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Kostenlos PDF-Dateien bearbeiten mit FlexiPDF Basic 2017

Logo FlexiPDF Basic

Seit dem 20. Juni 2017 ist von SoftMaker die kostenlose PDF-Software FlexiPDF Basic für Windows (ab Vista) mit erweiterter Funktionalität erhältlich – es sind nämlich einige grundlegende Editierfunktionen hinzugekommen. Bislang war die Basic-Version ein reiner PDF-Betrachter und PDF-Druckertreiber gewesen. Nun kann man aber zusätzlich die Seitenreihenfolge in einer PDF-Datei ändern, Seiten löschen, Seiten aus anderen PDF-Dokumenten einfügen und Kommentare einfügen, wie auf dem folgenden Screenshot zu sehen ist.

FlexiPDF Basic: Kommentieren
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FlexiPDF Basic 2017 steht zum kostenlosen Download bereit und kann sowohl privat als auch geschäftlich genutzt werden.

Die Professional-Version kann natürlich nach wie vor mehr. Hiermit ist es möglich, direkt in der PDF-Datei Änderungen an den Inhalten vorzunehmen – es lassen sich Texte unmittelbar bearbeiten, Bilder einfügen oder mit dem Scanner eingelesene Dokumente mittels automatischer Texterkennung (OCR) in echten Text umwandeln, der dann zum Beispiel mit dem TextMaker weiter bearbeitet werden kann. Im Dezember 2016 hatte ich FlexiPDF Professional in einem Blogartikel vorgestellt.

CSS: Die rätselhaften Kind- und Geschwister-Selektoren

Nun mache ich das schon so furchtbar lange mit dem Webdesign, nämlich etwa siebzehn Jahre (ja, ich kenne noch Frames und andere schreckliche Dinge), aber eine Sache will sich mir einfach nicht einprägen, und das ist die Sache mit den Kind-, Geschwister-, Nachfahren- und Nachbar-Selektoren. Ich weiß zwar, was das ist und wie die funktionieren, aber ich kann mir die Details nicht merken, etwa welches Zeichen man in der CSS-Datei für welchen Selektor angeben muss.

CSS: Die rätselhaften Kind- und Geschwister-Selektoren

Immer wieder muss ich nachschlagen. Wem es auch so geht: hier sind ein paar Links zu Seiten, auf denen das alles wunderbar erklärt ist, mal in Englisch, mal in Deutsch:

Es gibt zweifelsohne noch mehr gute Übersichten und Erklärungen, und meine Liste ist nur als persönliche Auswahl anzusehen. Wer mehr will: Nun, es gibt ja Suchmaschinen …

HP LaserJet 1080 unter GNU/Linux anschließen

Vor einiger Zeit habe ich mir einen gebrauchten Laserdrucker von HP gekauft, und zwar den HP LaserJet 1080, ein ziemlich altes Modell. Das Gerät war gut erhalten und technisch in einwandfreiem Zustand. Unter Windows gab es keinerlei Probleme – die Treiber wurden automatisch installiert und ich konnte sofort loslegen.

Unter GNU/Linux hatte ich dagegen erhebliche Schwierigkeiten. Zwar stellt Hewlett Packard das Treiberpaket HPLIP kostenlos zur Verfügung, aber ausgerechnet mit meinem Modell funktionieren diese Treiber nicht.

Doch es gibt einen inoffiziellen Treiber, er nennt sich foo2zjs. Damit sollte mein Drucker ans Laufen zu kriegen sein. Und tatsächlich klappten ab und zu die Ausdrucke, beim nächsten Versuch dann aber wieder nicht, egal unter welcher der GNU/Linux-Distributionen, die ich einsetze.

Nun, mein Fehler war: Ich hatte gedacht, ich müsste für meinen Drucker den alternativen Treiber zusätzlich zu dem von HP installieren. Das war falsch. Der Drucker läuft nur, wenn man ihn ausschließlich mit dem freien Treiber betreibt; anders gesagt, ich musste den Drucker von dem HP-Teiber entkoppeln und nur foo2zjs verwenden. Seitdem ich das so gemacht habe, tut der gute alte Drucker auch zuverlässig seinen Dienst.

Pagekit: Meta-Beschreibung nachrüsten

Bei der Analyse einer bestimmten Website mit Seitwert stellte sich heraus, dass die Meta-Beschreibung (description) fehlte, die relevant für Suchmaschinen ist. Die Website wird mit dem CMS Pagekit betrieben, und seltsamerweise fügt dieses CMS zwar die Beschreibungen, die man im Backend eingibt, als og:description in den Quellcode ein (das Open-Graph-Protokoll ist von Bedeutung für soziale Medien), aber eben nicht als herkömmliche Meta-Beschreibung.

Dieses Manko kann man durch das Plugin Metadesc beheben, das es erst seit März 2017 gibt – es ist also zu dem Zeitpunkt, da ich diesen Blogartikel schreibe, noch sehr neu. Ich habe es erst heute entdeckt und gleich eingebaut – und es funktioniert wunderbärchen.

GNU/Linux: Problem with the SSL CA cert

Unter der Distribution Antergos, einem Arch-Derivat, konnte ich ab irgendeinem Zeitpunkt keine Pakete aus dem AUR mehr installieren. Es erschien im Terminal immer die folgende Fehlermeldung: curl error: Problem with the SSL CA cert (path? access rights?)

