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Aktuelle Rezensionen

Von Antergos über SwagArch nach Xubuntu

Ich weiß nicht, was die Ursache war, aber mein gebraucht gekaufter Uralt-Drucker HP LaserJet 1012, den ich mit Ach und Krach und viel Mühe und Not irgendwie unter Antergos ans Laufen bekommen hatte, verweigerte nach einigen Monaten seinen Dienst. Drucken ließ sich sowieso immer nur mit einem Trick (seltsam, aber wahr): Drucker ausgeschaltet lassen, Druck starten, Drucker einschalten, Druck noch mal starten. Aber das ging eben eines Tages auch nicht mehr. Und auch unter Windows 10 bekam dich das Biest nicht mehr ans Laufen.

Nun gut, jetzt habe ich einen sehr guten gebrauchten Monochrom-Laserdrucker von Lexmark, nämlich das Modell MS410d. Installation unter Windows 10: tadellos; unter Antergos: nix zu machen. Dann unter Xubuntu ausprobiert: ruck-zuck, lief; unter openSUSE: zack, schon installiert. Dann noch einmal unter Antergos getestet: keine Chance. Zuletzt mit einem weiteren Arch-Derivat probiert, nämlich SwagArch, das ich auf einem Netbook hatte: hier klappte die Treiberinstallation, und der Drucker druckte. Na gut, da war wohl in Antergos irgendwas zerschossen, aber ich konnte den Fehler nicht finden.

Und so machte ich mein Antergos platt und installierte SwagArch auf dem PC. Doch, anders als auf dem Netbook, gab es auf dem PC immer wieder Schwierigkeiten mit dem Systemstart: SwagArch wollte so ungefähr bei jedem zweiten Start nicht bis in den grafischen Modus hochfahren, sondern blieb vorher hängen, und der Bildschirm spuckte seltsame Meldungen aus, so als ob das Betriebssystem den Bildschirm nicht erkennen würde, aber vielleicht kam es auch mit der Grafikkarte nicht zurecht, ich weiß es nicht.

Da ich gerade diesen PC aber beruflich dringend benötige, wollte ich nicht noch mehr Zeit durch endlose Fehlersuchen verschwenden. Statt dessen installierte ich eben Xubuntu, mit dem ich schon vor langer Zeit einmal gearbeitet hatte und das ja aktuell auch auf einem anderen meiner Computer stabil und fehlerfrei läuft. Ich muss sagen: Mit Xubuntu, aber auch Lubuntu, oder auch der ursprünglichen SuSE und heutigen openSUSE, hatte ich bislang am wenigsten Probleme.

Jedenfalls kam ich durch diese Druckerprobleme von Antergos über SwagArch nach Xubuntu. Und fühle mich heimgekommen.

Gcolor3 – mein Lieblings-Farbwähler unter Linux

Als Gestalter muss ich natürlich oft genaue Farbwerte in Erfahrung bringen. Im Fall von gedruckten Medien, die man nicht selbst erstellt hat, muss man natürlich den Kunden fragen, ob er genaue Farbangaben von seinem Designer bekommen hat. Bei Medien, die auf dem Bildschirm dargestellt werden, hat man es da einfacher, denn es gibt Computeranwendungen, welche die Farben vom Bildschirm sozusagen »aufsaugen« können. So ein Werkzeug nennt sich Pipette oder Farbwähler, im Englischen heißt es color picker, manchmal wird es auch als color grabber bezeichnet.

Für die verschiedenen Betriebssysteme gibt es natürlich verschiedene solcher Farbwähler. Unter Windows habe ich sehr gern den Just Color Picker benutzt. Für Mac OS X gibt es ihn auch, aber nicht für GNU/Linux. Doch ich habe einen sehr guten Ersatz gefunden, und zwar Gcolor3.

Gcolor3

Für Arch Linux, Fedora und openSUSE gibt es Installationspakete, für andere Distributionen muss man selber kompilieren. Eine Installation für Ubuntu oder Mint aus inoffizieller Quelle ist auf mintguide.org beschrieben – Verwendung auf eigene Gefahr! Bei mir ging unter Xubuntu 17.10 alles glatt.

