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Schriftkontrast auf Webseiten

Die Schrift auf einer Webseite sollte gut lesbar sein – das ist eigentlich klar. Aber was macht eine Schrift gut lesbar?

Zunächst einmal die Schriftkategorie: serifenlos oder mit Serifen (Schmuckschriften etc. wollen wir hier mal außen vor lassen)? Serifen sind die kleinen »Füßchen« unten an den Längsbalken oder die Ausläufer an den Querbalken eines Buchstabens. In gedruckten Publikationen erleichtern sie den Lesefluss, weil sie das Auge von einem Buchstaben zum andern überleiten. Auf Bildschirmen dagegen verschwimmt eine Schrift in kleiner Schriftgröße oft, wodurch sich Serifenschriften für Mengentexte auf Webseiten eher nicht so gut eigen. Natürlich hängt es immer auch von der Schriftgestaltung ab.

Wichtig ist auch die Zeilenlänge: bei zu langen Zeilen findet das Auge schwer die richtige nächste Zeile, bei zu kurzen Zeilenlängen muss das Auge zu oft in die nächste Zeile springen, was ebenso den Lesefluss stört.

Noch wichtiger finde ich die Schriftgröße. Man darf nicht vergessen, dass nicht alle Menschen, die eine Webseite lesen wollen, über eine hundertprozentige Sehkraft verfügen. Natürlich kann man im Browser die Schriftgröße anpassen: entweder, indem man eine Mindestgröße in den Einstellungen angibt, die einem angenehm ist, oder indem man bei Webseiten mit allzu kleiner Schrift die Anzeige vergrößert. Bei vielen Browsern geht das durch Drücken von STRG und +. Nicht jeder Benutzer weiß das, und deswegen brechen vielleicht manche den Webseitenbesuch bei unlesbar kleiner Schrift schnell wieder ab.

Und jetzt endlich kommen wir zu dem Punkt, der in der Überschrift schon erwähnt wird: zum Schriftkontrast. Die Leserlichkeit steht und fällt mit dem Kontrast. Schrift auf gemustertem Hintergrund ist ein absolutes Tabu, es sei denn, das Muster wäre extrem dezent in der Farbgebung und Struktur, also quasi kaum sichtbar. Komplementärkontrast ist ebenso schlecht (Komplementärfarben stehen sich im Farbkreis genau gegenüber). Zum Beispiel würde blaue Schrift auf orangenem oder auch auf rotem Grund bei gleicher oder nur wenig unterschiedlicher Farbhelligkeit zum Flimmern führen, das den Augen sehr unangenehm ist.

Also setzt man eine dunkle Schrift auf einen hellen Untergrund. Reines Schwarz auf reinem Weiß ist auf Monitoren – im Gegensatz zu Printmedien – ein zu extremer Kontrast. Da wählt man besser ein sehr dunkles Grau/Anthrazit oder ein cremiges Weiß. Wenn es nicht so unbunt sein soll: trotzdem dunkle Farbe auf hellem Grund oder umgekehrt, also zum Beispiel ein Dunkelbraun auf vanillefarbenem Grund.

Was gar nicht geht, ist etwa mittelgrau auf hellgrau. Wenn dann auch noch die Schrift sehr klein ist, sagen wir 8pt/11px/0.7em, macht das Lesen einfach keinen Spaß mehr. Wie auf dem Beispiel unten.

schriftkontrast.png

Social Media Cheat Sheet

The Small Business Social Media Cheat Sheet auf Flowtown.com bietet einen Überblick über die gängigen sogenannten Sozialen Medien, leider nur in englischer Sprache.

Verglichen werden Twitter, Facebook, YouTube, Google+, Tumblr und Digg. Zu jedem dieser Dienste gibt es eine kurze Erklärung und eine Auflistung der Vor- und Nachteile. Interessant für Neulinge ist die jeweilige Kurzanleitung, wie man den Dienst nutzen kann, und eine Erklärung des dort eingesetzten Fachjargons.

Alles ist sehr übersichtlich und schnell erfassbar gestaltet. Unten gibt es noch Angaben über Nutzerzahlen der verschiedenen Dienste.
Der Platzhirsch ist, wenig verwunderlich, Facebook, danach kommt mit einigem Abstand YouTube und erst auf dem dritten Platz Twitter.

Mir gefällt der auch in 2012 noch stark angesagte Retro-Look mit bunten Farben und in diesem Fall an Jute erinnernde Strukturen bei den
Überschriften-Banderolen. Besonders lustig finde ich, dass man sich beim Herunterrollen quasi in die Erde eingräbt. Wenn man die Seite
betritt, sieht man Himmel und eine Wiese, und nach unten geht es tief durch die Erde hindurch, bis man auf Gestein stößt – den Footer.

