nach Aussage des Verlages – zur Standardlektüre für Verkäufer im Endkundengeschäft.

Da das Buch noch nicht erschienen ist, während ich diesen Blogartikel schreibe, habe ich es natürlich noch nicht gelesen und kann es daher nicht bewerten.

Ich glaube aber, dass es immer noch zahlreiche Kunden gibt, denen eine langfristige und vertrauensvolle Beziehung zum Verkäufer oder Dienstleister wichtig ist. Ob man ausschließlich von dieser Art von Kunden »leben« kann, hängt sicherlich von verschiedenen Faktoren ab, etwa von der eigenen Branche, den Gewinnspannen usw.

In meinem Fall ist es so, dass viele meiner Kunden sehr nette und treue Stammkunden sind. Aber warum soll ich die »gnadenlosen« Geiz-ist-geil-Interessenten nicht auch zu Kunden machen können und wollen? Natürlich bekommen sie für kleine Preise keine Platin-Leistungen, aber das wollen sie ja auch gar nicht. Sie wollen’s schnell und billig, wenn ich es richtig verstehe.

Ich bin gespannt auf das Buch.

www.businessvillage.de/Sell-it-NOW/eb-926.html
Sell it NOW!

Billig ist kein Kundennutzen

Will man als Kunde wirklich immer nur billig einkaufen? Oder legt man doch vielleicht Wert auf Qualität, Chic und lange Haltbarkeit? Was nützt einem billiger Schund, der schlecht aussieht, schlecht verarbeitet ist und schnell kaputt geht? Oder was hat man von einer Dienst- oder handwerklichen Leistung, die zwar billig ist, aber halbherzig und vielleicht minderwertig durchgeführt wird?

Die Werbung suggeriert zwar den Konsumenten, dass alles immer irgendwie noch billiger zu bekommen ist, als es eigentlich kosten dürfte. Aber wie soll das möglich sein? Wie kann ein Händler oder Dienstleister etwas zu einem Preis anbieten, der unter Wert liegt? Eigentlich doch gar nicht. Schließlich kalkuliert jeder Kaufmann oder jede Kauffrau die Verkaufspreise so, dass Gewinne erzielt werden. Denn keinen Gewinn zu erzielen, bedeutete den wirtschaftlichen Ruin.

Daraus folgt, dass marktunüblich niedrige Preise entweder zu Lasten der Qualität gehen oder Arbeiterinnen und Arbeiter in Billiglohnländern ausgebeutet werden. Und Fälle wie der, dass Läger für neue Ware oder aufgrund von Renovierungsarbeiten schnell geräumt werden müssen, sind eher selten.

Werbeaussagen wie Zwanzig Prozent auf alles oder Wir schenken Ihnen die Mehrwertsteuer können nur Augenwischerei sein oder einen Hang zum wirtschaftlichen Selbstmord andeuten.

Einen sehr interessanten Artikel zum Thema Preisnachlässe gibt es auf ChannelPartner.

Zeiterfassung mit »mite«

Die Erfassung von Arbeitszeiten ist für Selbständige und Freiberufler unumgänglich, um den Arbeitsaufwand für Projekte kontrollieren zu können und Anhaltspunkte für die Preiskalkulation zu haben. Hier kann mite helfen; es ist geeignet sowohl für Einzelkämpfer als auch für Arbeitsgruppen.

Ich empfinde mite als sehr übersichtlich und sehr einfach zu bedienen. Ich habe es allerdings nur alleine und nicht im Team getestet. Grob gesagt, legt man Kunden, Projekte und Leistungen an und kann dann die Zeiten erfassen, die man pro Kundenprojekt aufwendet. Natürlich lässt sich ein Stundensatz festlegen, sodass automatisch die in Rechnung zu stellenden Kosten ermittelt werden.

mite läuft als Web-Applikation im Browser, und zwar auf dem iPhone, Mac oder PC, und wird als als SaaS (Software as a Service) angeboten, lässt sich also nicht auf dem eigenen Server installieren.

Man muss ein Konto anlegen, kann dreißig Tage lang testen und zahlt nach der Testphase pro Kopf und Monat fünf Euro. Oder man gibt seine Bankdaten gar nicht an, und dann ist nach den dreißig Tagen die Nutzungszeit eben zu Ende. Kündigen lässt sich ein Abonnement monatlich, und um seine Daten nicht zu verlieren, kann man sie vor Ablauf des Vertrages exportieren; das finde ich sehr fair.

Die Nutzung über eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS) ist möglich; nach Angaben von mite werden tägliche Datensicherungen durchgeführt; die Server stehen in Berlin und mite ist ein deutsches Unternehmen.

Es macht auf mich alles einen soliden, seriösen und sauberen Eindruck.

mite.


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