Reguläre Ausdrücke in Antispam Bee verwenden

Antispam Bee ist ein beliebtes Plugin für WordPress. Man kann wirklich sagen, dass es sich hierbei um eine fleißige Biene im Bereich der Bekämpfung von Spam-Kommentaren handelt. Es lassen sich diverse Filterkriterien ein- oder ausschalten und konfigurieren.

Besonders mächtig sind die sogenannten Regulären Ausdrücke oder Regular Expressions, denn damit kann man Spam anhand von selbst festgelegten bösen Wörtern im Absender, der angegebenen Webadresse oder im Kommentartext ausfiltern.

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SoftMaker Office 2018 für Windows

Ich habe ein Rezensionsexemplar SoftMaker Office 2018 Professional für Windows vom deutschen Softwarehersteller SoftMaker erhalten.

SoftMaker Office ist ein Büro-Komplettpaket aus Deutschland und kompatibel zu Microsoft Office, nur deutlich preiswerter. Neu ist unter anderem die Ribbon-Oberfläche; doch wer an die Menüführung der vorigen Versionen gewöhnt ist, kann auch diese weiter verwenden.

Logo: SoftMaker Office 2018

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Buchhaltungssoftware lexoffice

Ich habe eine Rezensions-Lizenz der Buchhaltungs-Software lexoffice erhalten.

Diese Anwendung gibt es in drei Versionen, die verschiedene Bedürfnisse erfüllen. Sie lässt sich per Webbrowser bedienen und ist damit betriebssystem-unabhängig. Je nach Version kann man Angebote und Rechnungen schreiben, das Bankkonto anbinden, EÜR oder GUV erstellen und weitere Aufgaben rund um die Buchhaltung erledigen.

lexoffice-Logo

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PDF-Konverter Able2Extract Professional 12

Ich habe vom kanadischen Softwarehersteller Investintech.com Inc. ein Rezensionsexemplar der Ende 2017 erschienenen Professional-Version 12 der PDF-Software Able2Extract erhalten.

Able2Extract Professional 12 ist eine Software, mit der man PDF-Dokumente auf vielfältige Weise bearbeiten kann. Doch das ist nicht alles: Es lassen sich PDF-Dateien in verschiedene Office-Formate konvertieren. Außerdem ist eine Texterkennung (OCR) enthalten.

Able2Extract-Pro-Logo

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Wenn sich SeaMonkey 2.49.1 nicht installieren lässt

SeaMonkey ist eine Web-Suite, bestehend aus:

  • Browser
  • Mail & Newsgroups
  • Composer
  • Address Book

Das im Folgenden beschriebene Problem tritt in der Version für GNU/Linux auf. Ob es auch unter Mac und Windows auftritt, kann ich nicht sagen.

Es gibt SeaMonkey unter anderem in Deutsch, und kürzlich habe ich die aktuelle Version heruntergeladen (Version 2.49.1, Stand: Januar 2018). Auf der Website wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass automatische Upgrades von früheren Versionen für diese Ausgabe in den meisten Fällen nicht möglich sind und man eine Neuinstallation über die bestehende Installation vornehmen sollte. Ich lud also die aktuelle Version herunter, indem ich auf den knallgrünen Download-Button klickte, der einem gleich ins Auge springt. Es wird kein Installer angeboten, sondern statt dessen entpackt man einfach das heruntergeladene Archiv, kopiert das Verzeichnis an eine geeignete Stelle und klickt auf die ausführbare Datei namens seamonkey. Doch das Programm ließ sich nicht starten.

Ich lud SeaMonkey noch einmal herunter, mied aber diesmal den grünen Button und suchte mir den Download für die deutsche Version aus der etwas weiter unten stehenden Liste heraus. Wieder wollte das Programm nicht starten.

