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Elegante Handschriften 2018

Ich habe von SoftMaker ein Rezensionsexemplar der CD-ROM »Elegante Handschriften 2018« zugesandt bekommen.

Elegante Handschriften 2018

SoftMaker hat vor kurzem eine neue Schriftensammlung mit fünfzig digitalen Handschriften im TrueType-Format herausgebracht. Diese Schriften lassen sich auf Windows, Linux und Mac installieren.

Einsatz von Handschriften

Handschriften lassen sich sehr gut dort einsetzen, wo eine sympatische, freundliche Atmosphäre erzeugt werden soll. Gern werden sie im Claim (Slogan) von Unternehmen in den Bereichen Handwerk und Dienstleistung verwendet, aber natürlich trifft man sie auch überall dort an, wo es um etwas Hausgemachtes, traditionell Handgemachtes geht oder wo Produkte zumindest so wirken sollen. Die heute weit verbreiteten serifenlosen Antiqua-Schriften haben zwar ein sehr klares Erscheinungsbild und sind in aller Regel gut lesbar, haben aber oft auch etwas Technisches, Kaltes an sich. Durch den sparsamen Einsatz von Handschriften-Fonts kann man eine Auflockerung erreichen. Und ich habe absichtlich das Wort sparsam verwendet: Denn man sollte solche Handschriften wohl dosiert und bewusst einsetzen. Als Mengentext eignen sie sich nicht so gut, als Hingucker dafür umso mehr.

Was diese Schriftensammlung bietet

Die Sammlung Elegante Handschriften 2018 beinhaltet fünfzig Fonts. Dreißig davon waren schon in einer vorherigen Ausgabe enthalten – zwanzig sind also jetzt dazu gekommen. Der Preis von knapp 20 Euro ist sehr moderat, denn man erhält hübsche und auch recht unterschiedliche Schriften, von eher schlicht über verspielt bis nostalgisch-geschwungen. Manche dieser Handschriften muten eher weiblich an, andere mehr männlich.

Elegante Handschriften 2018, Übersicht
(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Auf der Website von SoftMaker kann man sich liebevoll gestaltete Muster anschauen. Hier nur eine kleine Auswahl:

Schriftmuster Elegante Handschriften

Qualität dieser Fonts

Ich habe in der Vergangenheit schon mehrere Schriftpakete von SoftMaker gekauft und war mit der Qualität immer sehr zufrieden.

Und auch diese Handschriften machen wieder einen ordentlichen Eindruck. Sie sind alle recht unterschiedlich von ihrer Wirkung her, sodass sie sich für diverse Einsatzzwecke eignen. Sie haben recht verschiedene Laufweiten, Strichstärken und Verhältnisse der Höhe der Kleinbuchstaben zu den Großbuchstaben. Die meisten der Schriften finde ich gut lesbar. Kleiner als 12 Punkt würde ich einige allerdings nicht setzen. Hier die Schriften Jaz und Brouet, (im Text­bearbeitungs­pro­gramm TextMaker) in 30 Punkt und in 12 Punkt:

Schriften Jaz und Brouet in TextMaker.png

Der Ausdruck mit meinem HP-Laserdrucker auf Standardpapier in der Größe DIN A4 zeigte in beiden Fällen ein sehr schönes und ausgewogenes Schriftbild.

Installation

Für die Installation auf Windows-Betriebssystemen wird ein Installationsprogramm mitgeliefert:

Fontmanager

Auf dem Apple Mac erfolgt die Schrifteninstallation ganz einfach durch einen Doppelklick auf die Schriftdatei.

Auch unter GNU/Linux klickt man doppelt auf die Datei; es öffnet sich dann der Schriftbetrachter, und hier betätigt man die Schaltfläche Installieren.

Schriftartenbetrachter

Wenn man viele oder gar alle der fünfzig Fonts installieren möchte, ist es natürlich sehr mühselig, auf diese Weise jeden einzeln zu installieren. Man kann es sich aber einfacher machen. Wissenswert ist zunächst Folgendes: In dem Fall, dass man die Fonts als normaler Benutzer und nicht als Root installiert, werden sie im persönlichen Bereich unter dem versteckten Verzeichnis /home/[benutzername]/.local/share/fonts gespeichert – zumindest ist das in der von mir verwendeten Distribution der Fall. Und hier kann man sie natürlich ebenso gut einfach von der CD hinein kopieren; man muss nur vorher im Dateimanager einstellen, dass versteckte Verzeichnisse (die mit dem Punkt vor dem Namen) angezeigt werden sollen.

