Logo von Mediengestaltung Torsten Kelsch

Lösung: concrete5 in Version 8 unter PHP 7

Im vorigen Artikel, Concrete5 in Version 8.x läuft nicht unter PHP 7, hatte ich beschrieben, dass ich bei einem bestimmten Webhoster concrete5 in den aktuellen Achter-Versionen unter PHP 7 nicht ans Laufen kriege. Nach Inanspruchnahme des Supports von Webhoster.de AG fiel bei mir endlich der Groschen, sodass ich heute die Lösung präsentieren kann:

Im Plesk-Backend hat man die Möglichkeit, bestimmte PHP-Einstellungen zu verändern. Wichtig im Falle des im vorigen Artikel beschriebenen Problems ist die Einstellung session.save_path. Läuft die Website unter concrete5 8 und PHP 7, muss hier stehen: {WEBSPACEROOT}{/}{:}{TMP}{/}

Concrete5, Version 8, session.save_path

Unter concrete5 6 und PHP 5 muss hingegen eingetragen sein: /var/lib/php/session

Concrete5, Version 6, session.save_path

Bei anderen Webhostern gibt es möglicherweise andere Lösungswege, vielleicht wird als Backend etwas anderes als Plesk eingesetzt, und oft kann man als Kunde auch gar nichts an den PHP-Einstellungen ändern. Dann muss man Kontakt zum Support aufnehmen.

Zu bemerken wäre noch, dass nach meinen Erfahrungen concrete5 6 nicht mit PHP 7 läuft, sondern nur mit PHP 5; concrete5 7 hingegen müsste mit PHP 7 laufen. Allerdings sollte man am besten auf den aktuellen Zweig 8 von concrete5 umstellen – dies ist die fortschrittlichste und leistungsfähigste Version und wird ständig weiterentwickelt.

Concrete5 in Version 8.x läuft nicht unter PHP 7

Nachtrag: Inzwischen habe ich eine Lösung gefunden, die ich im Artikel Lösung: concrete5 in Version 8 unter PHP 7 vorstelle.


Wahrscheinlich hängt es vom Webhoster und dessen Einstellungen ab, aber bei einem bestimmten Hoster kriegte ich concrete5 in den aktuellen Versionen 8.x und unter PHP 7.x nicht ans Laufen. Es erschien beim Installationsversuch die Fehlermeldung:
is_dir(): open_basedir restriction in effect. File(/var/lib/php/session) is not within the allowed path(s): (/var/www/vhosts/[…]/:/tmp/).

Nun existiert zwar eine Lösung hierfür. Bei der Installation gibt man an, dass die Sessions nicht in Dateien, sondern in der Datenbank gespeichert werden sollen:


Concrete 5 Version 8, Session-Handler Datenbank

(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Zusätzlich erstellt man eine Datei namens concrete.php, schreibt dort das Folgende hinein und lädt sie nach /application/config hoch:

<?php
return array(
    'session' => array(
    'handler' => 'database'
    )
);

Doch das half in einem meiner Fälle auch nicht; concrete5 ließ sich einfach nicht installieren, sondern erst dann, als ich auf die ältere PHP-Version 5.6.32 umgeschaltet hatte.

Es war auch schon einmal vorgekommen, dass mit den oben genannten Workarounds concrete5 sich zwar nicht in ein Unterverzeichnis und auch nicht in eine Subdomain installieren ließ, jedoch in den Hauptbereich. Warum mal dieses, mal jenes und mal gar nichts funktioniert, noch zumal bei demselben Webhoster, will sich mir einfach nicht erschließen. Ich erkenne kein Muster. Und nach mehrmaligen stundenlangen Fummeleien schwindet natürlich auch so langsam meine Begeisterung für dieses CMS.

WordPress-Plugin 2J Gallery zerschießt Text

Das Galerie-Plugin 2J Gallery für WordPress führte in meiner Testumgebung dazu, dass die Absätze, die im WordPress-Editor eingegeben worden waren, im Frontend nicht mehr angezeigt wurden. Ein Blick in den Quelltext zeigte, dass das Element <p></p> im gesamten Blog völlig fehlte, weswegen also auch keine Absätze gebildet wurden. ›Nicht gut‹, dachte ich mir. Die Deinstallation des Plugins ließ die Texte wieder normal aussehen.

