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Benutzerwörterbuch in Vivaldi bearbeiten

Der Webbrowser Vivaldi bietet neben den vorgegebenen Wörterbüchern auch ein benutzerdefiniertes Wörterbuch. So kann man fehlende Wörter für die Rechtschreibprüfung ergänzen. Doch was, wenn man ein Wort falsch eingetragen hat – wie kann man das korrigieren? Nun, man tippt in die Adresszeile des Browsers chrome://settings/editDictionary ein und gelangt dann zu dem eigenen Wörterbuch. Einträge lassen sich zwar nicht direkt verändern, aber man kann ein Wort löschen und in korrigierter Form neu eintragen. Gefunden habe ich diesen Tipp im Vivaldi-Forum.

Benutzerwörterbuch in Vivaldi bearbeiten

Vivaldi-Lesezeichen exportieren

Der Webbrowser Vivaldi ist ein Abkömmling von Opera, und ich finde ihn fantastisch. Und da ich nicht gerne Daten verliere, speichere ich mir zur Sicherheit von Zeit zu Zeit die Lesezeichen gesondert ab, exportiere sie also. Doch immer wieder vergesse ich, wie das bei Vivaldi geht. Ich klicke auf das Vivaldi-Symbol, dann auf Erweiterungen und sehe dort auch einen Eintrag Lesezeichen – aber keinen zum Abspeichern selbiger.

Vivaldi: Lesezeichen

Nun – man findet diese Funktion unter Datei, denn dort gibt es einen Eintrag Lesezeichen exportieren. Ich fände es logischer und übersichtlicher, wenn die Exportfunktion ebenfalls unter den Werkzeugen zu finden wäre, die Lesezeichenverwaltung sich also nur an einer einzigen Stelle befände, aber na gut – vielleicht prägt sich das alles jetzt in mein Gehirn ein, da ich darüber geschrieben habe.

Vivaldi: Lesezeichen speichern

Eigene Schnellwahl-Bilder in Vivaldi 1.10

Mein Lieblings-Webbrowser Vivaldi hat mit Version 1.10 endlich eine Möglichkeit eingebaut, die Favoriten in der Schnellwahl mit eigenen Vorschaubildern auszustatten. Bisher war es ja so, dass man mit den durch Vivaldi generierten Bildern Vorlieb nehmen musste. Meistens wurden zwar aus den verlinkten Websites ganz passende Vorschaukacheln generiert, aber bisweilen sahen sie auch ziemlich »daneben« aus. Nun kann man die hässlichen eben gegen hübschere eigene austauschen.

Eigene Schnellwahl-Bilder in Vivaldi 1.10

Kleiner Fehler in der deutschen Übersetzung: »Eigens Bild auswählen« statt »Eigenes Bild auswählen«.

Was es sonst noch für Neuerungen in Vivaldi 1.10 gibt, kann man auf BITblokes nachlesen.

Firefox zeigt nur abgespeckte Informationen in der Adressleiste an

Es ist schon eine Weile her, dass Mozilla die Unsitte einführte, im Webbrowser Firefox die Daten in der Adressleiste nicht mehr vollständig anzuzeigen. Wann das war, daran kann ich mich nicht mehr erinnern – noch zumal Mozilla mit Haupt-Versionsnummern ihrer Anwendungen ja nur so um sich schmeißt; eine weitere Unsitte, meiner Meinung nach. Jedenfalls möchte ich schon noch gern das Protokoll in der Adressleiste erkennen, also http:// oder https://. Aber ich wusste nicht, ob und wie man die Anzeige dieser Daten zurückbekommen könnte. In den Einstellungen fand ich nichts Entsprechendes.

Die Lösung fand ich im Artikel Mozilla Firefox: http und https wieder in der Adresszeile anzeigen auf der Website Dirks-Computerecke.de. Vielen Dank an Dirk Löbe, der sehr gut verständlich und reichlich bebildert erklärt, was man tun muss. Und zwar gibt man about:config in die Adresszeile des Browsers ein. In der dann erscheinenden Liste sucht man per Filter nach dem Eintrag browser.urlbar.trimURLs. Den Wert true setzt man auf false, und anschließend werden die Angaben in der Adressleiste nicht mehr kastriert. Das war jetzt meine Kurzversion; die ausführliche Anleitung findet ihr, wie gesagt, in Dirks Computerecke

Schnellwahl-Kacheln in Opera

Wenn man in der Desktop-Version des Webbrowsers Opera (zum Beispiel Opera 32.0) einen neuen Registerkartenreiter (Tab) öffnet, erscheint ja eine Art Übersichtsseite, auf der man die am häufigsten benötigten Webseiten eingeben kann, die dann als Kacheln erscheinen. Diese favorisierten Webseiten kann man also zügig starten, ohne die Adresse in die Adressleiste eingeben zu müssen. Von der Funktionalität her ist das vergleichbar mit Lesezeichen, die es parallel zur Schnellwahl immer noch gibt. In der Mobilversion allerdings gibt es keine herkömmliche Lesezeichenliste mehr, sondern nur noch die Schnellwahl, wenn mich nicht alles täuscht.