Beim nächsten Start etwa des Textverarbeitungsprogrammes stehen sie dann zur Verfügung. Doch halt – das war bei LibreOffice Writer der Fall, nicht jedoch bei TextMaker, dem Schreibprogramm aus SoftMaker Office. Doch die Lösung war bald gefunden – ich musste den oben genannten Ordner als zusätzlichen Schriftenpfad in TextMaker angeben:

Zusätzliche Schriftenpfade in TextMaker angeben

Lizenz und Preis

Die Lizenz erlaubt es einem Einzelbenutzer, die Fonts für Design und Druck zu verwenden und sie in PDF-Dokumente einzubetten. Nicht erlaubt ist die Erstellung von E-Books und auch nicht die Verwendung als Webfonts, also die Einbindung in Webseiten (Webfonts bietet SoftMaker gesondert an). Der Preis der Sammlung liegt bei € 19,95 für die Download-Version. Eine Backup-CD lässt sich bei Bedarf für € 4,99 dazukaufen.

Mit dem Bambusfahrrad zu einem gefährdeten europäischen Urwald

dieUmweltDruckerei ist eine Druckerei, die ausschließlich Altpapier verwendet. Und dieses rezyklierte Papier sieht heutzutage nicht mehr hässlich aus, sondern eignet sich hervorragend für Geschäftspapier und Printwerbung. Ich hatte mir vor ein paar Jahren mal Papiermuster zuschicken lassen, war von der Qualität überzeugt und habe dann mein Geschäftspapier dort drucken lassen.

Logo dieUmweltDruckerei

Im Blog dieser Druckerei erfuhr man Ende April von einer Tour per Bambusfahrrad von Hannover bis zu einem Nationalpark, der durch Rodung bedroht ist. Es geht um den Białowieża-Nationalpark bzw. Nationalpark Belaweschskaja puschtscha, der in Polen und Weißrussland liegt. Er befindet sich im Białowieża-Urwald (Bialowiezer Heide) und gilt als letzter Tiefland-Urwald Europas.

Eingang zum Nationalpark Białowieża

Ziel der Aktion ist es, Aufmerksamkeit und Spenden für den Waldschutz zu generieren. Nähere Auskünfte darüber, wie man helfen kann, findet man im oben genannten Blogartikel.

Daumen hoch an dieUmweltDruckerei für ihr Umwelt-Engagement!

Domain blablanet.de steht zum Verkauf

Ich fände es erfreulich, wenn Facebook und Twitter endlich ihre Quasi-Monopolstellung verlören. Solche Dienste sollten nicht so gut wie konkurrenzlos in den Händen einzelner kommerzieller Unternehmer liegen, meiner Meinung nach. Und es gibt ja seit längerem schon Bemühungen, dezentralisierte soziale Netzwerke aufzubauen. Angefangen hatte dies wohl mit diaspora* (das Sternchen hinter dem Namen symbolisiert eine Pusteblume). Und es gibt inzwischen einige weitere Netzwerke, die in den meisten Fällen als FLOSS (Free/Libre Open Source Software) konzipiert sind. Aufgrund der offenen Architektur und freien Protokolle können sogar verschiedene dieser Netzwerke miteinander Verbindung aufnehmen. Zum Beispiel lässt sich Friendica mit diaspora* verbinden. Das Prinzip bei all dem ist, dass es keine zentralen Server im Besitz eines Unternehmens gibt, sondern dass diverse Knoten (bei diaspora* Pods genannt) weit verstreut sind. Einen solchen Knoten kann prinzipiell jeder aufbauen und zur Verfügung stellen, jedenfalls im Rahmen genügender technischer, finanzieller und sachkundiger Möglichkeiten.