In einem Forum (leider habe ich vergessen, die Quelle zu notieren) fand ich die Lösung: Es werden mittels Button oder Liste nur 32-Bit-Versionen angeboten. Diese laufen aber nicht unter einem 64-Bit-Linux. Ganz unten, unterhalb der Liste, findet man jedoch einen Link unter Contributed builds (other platforms): Linux/x86_64.tar.bz2, und diese 64-Bit-Version klappte dann auch endlich auf meinem Computer. Zwar ist das eine englische Version, doch es wird eine deutsche Sprachdatei angeboten, die man als Browser-Plugin installiert. Anschließend kann man die Oberfläche von SeaMonkey auf Deutsch umstellen.

Besondere HTML-Symbole

Manchmal sucht man ja besondere Symbole fürs Webdesign. Um Ladezeiten gering zu halten, bietet es sich an, statt Bilderchen einzubinden, lieber HTML-Code zu benutzen. Ich hatte kürzlich nach einem freundlichen Symbol gesucht, mit dem ich gut hervorheben könnte, dass man meine Blogartikel gern kommentieren kann. Doch was käme in Frage? – Ich stieß schließlich auf einen riesigen Fundus von allerlei Zeichen, und zwar auf der wunderschön gestalteten Website einer Künstlerin namens Sabina Nore. Und da fand ich einen schräg nach unten gerichteten Bleistift – was könnte passender sein, als mit einem Stiftsymbol zum Kommentieren zu ermuntern!

Na gut, niemand wird versuchen, mit einem Bleistift einen Kommentar unter einen meiner Blogartikel zu schreiben. Eher kommt da wohl die Tastatur in Frage. Andererseits: Wenn ich auf meinem Smartphone Text eintippe, nehme ich nicht meine ungeschickten Finger direkt, sondern behelfe mir mit so einem – hm, nennen wir ihn mal: Hilfsstift. Dann passt das Symbol ja doch. Ich hoffe nur, es wird überall auch korrekt angezeigt …

SwagArch GNU/Linux, ein Arch-Derivat

Wesentlich unkomplizierter als die im letzten Artikel beschriebene Distribution Bluestar kommt SwagArch GNU/Linux daher. Man findet sofort den Installer, und die Installation geht zügig vonstatten. SwagArch läuft auf meinem alten Netbook Packard Bell NAV50 (DOT_S2.GE/020) aus dem Herstellungsjahr 2003 schön flott. Allerdings habe ich den Speicher von 1 GiB auf 2 GiB erweitert, nachdem ich es gebraucht gekauft hatte.

Logo: SwagArch GNU/Linux

Arch und deren Derivate sind sogenannte Rolling Releases. Das bedeutet, dass es keine Upgrade-Zyklen gibt wie zum Beispiel bei Debian oder Ubuntu, sondern dass sich das System permanent aktualisieren lässt. Fast täglich erhalte ich einen Hinweis, dass irgendwelche Updates zur Verfügung stehen, und so hat man immer die aktuellen Versionen sämtlicher installierter Anwendungen. Kritiker bemängeln, dass man sich dadurch auch zu wenig getestete und möglicherweise fehlerbehaftete Software ins Haus holen könnte. Ich habe zum Glück mit Antergos auf meinem täglich benutzten Computer bisher noch nichts Schlimmes erlebt, seit nunmehr etwa eineinhalb Jahren nicht.

Zurück zu SwagArch: Ich habe es gerade erst vor einem Tag installiert und kann daher noch nicht viel darüber schreiben. Es wird mit Xfce ausgeliefert, einer Desktop-Umgebung, die ich sehr mag, weil sie schlank ist, schnell startet und gute Konfigurationsmöglichkeiten bietet. Ziemlich groovy finde ich, dass man mit der F12-Taste ein Terminal starten kann, das von oben den halben Bildschirm in Anspruch nimmt, sich über andere geöffnete Fenster legt und somit zwischendurch einzuschiebende Arbeiten an der Konsole erleichtert. Ein erneutes Drücken von F12 lässt das Terminal dann wieder verschwinden.

Mehr Informationen, als ich sie bislang bieten kann, gibt es auf topnewreview.com im englischsprachigen Artikel SwagArch 2017.07 Review. Wer SwagArch selber ausprobieren möchte, kann sich mittels einer ISO-Datei einen bootfähigen USB-Stick erstellen und es gefahrlos als Live-System ausprobieren.