Was ist ein Entwurf?

Es hat sich gezeigt, dass unterschiedliche Auffassungen darüber herrschen, was ein Entwurf sei. Und ganz klar ist der Begriff auch nicht bestimmt. Bei Wikipeda zum Beispiel hieß es (Stand: 2016):

[…] In der Regel wird unter dem Begriff Entwurf […] eine Darstellung und Präsentation in Form von Texten, Zeichnungen, Grafiken, Modellen und Berechnungen verstanden. Diese Darstellungen sind Mittel der Veranschaulichung, der Überprüfung und der Kommunikation mit anderen Menschen. […] Dokumente aller Art, zum Beispiel Bücher, Briefe, Notationen werden oft als grober Entwurf erstellt und anhand dessen strukturiert, verbessert und ausgearbeitet.

Der Entwurf für eine Website kann dem Kunden oder der Kundin zwar in Form einer Bilddatei, einer (Powerpoint-) Präsentation, einer PDF-Datei oder eines Ausdrucks zugeschickt werden – der Nachteil ist aber, dass alle diese Möglichkeiten nicht unbedingt die Realität widerspiegeln, weil Webseiten nun mal im Webbrowser auf verschiedensten Geräten mit den unterschiedlichsten Displays oder Monitoren betrachtet werden. Als Konsequenz daraus bleibt eigentlich als einzig gangbare Möglichkeit nur, einen Entwurf als (zunächst mal einzelne) responsive, also sich an alle möglichen Gegebenheiten anpassende, Webseite anzufertigen und so dem Kunden vorzustellen.

Gedanken über Content-Management-Systeme

Mit einem CMS ist es so, dass man nie eindeutig sagen kann, das ist gut oder das ist schlecht. Es ist nicht so wie bei Eiscreme: Da weißt du, Pistazie mag ich und das schmeckt mir immer, aber Knoblauch-Nuss ist nicht so mein Fall. Ein CMS ist nicht wie Eiscreme, sondern eher wie ein Berliner Ballen. Da weißt du nie vorher so genau, ist da jetzt eine Himbeer-, Aprikose- oder Kirschfüllung drin? Und wenn du Pech hast, ist Senf innen drin. Das erkennst du aber nicht von Anfang an. Das merkst du erst, wenn du dich mühsam bis ungefähr zur Mitte durchgefuttert hast. Und dann probierst du einen anderen Pfannkuchen, und da ist dann statt Konfitüre Meerrettich drin, und beim dritten eine saure Gurke, und dann merkst du irgendwann, dass es diese perfekte Leckerei ohne was Fieses drin nicht gibt.

Und dann fragst du dich, ob du das Innere in Kauf nehmen sollst, weil das Drumherum ja lecker ist. Und welches Innere das kleinste Übel von allen ist. Und das ist nicht leicht zu entscheiden. Und so ist es auch mit Content-Management-Systemen. Sie wirken meistens erst mal toll, aber je tiefer du vordringst und je intensiver du dich mit ihnen befasst, desto mehr treten auch ihre Nachteile und Schattenseiten hervor. Und seit Jahren suchst du schon nach dem perfekten System, aber das gibt es nicht. Es gibt schlechte und gute, ja. Aber ein perfektes gibt es nicht. Es gibt keins ohne Senf tief innen drin statt Fruchtmasse.

Und erklär das mal einem Kunden.

Audio-CDs rippen unter Linux

Logo GNU/Linux

Seit mein DVD-Spieler vor Jahren kaputt gegangen ist, höre ich meine Musik über ein an die Stereo-Anlage angeschlossenes Notebook. Ich benutze eine externe Soundkarte von Creative, weil ich sie für besser halte als die ins Notebook eingebaute.

Ich habe meine Audio-CDs also nach und nach – mit Hilfe eines an den Computer angeschlossenen CD-/DVD-ROM-Laufwerks – gerippt, und zwar mit Asunder. Doch im Fall einer bestimmten CD war gar nichts gerippt worden. Nun gut, neuer Versuch. Wieder nichts, auch keine Fehlermeldung.