Jedenfalls zeigten in Opera für Windows früher diese Schnellwahl-Kacheln das Favicon der Website oder eine Vorschau der Startseite an. Irgendwann, ab irgendeiner Zwanziger-Version, wurde das aber geändert, und statt Vorschaubildchen erhält man jetzt den Domainnamen. Die Hintergrundfarbe der Kacheln wird dabei anscheinend nach Zufallsprinzip vergeben. Kurzum, mir gefällt das nicht so gut. Ich fand aber keine Möglichkeit, irgendeinen Einfluss auf das Aussehen dieser Kacheln zu nehmen.

Es geht aber doch, wenn auch ein bisschen »um drei Ecken«. Nach langer Sucherei fand ich eine Anleitung in einem Forum. Der Benutzer BlueFalke schreibt, man solle die Adresse normal per Adressleiste aufrufen, das sich rechts in der Leiste befindende Herzsymbol anklicken, danach in dem sich aufklappenden Menü aus der Auswahl die gewünschte Vorschau auswählen und abschließend auf die Schaltfläche In Lesezeichen anzeigen klicken. Und tatsächlich: Dort erscheint nun die Kachel mit dem gerade ausgewählten Favicon oder Vorschaubild.

Bild: Opera-Lesezeichen-Herz

Textbasierter Webbrowser Links2

Links2 ist ein sogenannter textbasierter Webbrowser, den es für diverse Betriebssysteme gibt. Er basiert auf Links, der längst nicht mehr weiterentwickelt wird und seinerseits auf Lynx basierte. CSS-Stilangaben werden von solchen Browsern ignoriert, und Bilder, Werbung und Ähnliches werden gar nicht geladen. Selbst JavaScript wird oft nicht unterstützt. Links2 besitzt allerdings einen optionalen grafischen Modus. Bilder werden in diesem Modus angezeigt, doch CSS wird auch hier nicht umgesetzt.

Links (Webbrowser)

Im Normalfall wird man solch einen Browser nicht benutzen wollen, außer wenn es um die reine, ablenkungsfreie Textrecherche geht. Oder wenn man sich, etwa als Webdesigner, die reine Struktur von Webseiten vor Augen führen möchte. Durch das Fehlen der grafischen Gestaltung kann man gut erkennen, ob ein HTML-Dokument klar aufgebaut ist und ob die Texte auch ohne beigegebene Bilder gut verständlich sind.

Ich hatte Links2 jedoch eine ganze Zeit nicht mehr benutzt und wollte mir die aktuelle Version herunterladen. Die Website fand ich schnell, auch einen Download, aber das war eine Zip-Datei, welche die Quelldateien enthielt. Ich hätte mir den Browser also erst einmal selber kompilieren müssen, und zu so etwas habe ich nun gar keine Lust und Zeit. Doch eine ausführbare Installationsdatei für Windows konnte ich nicht finden. Erst nach längerer Sucherei entdeckte ich, dass auch die aktuellen Binaries unter »Archiv« zu finden sind. Da muss man erst mal drauf kommen! Und unter /download/binaries/win32 sind auch die 64-Bit-Versionen zu finden – nun gut. Und hier ist der Download-Link, falls irgendwer sich ebenfalls für diesen Browser interessiert. Und wenn man sich durch die Verzeichnisse hangelt, findet man auch Versionen für OS/2, DOS, Debian usw.

DuckDuckGo in Opera 27 als Standard-Suchmaschine

DuckDuckGo ist eine Suchmaschine, die laut eigenen Angaben keine Daten über deren Benutzer sammelt. Doch in meinem Lieblings-Browser Opera konnte man bisher DuckDuckGo nicht als Standard-Suchmaschine einrichten. Es gab zwar ein Plugin, mit dem man bei Bedarf eine spezielle Suchleiste einblenden lassen konnte, aber diese Handhabung war doch eher lästig. In dem vor wenigen Tagen veröffentlichten Opera 27.0 ist nun aber DuckDuckGo endlich in die Liste der auswählbaren Suchmaschinen eingetragen worden, sodass man es als Standard festlegen kann. In Firefox-artigen Browsern war das ja schon seit langem möglich gewesen.