Auch Blablanet ist eines solcher dezentralisierten sozialen Netzwerke. Es macht allerdings auf mich einen irgendwie unausgereiften Eindruck, die Website sieht furchtbar aus und zeigt Fehlermeldungen an, und zu guter Letzt funktioniert die Auflistung und Anzeige der Kanäle, wie die Knoten hier genannt werden, nicht (Stand: 15. Mai 2017). Ich habe den Eindruck, dass es sich um ein sterbendes Projekt handelt, auch wenn ich den Teufel ungern an die Wand malen mag.

Jedenfalls ist einer der Knoten oder Kanäle schon »platt«, nämlich ein deutscher, und zwar blablanet.de. Ich denke, dass es extrem schwer ist, gegen Facebook anzukämpfen. Denn Facebook ist gut durchdacht und ist leicht zu bedienen, auch für einen manchmal spöttisch als »DAU« bezeichneten Benutzer (dümmster anzunehmender User). Und alle sind bei Facebook, weil alle bei Facebook sind.

blablanet.de kaufen

Nach meinen Erfahrungen wissen die meisten Menschen noch nicht einmal, dass es Alternativen zu Facebook gibt. Und selbst wenn sie es wissen oder man es ihnen sagt, dann hört man doch immer wieder dasselbe Argument: »Aber woanders ist doch keiner meiner Freunde.« Dass Facebook nicht gerade zimperlich mit den persönlichen Daten der Benutzer umgeht; dass es bei Facebook in Wirklichkeit darum geht, die Benutzer zu »melken«; dass man als Benutzer sogar nach dem Ausloggen über Cookies im Browser und per Geräte-Standorterkennung noch getrackt wird; und dass Facebook manipulative Methoden zur Beeinflussung der Benutzer anwendet – das interessiert, geschweige denn stört anscheinend kaum jemanden.

Thunderbird-Addon: Faster autocompletion of e-mail addresses

Der deutsche Bürosoftware-Hersteller SoftMaker gibt seinem Office-Paket seit einiger Zeit den durch eigene Erweiterungen aufgepimpten E-Mail-Client Thunderbird dazu. Ich hatte das Addon Faster autocompletion of e-mail addresses installiert.
Thunderbird-Addon Faster autocompletion
Und das funktionierte beim Update auf die Thunderbird-Version 52.0 (unter GNU/Linux) nicht mehr; es wurden überhaupt keine Vorschläge mehr gemacht, welche Empfängeradresse aus dem Adressbuch in eine neu zu erstellende E-Mail eingetragen werden soll.

Normalerweise geht das ja so: Man fängt an, einen Empfängernamen einzutippen und schon erscheinen passende Vorschläge:
Thunderbird: Adressvervollständigung
Wie gesagt, das klappte jetzt nicht mehr, es erschienen einfach keine Vorschläge und man musste die Empfängeradresse von Hand eingeben.

Leider kann ich mich nicht mehr an Einzelheiten erinnern; ich weiß aber noch, dass Thunderbird schon auf meinem Computer installiert war, bevor ich SoftMaker Office installierte. Ich habe mich wohl entschieden, Thunderbird trotzdem mitzuinstallieren – vermutlich, weil mich eben die oben genannte Erweiterung interessierte. Das klappte ja auch anfänglich alles. Ich glaube, ich habe später Thunderbird von SoftMaker Office sozusagen abgekoppelt und neu installiert; auf jeden Fall blieb dieses SoftMaker-Addon erhalten.

Jedenfalls funktioniert Thunderbird nach der Deinstallation von Faster autocompletion of e-mail addresses wieder einwandfrei.

Und da sieht man mal wieder, dass in Bezug auf Programm-Erweiterungen in aller Regel das alte Motto gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Und letztendlich weiß ich gar nicht, was dieses Faster autocompletion überhaupt gebracht haben soll.

Was bedeutet Bleed im Printbereich?

Im Vektorgrafikprogramm Gravit Designer stieß ich auf den Begriff Bleed. In ähnlicher Software war mir dieser Begriff bisher noch nicht untergekommen, und ich kannte ihn auch nicht. Nun, diese Unkenntnis möge man mir verzeihen, da ich kein gelernter Mediengestalter Digital und Print, sondern Bild und Ton bin – was mich freilich nicht davon abhält, Webseiten und Printwerbung zu gestalten, statt mit Kamera und Mikrofon zu hantieren (wenngleich auch das gelegentlich vorkommt).

