Ubuntu: Alte Kernel entfernen

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Hat man festgestellt, dass ein durchs Systemupdate neu installierter Linux-Kernel keine Probleme bereitet, kann man die vorher installierten und noch im System vorhanden Kerne entfernen. Für diesen Zweck gibt es unter Ubuntu folgenden Konsolenbefehl:

sudo apt autoremove --purge

Vielleicht möchte man überprüfen, ob wirklich alles gelöscht wurde. Wenn das nicht der Fall sein sollte, verspricht eine weitere Vorgehensweise Erfolg. Diese wird sehr schön erklärt auf ubuntuusers.de im Artikel Alte Kernel entfernen.

Ubuntu: Release-Upgrade

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In Ubuntu gibt es einen Konsolenbefehl, mit dem man die Distribution von der letzten Version auf die gerade aktuelle hochstufen kann, und er muss freilich mit Superuser-Rechten ausgeführt werden:

sudo do-release-upgrade

Doch was, wenn dieser Befehl gar nicht zur Verfügung steht und eine entsprechende Fehlermeldung erscheint? Nun, dann fehlt ein bestimmtes Paket, und diesen Hinweis fand ich wie so oft im Ubuntu-Forum. Man installiert das Paket mit folgendem Befehl im Terminal:

sudo update-manager-core

So ein Release-Upgrade nimmt einige Zeit in Anspruch, man sollte es also nicht gerade dann ausführen, wenn man es eilig hat.

GRUB 2 unter Ubuntu in den MBR schreiben

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Ich hatte auf einer SSD drei verschiedene Ubuntu-Varianten installiert: Xubuntu, Ubuntu Studio und Kubuntu. Ubuntu Studio ersetzte ich aus bestimmten Gründen durch eine ältere Version von Xubuntu. Dadurch wurde aber das bisherige Boot-Menü überschrieben, denn ich hatte bei der Installation nicht angegeben, dass kein GRUB 2 eingerichtet werden soll. So wurde er in den MBR (Master Boot Record) geschrieben. Das Boot-Menü zeigte nun das in der mittleren Partition sda2 neu installierte Betriebssystem als erstes zu startendes an, und das hatte ich nicht gewollt. Außerdem waren nun meine ganzen Anpassungen natürlich nicht mehr vorhanden, wie Hintergrundbild und andere Schrift.

Kurzum, ich wollte mein altes Boot-Menü zurück haben. Doch wie? Im Ubuntu-Forum fand ich die Antwort: Ich musste dasjenige Betriebssystem starten, das sich in der ersten Partition befand, also in meinem Fall sda1. Dort waren meine ursprünglichen GRUB-Einstellungen freilich noch in den Konfigurationsdateien vorhanden. Von hier aus aktualisierte ich zunächst einmal den Boot-Manager:

sudo update-grub

Anschließend installierte ich ihn in den MBR mit dem folgenden Befehl:

sudo grub-install /dev/sda

Ergebnis: wunderbärchen!

SoftMaker arbeitet an Office für iOS

SoftMaker-Logo

SoftMaker aus Nürnberg entwickelt Bürosoftware und vertreibt Schriften für Desktop und Web.

Das Office-Paket SoftMaker Office ist seit sehr vielen Jahren für Windows, Mac und GNU/Linux erhältlich, seit einiger Zeit auch für Android.
Und gerade wird es für iOS programmiert (Stand: Januar 2022), sodass es demnächst auch für iPhones und iPads erhältlich sein wird. Die erforderliche Betriebssystem-Version wird angegeben als iOS 14 oder höher. Es wird also nur auf recht neuen Geräten laufen.

FlexClip, ein leicht zu bedienender Video-Editor

FlexClip

Für diese Rezension habe ich eine Business-Lizenz zu FlexClip für ein Jahr erhalten.

FlexClip ist ein Online-Video-Editor, den man per Webbrowser bedient und mit dem man leicht zu guten Ergebnissen kommt.

Er bietet einen großen Funktionsumfang sowohl zum Erstellen neuer Video-Clips als auch zum Bearbeiten bereits vorhandener. Man findet vorgefertigte Bilder, Videoschnipsel und Musikstücke zu allen möglichen Themenbereichen, aber freilich lassen sich auch eigene Materialien hochladen und weiterverarbeiten.

Vivaldi: Daten der Formular-Ausfüllhilfe löschen

Vivaldi

Der Webbrowser Vivaldi bietet eine Ausfüllhilfe für Formulare: Was man einmal in Formularfelder eingetragen hat, wird automatisch gespeichert und steht beim nächsten Formular wieder zur Verfügung, sodass man sich Tipparbeit sparen kann. Wenn ich also in irgendeinem Formular ins Feld Vorname »Torsten« eingetragen habe und später auf einer anderen Webseite wieder meinen Vornamen in ein entsprechendes Textfeld eintragen soll, schlägt mir Vivaldi eben »Torsten« vor, und ich muss nur einmal klicken statt sieben Buchstaben tippen. Leider sammeln sich aber nach einiger Zeit auch zu viele unsinnige Daten aus allen möglichen Formularen an, sodass die Ausfüllvorschläge dann nur noch nerven, statt zu helfen. Doch wie kann man den gespeicherten Kram überhaupt wieder loswerden?

PDF to Word Converter

Logo: PDF to Word Converter

Manchmal möchte man PDF-Dokumente, die man etwa selbst eingescannt oder zugesendet bekommen hat, in eine Word-Datei konvertieren, damit man sie weiterverarbeiten kann. Es gibt zwar Software, mit der man PDF-Dateien direkt bearbeiten oder in diverse andere Formate umwandeln kann, aber deren Kauf lohnt sich nur, wenn man vorhat, so etwas öfters zu machen. Für Gelegenheitsfälle bietet sich das kostenlose Online-Werkzeug PDF to Word Converter an.

Textverarbeitungsprogramm Maple

Maple

Manchmal möchte man Pläne, Gedanken und Ideen strukturieren oder Projekte planen. Oft bietet sich dazu eine Gliederung in Form eines sich verzweigenden »Baumes« an, sodass man eine Aufteilung vom Groben zum Detaillierten vornehmen kann. Und so eine Baumstruktur bietet Maple von Crystal Office.

Selbst-gehostetes Filesharing

Dateien muss man nicht unbedingt über fremde Dienste wie WeTransfer tauschen; es gibt auch Software, die sehr unkompliziert auf dem eigenen Webspace bei so ziemlich jedem Standard-Webhoster installiert und betrieben werden kann:

Freilich gibt es noch mehr in der Richtung. Doch etliche Produkte sind nicht oder nur sehr schwierig bei einem Standard-Hoster zu installieren, andere fand ich kaum zu gebrauchen, und wieder andere sind nicht kostenlos und quelloffen. Daneben bleibt natürlich immer noch das gute alte FTP.

LibreSocial

LibreSocial bezeichnet sich selbst als ein »soziales Netzwerk für sichere Kommunikation«. Es entstand an verschiedenen Institutionen und Universitäten und basiert auf Peer-to-Peer-Technologie; das heißt, dass ein Server zwar die Verbindungen zwischen den Endknoten herstellt, aber keine Daten speichert. Anders ist es bei herkömmlichen, unternehmenseigenen Netzwerken wie Facebook, Twitter und anderen: dort wird alles zentralisiert auf Servern der jeweiligen Unternehmen gespeichert.

Torsten Kelsch