Die Lösung habe ich im Antergos-Forum gefunden: Es fehlte ein bestimmtes Paket. Als ich es nachinstalliert hatte, klappten die Installationen wieder wie gewohnt. sudo pacman -S ca-certificates-utils

Thunderbird: Verteilerliste als BCC

Elektronische Rundbriefe an einen kleinen vertrauten Kreis kann man freilich so versenden, dass jeder Empfänger die E-Mail-Adressen der anderen Empfänger lesen kann. Im Falle geschäftlicher Newsletter ist das natürlich ein Unding – man verschickt die Rundmail so, dass die Adressen eben nicht einsehbar sind. Dies kann man entweder über einen Dienstleister bzw. eine SaaS-Anwendung handhaben, oder man benutzt spezielle Software auf dem eigenen Computer. Für Windows gibt es zum Beispiel SuperMailer und Newsletter Pro. Beide verschicken die Nachrichten automatisiert einzeln. Solche Software ist meines Wissens für GNU/Linux nicht erhältlich, und ich habe auch keines dieser beiden Programme unter Wine ans Laufen gekriegt.

Man kann aber auch den gewohnten E-Mail-Client verwenden. Nur sollte man tunlichst die Empfänger in die BCC-Felder setzen. Um nicht alle Adressen von Hand eingeben zu müssen, empfiehlt sich die Verwendung von Verteilerlisten. In Mozilla Thunderbird ist so eine Liste leicht zu erstellen.

Thunderbird: Neue Verteilerliste

Die gewünschten Adressen aus dem Adressbuch kann man dann mit der Maus in diese Liste ziehen; sie werden in abgespeckter Form dort hinein kopiert; die ursprünglichen Einträge bleiben vollständig erhalten. Die weitere Vorgehensweise ist ebenso einfach: Man adressiert die Nachricht an sich selbst und fügt den Listennamen in das BCC-Feld ein.

Thunderbird: Verteilerliste als BCC

Hunderte oder gar Tausende von Nachrichten sollte man auf diese Weise aber nicht versenden – da würde wohl so mancher Spamfilter anschlagen.

SEO: Serverstandort, Webseitensprache und TLD

Gelegentlich habe ich es erlebt, dass deutsche Webseitenbetreiber die Top-Level-Domain .com statt .de gewählt hatten. Die Überlegung, die dahinter stand, beruhte wohl auf der Annahme, .com (commercial) würde geschäftsmäßiger wirken. Nun ist diese TLD in der Vergangenheit typischer Weise von Unternehmen in den USA verwendet worden und wird sie auch heute noch. Natürlich sind inzwischen viele neue »Endungen«, also Top-Level-Domains, hinzugekommen, und die ländertypischen mögen ihre ehemalige Bedeutung in gewisser Weise verloren haben. Dennoch tendiere ich dazu, für deutsche Websites die deutsche Endung .de zu empfehlen.

Ich denke, Suchmaschinen »empfinden« es als schlüssig, wenn ein deutschsprachiger Webauftritt mit Serverstandort Deutschland und mit entsprechenden Sprachangaben im Kopfbereich der HTML-Dateien auch die TLD .de trägt.

Ein international agierendes Unternehmen hingegen, das seine Website oder seinen Blog mehrsprachig betreibt, könnte sich natürlich für jede Sprache eine entsprechende länderspezifische TLD buchen. Diese Multi-Domain-Strategie wird im Zweiblog näher behandelt. Einiges spricht nämlich dafür.

Datenträger umbenennen mit GParted

Nach der Neupartitionierung und anschließenden Formatierung einer externen Festplatte war als Datenträgerbezeichnung eine lange Zeichenkette vergeben worden. Ich wollte eine lesbarere Etikettierung haben. Das kann man unter GNU/Linux zum Beispiel mit GParted bewerkstelligen. Zunächst einmal muss man die Festplatte oder das Solid-State-Laufwerk aushängen, anschließend klickt man mit der rechten Maustaste auf die Partition und wählt im Kontextmenü Dateisystem bezeichnen. Daraufhin erscheint ein Fenster mit einem Eingabefeld, in das man dann die gewünschte Bezeichnung eintippt, die nach Ausführung dieser Änderung natürlich auch im Dateimanager angezeigt wird.

GParted: Aushängen

GParted: Dateisystem bezeichnen

GParted: Datenträgerbezeichnung festlegen

GParted: Bezeichnung im Dateimanager

Google will auch offline das Benutzerverhalten verfolgen

Google schickt sich laut einem Beitrag auf Anti-Media an, auch das Offline-Verhalten der Benutzer zu verfolgen. Dies soll beim Einkauf mit Kreditkarten möglich sein. Dazu müssen natürlich die Händler in Form von Partnerschaften mit Google mitmachen. In den USA wird freilich wesentlich mehr per Kreditkarte bezahlt als etwa in Deutschland. Doch wenn in Europa die Vorhaben einiger Regierungen, das Bargeld abzuschaffen, sich durchsetzen sollten, würden die Bürger es gar nicht mehr vermeiden können, getrackt zu werden. Laut Welt warnen verschiedene prominente Ökonomen und Finanzwissenschaftler vor einem drohenden Bargeldverbot in Deutschland.

Antergos: Ungültiges oder beschädigtes Paket

Antergos ist eine GNU/Linux-Distribution, die auf Arch Linux basiert und das Rolling-Release-Prinzip anwendet, sich also immerfort aktualisieren lässt. Ich habe selten Probleme mit diesem Betriebssystem, aber heute ließen sich die vorgeschlagenen Aktualisierungen nicht installieren. Es gab irgendwelche Probleme mit den PGP-Signaturen; als Fehlermeldung wurde die wenig aussagekräftige Nachricht ausgegeben, es handele sich um ungültige oder beschädigte Pakete. Nach längerer Suche fand ich im Antergos-Forum eine Antwort, die mir geholfen hat. Man gibt übers Terminal ein: sudo pacman-key --refresh-keys Anschließend ließ sich alles einwandfrei installieren.