Denken konnte ich mir allerdings schon, was mit Bleed gemeint ist: nämlich dass Bilder (seltener auch Texte) bis zum Rand des Mediums bzw. darüber hinaus reichen. Auf Flugblättern findet man so etwas oft vor. Die Texte haben natürlich in aller Regel einen Abstand zu den Rändern des Flugblattes, aber ein farbiger Hintergrund oder ein Foto können ja durchaus diesen Rahmen sprengen. Ein weißer Rand um alles herum wäre gestalterisch natürlich in den meisten Fällen recht unschön.

Bleed

Da die Schneidemaschinen in der Druckerei immer ein wenig Spiel haben, dürfen die Bilder oder Farbflächen nicht genau am Rand enden, sondern müssen immer etwas darüber hinaus fließen; man muss also etwas Beschnitt dazugeben, je nach Anforderungen der Druckerei so um die zwei Millimeter. Bei Thought.Co ist alles sehr schön erklärt; ich übersetze einen kleinen Teil des englischen Textes wie folgt:

Im Druck, wenn irgendein Bild oder Element auf einer Seite den Seitenrand berührt und über die Schnittkante hinausläuft, ohne einen Abstand zu lassen, spricht man vom Bluten. Das Element kann über eine oder mehrere Kanten bluten. Fotos, Lineale, Cliparts und dekorative Textelemente können alle über die Seite hinaus bluten.

Man muss also auf jeden Fall die Elemente im Layout über die Ränder der Seiten hinaus laufen lassen. Denn falls in der Druckerei nur geringfügig außerhalb der eigentlichen Kanten geschnitten wird, der Flyer also anders gesagt auch nur einen Millimeter je Seite zu groß ist, erhält man natürlich einen nicht gewollten und unschönen feinen weißen Rand. Und falls die Grafiksoftware die von der Druckerei geforderte Beschnittzugabe nicht anlegen kann, muss man die Seitengröße in den Einstellungen um die entsprechenden Millimeter vergrößern.

concrete5: Nicht die Willkommens-Seite nach dem Einloggen anzeigen

Standardmäßig ist das Web-CMS concrete5 so eingestellt, dass der Benutzer nach dem Einloggen ins System auf einer Art Willkommens-Seite landet, dem sogenannten Schreibtisch. Dort erhält man allerlei Informationen rund um concrete5, zum Beispiel, was es für Sonderangebote gibt, welche Erweiterungen gerade im Fokus stehen oder welche Tutorien aktuell angeboten werden.

Willkommen zurück
(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Wen das alles nervt, der kann concrete5 in der Version 8 sehr einfach so einstellen, dass man auf der Startseite landet oder einer beliebigen anderen (in früheren Versionen musste man eine Konfigurationsdatei ändern). Dazu meldet man sich am System an und navigiert zu System & Einstellungen > Anmeldung & Registrierung > Weiterleitung nach der Anmeldung. Und dort kann man dann eine von drei Möglichkeiten auswählen.

Weiterleitung nach der Anmeldung

Wie gesagt, voreingestellt ist Schreibtisch, und ich stelle gewöhnlich um auf Startseite. Dann sieht man die Startseite des Webauftritts vor sich, da das Dashboard in concrete5 ja kein abstraktes Backend ist, sondern man immer die Seiten in der »echten« Ansicht vor sich sieht.

Benutzer weiterleiten zu

Gefunden habe ich diese Lösung im Forum von concrete5.

Firefox zeigt nur abgespeckte Informationen in der Adressleiste an

Es ist schon eine Weile her, dass Mozilla die Unsitte einführte, im Webbrowser Firefox die Daten in der Adressleiste nicht mehr vollständig anzuzeigen. Wann das war, daran kann ich mich nicht mehr erinnern – noch zumal Mozilla mit Haupt-Versionsnummern ihrer Anwendungen ja nur so um sich schmeißt; eine weitere Unsitte, meiner Meinung nach. Jedenfalls möchte ich schon noch gern das Protokoll in der Adressleiste erkennen, also http:// oder https://. Aber ich wusste nicht, ob und wie man die Anzeige dieser Daten zurückbekommen könnte. In den Einstellungen fand ich nichts Entsprechendes.