Ich suchte nach einer Alternative und stieß bei gambaru.de auf abcde (A Better CD Encoder). Unter Debian oder Ubuntu zum Beispiel kann man dieses Programm per Terminal installieren: sudo apt install abcde.

Und damit ließ sich auch die eine widerspenstige CD einwandfrei einlesen und speichern.

Datei unter Linux ausführbar machen

Terminal

Ich kann mich an die näheren Umstände nicht erinnern, aber ein Programm wollte sich im Terminal nicht ausführen lassen. Mit dem Befehl chmod kann man jedoch die Berechtigungen ändern, sodass sich das Programm dann eben doch starten lässt: chmod u+x .

Genauer erklärt wird das zum Beispiel hier:

Außerhalb des eigenen Benutzerverzeichnisses benötigt man root-Rechte. So oder so sollte man freilich wissen, was man tut.

Windows 11 ohne Microsoft-Konto installieren und verwenden

Logo Windows 11

Auch wenn es nur alle Jubeljahre mal vorkommt: Wenn ich Windows installiere, will Microsoft mich dazu drängen, ein Konto anzulegen. Das war schon unter Windows 10 so, und in Windows 11 ist es nicht anders. Ich will mich aber von dem Unternehmen nicht verfolgen und ausspionieren lassen. Es ist ein bisschen umständlich, diesen Zwang zu umgehen, aber machbar. Wie das geht, wird zum Beispiel hier erklärt:

Der letztgenannte Artikel zeigt auch noch eine weitere Möglichkeit für neuere Windows-11-Versionen auf, weil Microsoft freilich stets bemüht ist, bekannte Umgehungslösungen zu verhindern.

Datei-Endungen entfernen per .htaccess

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Manche Inhaltsverwaltungs-Systeme unterdrücken die Anzeige der Datei-Endungen, also heißen die Webseiten dann zum Beispiel www.example.com/index statt www.example.com/index.html oder www.example.com/index.php.

Doch wie kann man so etwas bewerkstelligen, wenn man gar kein CMS einsetzt, sondern sich statische HTML- oder PHP-Webseiten selbst baut?

Google will freie Android-Apps blockieren

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Laut Keep Android Open hat Google vor, ab September 2026 nur noch solche Apps auf Android zu ermöglichen, deren Entwickler sich sich zentral bei Google anmelden. Anderenfalls kann seine oder ihre Software nicht mehr installiert werden. Und für Anwenderinnen und Anwender bedeutet das, dass sie zum Beispiel über F-Droid keine Apps mehr werden installieren können.

Windows 11 auf älterer Hardware installieren

Logo Windows 11

Ab und zu werde ich von Freunden und Bekannten gefragt, was sie machen sollen: Ihr Windows 10 erhalte ja keine Updates mehr, ihre Hardware sei aber nicht für Windows 11 geeignet. Und mir selbst stellte sich die Frage in der Vergangenheit auch. Laut System-Check sollte auf meinem alten Notebook Windows 11 nicht installiert werden können. – Konnte es aber doch.

Datenschutzfreundliche E-Mail-Anbieter aus Deutschland

E-Mail

Ich wundere mich immer wieder, wie viele Leute aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis völlig sorglos ihre E-Mail-Kommunikation über kostenlose Anbieter betreiben, so nach dem Motto: »Ich habe doch nichts zu verbergen.« Aber nun gut, vielleicht erzählen sie auch irgendwelchen Unbekannten auf der Straße ihre tiefsten Geheimnisse und überhaupt ihr ganzes Leben – ich weiß es nicht.

Ich lasse mich jedenfalls nicht gerne ausspionieren. Da bezahle ich dann doch schon lieber zwei Euro oder so pro Monat für ein E-Mail-Konto nach europäischen Datenschutz-Richtlinien. Und am allerliebsten sind mir Anbieter aus meinem »eigenen« Land.

Auf digitalcourage.de wird die Thematik im Artikel Vertrauenswürdige E-Mail-Anbieter genauer behandelt. Der Autor empfiehlt unter anderem Posteo, wo ich seit ein paar Jahren Kunde bin.