Minimalismus in der Naturfotografie

Gerade bin ich auf einen englischsprachigen Artikel gestoßen, in welchem es um minimalistische Naturfotografie geht.
Logo: Frames of Nature
Was heißt das? – Nun, insbesondere laienhafte Fotos sind bildlich oft stark überladen. Ganz schlimm ist es, wenn man als Betrachter gar nicht so recht weiß, was denn nun eigentlich gezeigt werden soll: Es gibt zu viele Details, einen zu unruhigen Hintergrund und kein klar herausgestelltes Hauptmotiv.

Doch Meisterschaft zeigt sich ja nicht darin, wie der Schriftsteller Saint-Exupéry sinngemäß gesagt hat, dass man nichts mehr hinzufügen, sondern darin, dass man nichts mehr weglassen kann. Das beschreibt für mich ganz gut, was mit Minimalismus gemeint ist. Und in einem Buch habe ich einmal gelesen, dass ein Fotograf (leider kann ich mich an dessen Namen nicht mehr erinnern) als wichtigste Regel die folgende aufgestellt hat: »Vordergrund, Vordergrund, Vordergrund!«

Nun könnte man diese Maxime natürlich auch umkehren und nur Hintergrund abbilden, Vordergründiges also völlig weglassen. Zum Beispiel findet man manchmal Landschaften, die leer und flächig daherkommen – riesige gelbe Rapsfelder oder endlose Wiesen mit nur vereinzelten Bäumen darauf. Oder man denke an Wüstenlandschaften. Diese »Leere« kann ebenso reizvoll sein wie ein groß abgebildetes Detail mit unscharfem Hintergrund.

Wie so eine minimalistische Fotografie aussehen kann und wie sie wirkt, kann man sich in dem oben schon genannten Blogartikel anschauen. Mir gefällt das erste Bild besonders gut – diese gleichförmige Wiese, die nur in der Helligkeit variiert (ein Schatten fällt anscheinend darauf), aber auf der keine Blumen, geschweige denn Bäume wachsen. Und ein einzelner dunkler Vogel steht in diesem hohen Gras. Besser hätte man die Stimmung nicht einfangen können, finde ich. Gut ist es natürlich immer, wenn man bei so einem sicherlich seltenen Motiv dann auch seine Kamera dabei hat.

Ich selbst bemühe mich ebenfalls immer wieder und immer mehr, Motive zu finden und zu fotografieren, die gerade durch ihre Reduziertheit wirken. Hier ist was aus 2014 – auf die Schnelle herausgesucht und sicherlich nicht mein bestes Bild – aber es zeigt vielleicht ganz gut, worauf es mir ankommt. Die Drähte im oberen Bereich gehören übrigens für mich zu dieser »künstlichen« Landschaft dazu, in die ja der Mensch eingreift, und deswegen wollte ich sie auch nicht wegretuschieren. Sie scheinen fast den Baum zu halten, nicht wahr? Und sie bringen ja, so geschwungen wie sie sind, auch ein wenig Dynamik ins Bild.
Minimalistische Landschaft (Torsten Kelsch)
Foto: Torsten Kelsch

SoftMaker Office 2018 für Windows

Seit 8. November 2018 ist SoftMaker Office 2018 für Windows verfügbar. Eine Linux-Version wird noch folgen. Ich werde die neue Version dieser robusten Bürosoftware in Kürze testen und näher hier vorstellen. Wer sich die Software gerne selber anschauen und sie ausprobieren möchte, kann sich die Testversion herunterladen. Sie ist dreißig Tage lang gültig, sodass man genügend Zeit zum Ausprobieren hat – so kauft man nicht die Katze im Sack.

Logo: SoftMaker Office 2018

Die Officelösung „made in Germany“ wartet mit einem komplett überarbeiteten Bedienkonzept auf – Anwender können nun wahlweise mit klassischen Menüs oder mit Ribbons arbeiten. Durch die native Verwendung der Microsoft-Dateiformate DOCX, XLSX und PPTX bietet SoftMaker Office 2018 nahtlose Kompatibilität zu Microsoft Office. Wie gewohnt besteht das Paket aus der Textverarbeitung TextMaker, der Tabellenkalkulation PlanMaker und dem Präsentationsprogramm Presentations. Für E-Mails, Aufgaben und Termine steht Anwendern ein von SoftMaker erweiterter Thunderbird zur Verfügung.