Die Lösung fand ich im Artikel Mozilla Firefox: http und https wieder in der Adresszeile anzeigen auf der Website Dirks-Computerecke.de. Vielen Dank an Dirk Löbe, der sehr gut verständlich und reichlich bebildert erklärt, was man tun muss. Und zwar gibt man about:config in die Adresszeile des Browsers ein. In der dann erscheinenden Liste sucht man per Filter nach dem Eintrag browser.urlbar.trimURLs. Den Wert true setzt man auf false, und anschließend werden die Angaben in der Adressleiste nicht mehr kastriert. Das war jetzt meine Kurzversion; die ausführliche Anleitung findet ihr, wie gesagt, in Dirks Computerecke

Lightbox richtig einbinden

Lightbox von Lokesh Dhakar ist das ursprüngliche und sicherlich auch bekannteste Lightbox-Skript. Es ist in JavaScript programmiert und hat die Aufgabe, kleine Vorschaubildchen beim Anklicken zu vergrößern und als Ebene über die Webseite zu legen. Der Vorteil ist, dass sich das vergrößerte Bild nicht in einer neuen Webseite öffnet und der Benutzer somit auch nicht nach jedem Bild wieder zurück navigieren muss. Und auch ganze Diashows lassen sich damit einrichten.

Da ich Anleitungen manchmal nur recht flüchtig lese, machte ich Fehler bei der Einbindung, sodass das Skript nicht funktionierte. Dabei ist auf der Webseite des Anbieters alles präzise erklärt. Trotzdem möchte ich hier die Vorgehensweise selbst einmal und in deutscher Sprache notieren – ja, genau, insbesondere für mich selber, damit sich das fürs nächste Mal bei mir einprägt. Learning by blogging, könnte man sagen.

Im Head-Bereich der HTML-Datei wird auf die CSS-Datei der Lightbox verwiesen, also beispielsweise:

<link rel="stylesheet" href="includes/lightbox.css">

Mehr gehört gar nicht in den Kopfbereich. Erst am Ende der HTML-Datei, vor dem schließenden Body-Tag, wird auf die JavaScript-Dateien verwiesen. Lightbox setzt JQuery voraus, und der Link zu dieser JavaScript-Bibliothek muss als erstes gesetzt werden. Erst danach kommt der Verweis auf die Lightbox-JavaScript-Datei. Beispiel:

<script src="includes/jquery.min.js"></script>
<script src="includes/lightbox.js"></script>

dieUmweltDruckerei senkt die Preise für Broschüren

Wie heute, am 20. April 2017, im Newsletter von dieUmweltDruckerei zu lesen war, gibt es neue Umschlagsvarianten für Broschüren. Es heißt im Newsletter:

Bei unseren Broschüren mit Klammerheftung und Softcover können Sie ab sofort für vorne und hinten individuell große Umschlagklappen gestalten. Das Softcover bietet darüber hinaus neben der gewohnten Klebebindung nun auch die elegante Fadenheftung und die praktische Schweizer Broschur, welches das Aufschlagverhalten der Broschüre erheblich verbessert.

Wie das Unternehmen weiter bekanntgibt, konnten darüber hinaus aufgrund interner Prozessoptimierungen die Kosten reduziert werden. Die Einsparungen werden an die Kunden weitergegeben, indem die Preise für die Broschüren gesenkt worden sind.

Mein Umstieg von Thunderbird auf Evolution

Ich bin jahrelang Thunderbird-Benutzer gewesen. Thunderbird ist ein sehr verbreiteter E-Mail-Client, der für Windows, macOS, Linux und Linux 64-bit erhältlich ist. Er hat neben umfangreichen Funktionen rund um das Arbeiten mit E-Mails auch ein Adressbuch, einen Kalender namens Lightning mitsamt Tätigkeitsliste und einen Feed-/Newsreader und ist somit ein vollwertiger PIM. Der einzige Grund, warum ich mich entschieden habe, Thunderbird den Rücken zu kehren, sind die wiederholten Probleme, die ich damit hatte und die ich in meinem Artikel FossaMail wird eingestellt beschrieben habe. FossaMail wäre wohl eine Alternative gewesen, wenn es eben nicht zum Mai eingestellt werden würde.