Opera 15, Opera 16

Opera in der alten Version 12 basierte ja noch auf der Opera-eigenen HTML-Rendering-Engine Presto. Eine Opera-Version 13 und 14 gab es nie, sondern mit dem Wechsel auf die Engine Blink wurde die Hauptversionsnummer gleich auf 15 gesetzt.

Opera 15 war eine komplette Neuentwicklung, die erstens für Linux nicht erhältlich war und mit der zweitens viele der wenigen Opera-Benutzer sehr unzufrieden waren. Bisherige Funktionen waren völlig umgestellt worden oder ganz weggefallen. Opera hatte zwar angekündigt, altbekannte Funktionen nach und nach wieder einzubauen, aber das konnte die Wogen der Aufregung nicht glätten.

Heute machte mich der Browser nun auf die neue Version 16.0 aufmerksam, und ich habe das Update gleich installiert. Was mir zuallererst auffiel, ist der verminderte RAM-Speicherverbrauch. Und die Entwickler halten offensichtlich ihr Wort, alte Funktionen wieder einzubauen. Autofill ist wieder da, mit dem man Formulare auf Webseiten automatisch ausfüllen lassen kann.

Ansonsten sind mir leider keine Änderungen gegenüber Version 15 aufgefallen, vielleicht ist vieles eher unter der Haube verbessert worden. Vielleicht habe ich auch einiges übersehen.

Opera gefällt mir jedenfalls auch nach 12.16 immer noch. Dieser Browser ist sauschnell und gewohnt innovativ: die Lesezeichen wurden abgeschafft und deren Funktion wird von den schon bekannten Schnellstart-Schaltflächen übernommen, die sich jetzt auch in Ordnern thematisch stapeln lassen; ganz neu ist das sogenannte Stash, mit dem man ähnliche Webseiten übersichtlich zum schnellen Vergleich abspeichern kann; eine Funktion für Webentwickler, um Webseiten genau zu analysieren und Fehler zu finden, ist fest eingebaut und muss nicht als Erweiterung installiert werden.

Mal sehen, wann Firefox das alles nachäfft.

Midori läuft bei mir nicht unter Windows

Midori ist ein schlanker Webbrowser, der aus dem UNIX-/Linux-Umfeld stammt und starken Wert auf die Wahrung der Privatsphäre beim Browsen legt. Unter Linux (Lubuntu 12.04) läuft er bei mir recht stabil, aber unter Windows (sowohl XP als auch 7) zickt er nur herum. Version 0.4.7 scheiterte schon daran, Webseiten überhaupt aufzurufen, aber auch die momentan aktuelle Version 0.5.2 ist unter Windows unbrauchbar (*).

Ich finde das schade, weil mir dieser alternative Browser eigentlich sympathisch ist. Gibt es Leserinnen und Leser, die Midori kennen und benutzen? Wenn ja, schreibt doch bitte eure Erfahrungen in den Kommentarbereich, am besten mit Angaben über eure Hardware und das genaue Betriebssystem.

(*) Nachtrag 18. Juli:
Midori läuft doch auf meinen beiden Windows-Computern. Vermutlich war das Internet-Sicherheitspaket von Bitdefender Schuld. Warum ich Bitdefender inzwischen grottig finde, schreibe ich demnächst in einem anderen Blogartikel.

Opera Next 15.0

Ich habe mir heute die derzeitige Entwicklerversion 15.0 des Webbrowsers Opera herunter geladen und auf meinem Windows-Notebook installiert. Solche Vorabversionen bezeichnet das Unternehmen immer als »Next«.

Download für Windows und Mac OS X (für Linux noch nicht erhältlich):
www.opera.com/de/developer/next

Ich muss sagen: dieser Browser ist sauschnell. Er basiert auf Googles Open-Source-Browser Chromium. Somit wird nicht mehr Operas eigene Rendering-Engine verwendet – aber auch nicht die Webkit-Engine wie in Opera 14 für Android, sondern Googles Neuentwicklung Blink.

Details kann man auf Golem nachlesen:
www.golem.de/news/opera-next-opera-15[…]
www.golem.de/news/blink-statt-webkit[…]


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