Wie gesagt: Ein ausführlicher Testbericht wird in Kürze folgen.

Kommentare sind wieder möglich

Für einige Zeit war es – von mir unbemerkt – nicht möglich, Kommentare zu den Blogartikeln zu schreiben. Remo Maßat von der schweizerischen Webdesign-Agentur Schlagwort AG hat mich freundlicherweise auf diesen Missstand aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür! Doch was war eigentlich das Problem? Nun, ich muss ein wenig ausholen:

Nicht nur wird mein WordPress-Blog hier von Spam belästigt, den ich mit Hilfe des Plugins Antispam Bee jedoch sehr gut abwehren kann, sondern ständig gibt es Einbruchsversuche (was wohl jeder halbwegs bekannten Website widerfährt). Es gibt natürlich auch hierfür eine Unzahl von Schutz-Plugins – doch die greifen ja erst, wenn der Angreifer sozusagen schon vor der Haustür des CMS steht. Da ist es sinnvoller, potenzielle Übeltäter bereits, bildlich gesprochen, am Gartenzaun abzuwehren. Und das heißt, dass schon der HTTP-Server, in meinem Fall Apache, feindliche Aktivitäten blockieren soll, sodass sie eben gar nicht erst bis zu WordPress vordringen können. Dies kann man durch bestimmte Einträge in der Datei .htaccess erreichen.

Ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen. Jedenfalls hatte ich einen Fehler gemacht bei den Angaben in dieser Datei. Verhindert werden sollte (unter anderem), dass Unbefugte irgendetwas schreiben können. Leider wurde nun auch die Kommentarfunktion blockiert. Dumm gelaufen. Für die Datei, die für Kommentare zuständig ist, musste ich also die Sperre wieder aufheben. Hier mein Code für Apache 2.4 (Auszug):

# Verhindert ohne die Aufhebung weiter unten auch, dass Benutzer Kommentare schicken können
<FilesMatch "^(.*)?post\.php(.*)$">
Require all denied
Require ip […]
Require ip […]
Require ip […]
Require ip […]
</FilesMatch>
# Erlaubt Kommentare zu den Blogartikeln
<FilesMatch "^(.*)?wp-comments-post\.php(.*)$">
Require all granted
</FilesMatch>

Die Auslassungspunkte stehen für meine eigenen IP-Adressen, von denen aus ich auf mein Blog zugreife. Bei den komischen Zeichen handelt es sich um sogenannte »Reguläre Ausdrücke«, aber das führt jetzt echt zu weit.

Jedenfalls kann wieder munter kommentiert werden!

SoftMaker Office 2018 für Windows: Betaversion

Der deutsche Bürosoftware-Hersteller SoftMaker aus Nürnberg arbeitet an einer neuen Version seines Büropaketes SoftMaker Office. Man kann sich eine kostenlose Beta-Version herunterladen, die unter Windows 7, 8 oder 10 läuft. Neben einem komplett überarbeiteten Bedienkonzept, das Anwender wahlweise mit klassischen Menüs oder mit Ribbons arbeiten lässt, bietet es durch die native Verwendung der Dateiformate DOCX, XLSX und PPTX nahtlose Kompatibilität zu Microsoft Office. SoftMaker lädt alle Interessenten ein, die Betaversion kostenlos herunterzuladen und zu testen.

Logo: SoftMaker Office 2018

Ich selbst nutze SoftMaker Office seit – ich weiß es gar nicht mehr, es muss 1999 oder noch früher gewesen sein, 1997. Ich habe immer den schnellen Programmstart und die Robustheit bewundert, denn Abstürze habe ich in den vielen Jahren nur sehr selten erlebt. Hauptsächlich arbeite ich mit dem TextMaker. Damit lassen sich nicht nur normale Schreibarbeiten erledigen, sondern die DTP-Fähigkeiten sind auch sehr gut. Es lassen sich also durchaus damit Flugblätter oder Broschüren gestalten.