Logo Thunderbird
Logo Thunderbird

E-Mail-Clients/PIMs

E-Mail-Clients gibt es ja etliche, auch für ein GNU/Linux-Betriebssystem. Aber wenn man einen vollwertigen PIM als Desktop-Applikation (und nicht als SaaS) sucht, stellt man fest, dass die Auswahl gering ist. Linux-Distributionen liefern jedoch in aller Regel einen PIM mit; unter der Desktop-Umgebung KDE ist es Kontact und unter GNOME Evolution. Da ich KDE nicht verwende, bleibt für mich also nur Evolution. Und das ist genauso umfangreich wie mein ehemaliger Favorit Thunderbird, erinnert aber eher an Outlook. Eine aktuelle Windows-Portierung ist übrigens seit Jahren nicht mehr erhältlich; umgekehrt gibt es Microsofts Outlook natürlich nicht für GNU/Linux.

Logo Evolution
Logo Evolution

Export aus Thunderbird

Doch wie gut lassen sich lokal gespeicherte E-Mails, Adressen und Kalenderdaten von Thunderbird nach Evolution übertragen? Wichtig: Thunderbird muss zunächst noch installiert bleiben, denn die Daten sollten in ihrem letzten, also aktuellen Zustand so exportiert werden, dass sie eben von dem neuen Anwendungsprogramm gut eingelesen werden können. Der Kalender lässt sich mit Bordmitteln exportieren. Für den Export des Adressbuches empfiehlt sich das Add-on MoreFunctionsForAdressBook, für den Export der Nachrichten die ImportExportTools; beide sind von Paolo »Kaosmos«.

Thunderbird: Kalender-Export
Kalender exportieren

Thunderbird: Adressbuch-Export
Adressbuch exportieren

Thunderbird: Nachrichten-Export
Nachrichten exportieren

Import in Evolution

Der Import des Kalenders aus der gesicherten Kalenderdatei im iCalendar-Format war ein Kinderspiel und klappte auf Anhieb.

Die Übertragung meiner Adressbücher ist hingegen mit Nacharbeit verbunden, da sich das Thunderbird-Adressbuch in der Struktur von dem in Evolution unterscheidet und die im CSV-Dateiformat gesicherten Daten teilweise in falsche Felder importiert werden; zum Beispiel steht die Postleitzahl im Feld für das Land usw. Ich hätte also wohl die CSV-Datei für Evolution aufbereiten müssen; allerdings erscheint es mir leichter und im Endeffekt weniger aufwändig, die Adresseinträge bedarfsweise nach und nach zu korrigieren.

Der Import der E-Mails ist leider ebenfalls mit etwas Arbeit verbunden, da ich eine verzweigte Ordnerstruktur habe. Diese lässt sich mit den oben genannten ImportExportTools aus Thunderbird heraus exportieren; nur lässt sie sich so nicht in Evolution einlesen. Ich muss also die Ordnerstruktur in Evolution neu anlegen und die Nachrichten Ordner für Ordner importieren. Die Nachrichten selbst liegen im EML-Format vor und sind somit Reintext-Dateien und enthalten die Kopfzeilen, den Nachrichteninhalt und gegebenenfalls Anhänge. So lassen sich die empfangenen und gesendeten Nachrichten jedenfalls ohne Datenverlust von einer Anwendung in die andere übertragen.

Nachrichten importieren
Nachrichten importieren (aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Und zu guter Letzt habe ich die abonnierten Feeds in Evolution einfach neu angelegt.

Hoffnungen für die Zukunft

Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass Evolution auch in der Zukunft bei mir stabil läuft, dass keine Bugs auftauchen, die ein vernünftiges Arbeiten erschweren, und ich dauerhaft ordentlich mit der Software werde arbeiten können. Denn ich benötige ein solches Programm für berufliche Zwecke, und da wünscht man sich neben einer guten, intuitiven Bedienbarkeit natürlich auch eine hohe Stabilität und möglichst eine Freiheit zumindest von gravierenden Fehlern.