Im November oder Dezember wird vermutlich die fertige Version 2018 von SoftMaker Office erscheinen, zunächst für Windows, aber ich hoffe, bald danach auch für GNU/Linux. Dann werde ich darüber berichten; unter Windows arbeite ich ja inzwischen gar nicht mehr. SoftMaker hat mir jedoch Bilder von der neuen Benutzeroberfläche zur Verfügung gestellt, sodass ich sie hier zeigen kann:

TextMaker 2018, neue Benutzeroberfläche
(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

PlanMaker 2018, neue Benutzeroberfläche
(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Presentations 2018, neue Benutzeroberfläche
(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Benutzerwörterbuch in Vivaldi bearbeiten

Der Webbrowser Vivaldi bietet neben den vorgegebenen Wörterbüchern auch ein benutzerdefiniertes Wörterbuch. So kann man fehlende Wörter für die Rechtschreibprüfung ergänzen. Doch was, wenn man ein Wort falsch eingetragen hat – wie kann man das korrigieren? Nun, man tippt in die Adresszeile des Browsers chrome://settings/editDictionary ein und gelangt dann zu dem eigenen Wörterbuch. Einträge lassen sich zwar nicht direkt verändern, aber man kann ein Wort löschen und in korrigierter Form neu eintragen. Gefunden habe ich diesen Tipp im Vivaldi-Forum.

Benutzerwörterbuch in Vivaldi bearbeiten

Schrift in Thunderbird wieder in Ordnung

In meinem vorigen Artikel Unsaubere Schrift in Thunderbird habe ich meine Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, dass von einem Tag auf den anderen die Schrift in Thunderbird schlecht lesbar geworden war. Ich hatte zwar einen Weg gefunden, die Schrift der Bedienungsoberfläche wenigstens wieder einigermaßen hübsch hinzubekommen, aber eben nicht wirklich perfekt. Doch inzwischen sieht alles wieder normal aus. Warum? Ich weiß es nicht. Es könnte damit zusammenhängen, dass ich kürzlich den Font ttf-dejavu neu installiert habe. Aber ob wirklich das eine mit dem anderen in Zusammenhang steht? Vielleicht wurde das Problem auch mit dem Thunderbird-Update auf die Version 52.4.0, die am 6. Oktober veröffentlicht wurde, behoben – in den Veröffentlichungs-Hinweisen ist allerdings nichts Entsprechendes vermerkt. Kurzum, ich kann es nicht mehr nachvollziehen. Wie heißt es so schön: Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich.

Unsaubere Schrift in Thunderbird

Von einem Tag auf den anderen wurde bei mir die Schrift im E-Mail-Client Thunderbird in der Version 52.3.0 (64-Bit) unter Antergos, einem Arch-Derivat, nicht mehr sauber angezeigt. Es sah so aus, als würde die Schriftglättung völlig fehlschlagen, denn mal waren senkrechte Striche der Buchstaben zu dünn, mal waren Teile der Buchstaben rötlich statt schwarz. Der Fehler trat aber nur im Thunderbird auf, in keiner anderen Anwendungssoftware. An Einstellungen im Betriebssystem oder am Monitor konnte es also nicht liegen. Was nun die Ursache gewesen ist, ist mir völlig unklar, ich kann es nicht nachvollziehen.

Logo: Thunderbird

Ich suchte lange im Web, fand aber keinerlei Hinweise, dass andere Benutzer auch schon einmal so etwas erlebt hätten. Der Blogbeitrag Schriftarten in Thunderbird ändern von Mario Hommel aus dem Jahr 2013 behandelt aber die Schriftgrößen in der Benutzeroberfläche von Thunderbird. Es heißt dort:

Bei höheren Bildschirmauflösungen kommt es gerade unter Linux manchmal vor, dass im Mailprogramm Thunderbird die Schriftarten von Menüs und in der Mailübersicht zu groß oder zu klein dargestellt werden.

Es wird auch aufgezeigt, wie man die Schriftgröße ändern kann, und zwar mittels einer zu erstellenden CSS-Datei – nur war bei mir ja nicht die Schriftgröße das eigentliche Problem, sondern das schlechte Rendering der Schrift. Ich gab also über diese CSS-Datei auch eine Schrift an, also einen Font, und zwar Liberation Sans, womit ich recht gute Ergebnisse erzielte.

Doch gestern entdeckte ich eine weitere Lösung: Es gibt ein Add-on für Thunderbird, mit dem man diese Einstellungen sehr einfach vornehmen kann. Es nennt sich bezeichnender Weise Theme Font & Size Changer und funktioniert gut. Ich habe jetzt die Beschriftungen in meinem Donnervogel so hingekriegt, dass sie wieder – na ja – fast schön aussehen.