The Small Business Social Media Cheat Sheet
Flowtown – Social Media Marketing Application

Suchmaschine Duck Duck Go

Und wieder mal habe ich eine Suchmaschine gefunden (zufällig), die ich vorher noch nicht kannte: Duck Duck Go. Das ist ein lustiger Name, und das Logo/Maskottchen ist eine Comic-Ente.

Duck Duck Go beschreibt sich selbst als – ich übersetze es mal ins Deutsche – »eine Suchmaschine mit Hauptsitz in Valley Forge, Pennsylvania, die Information aus interaktiv wertgeschöpften Websites (wie Wikipedia) benutzt, mit dem Ziel, traditionelle Ergebnisse zu erweitern und die Relevanz zu verbessern.«

Nach Aussagen des Gründers Gabriel Weinberg wird Wert gelegt auf eine hohe Qualität der Suchergebnisse. Websites mit allzu viel Werbung werden möglichst ausgefiltert, ebenso Websites, die massenhaft Inhalte meist schlechter Qualität erstellen, nur um im Suchindex von Google weit nach oben zu kommen. Ferner werden aus Achtung vor der Privatsphäre der Benutzer keine IP-Adressen gespeichert, keine Informationen über Nutzer erfasst und nur die nötigsten Cookies gesetzt (»We don‘t track or bubble you!«).

Sympathisches Konzept, finde ich.

Weitere Infos:
Wikipedia
Golem
Chip

Unix-Zeitstempel konvertieren

Es kann vorkommen, dass man einen Unix-Zeitstempel benötigt, zum Beispiel um Datenbankeinträge auf ein bestimmtes Datum zu setzen. Oder man muss umgekehrt aus einem Unix-Zeitstempel ein lesbares Datum machen.

Die Unixzeit ist eine ziemlich lange Ziffernfolge, die nicht wie eine gewohnte Datumsangabe ein Datum erkennen lässt, denn seit Unix Version 6 zählt die Unixzeit die vergangenen Sekunden seit dem 1. Januar 1970 00:00 Uhr UTC, wobei Schaltsekunden nicht mitgezählt werden (Wikipedia). Computer kommen damit, im Gegensatz zu Menschen, natürlich wunderbar klar.

Was also tun, wenn man ein Datum in die Unixzeit umwandeln muss oder umgekehrt? Nun, ich habe einen Online-Konverter gefunden, mit dem das schnell und einfach geht: www.gaijin.at/olsutc.php. Sicherlich gibt es noch mehr solcher Konvertierer, aber dieser gefiel mir auf Anhieb. Außerdem wird er mit erweiterten Funktionen zum Download angeboten – allerdings nur für das Windows®-Betriebssystem.

Billig ist kein Kundennutzen

Will man als Kunde wirklich immer nur billig einkaufen? Oder legt man doch vielleicht Wert auf Qualität, Chic und lange Haltbarkeit? Was nützt einem billiger Schund, der schlecht aussieht, schlecht verarbeitet ist und schnell kaputt geht? Oder was hat man von einer Dienst- oder handwerklichen Leistung, die zwar billig ist, aber halbherzig und vielleicht minderwertig durchgeführt wird?

Die Werbung suggeriert zwar den Konsumenten, dass alles immer irgendwie noch billiger zu bekommen ist, als es eigentlich kosten dürfte. Aber wie soll das möglich sein? Wie kann ein Händler oder Dienstleister etwas zu einem Preis anbieten, der unter Wert liegt? Eigentlich doch gar nicht. Schließlich kalkuliert jeder Kaufmann oder jede Kauffrau die Verkaufspreise so, dass Gewinne erzielt werden. Denn keinen Gewinn zu erzielen, bedeutete den wirtschaftlichen Ruin.

Daraus folgt, dass marktunüblich niedrige Preise entweder zu Lasten der Qualität gehen oder Arbeiterinnen und Arbeiter in Billiglohnländern ausgebeutet werden. Und Fälle wie der, dass Läger für neue Ware oder aufgrund von Renovierungsarbeiten schnell geräumt werden müssen, sind eher selten.

Werbeaussagen wie Zwanzig Prozent auf alles oder Wir schenken Ihnen die Mehrwertsteuer können nur Augenwischerei sein oder einen Hang zum wirtschaftlichen Selbstmord andeuten.

Einen sehr interessanten Artikel zum Thema Preisnachlässe gibt es auf ChannelPartner.

PDF in Word konvertieren

Manchmal möchte man eine PDF-Datei in ein Word-Dokument konvertieren.

Beispielfall: Man hat eine Kundeninformation in einem Textverarbeitungs-Programm erstellt, in PDF umgewandelt und als E-Mail-Anhang an Kunden geschickt. Später will man die PDF-Datei in geänderter Form an andere Kunden schicken, aber man hat leider inzwischen die originale Word-/Writer-/TextMaker-Datei gelöscht. Copy-and-paste wäre eine Möglichkeit, ist aber bei aufwändigen Formatierungen und enthaltenen Bildern doch recht arbeitsintensiv.

Ich habe ein Programm ausprobiert, das breit gefächterte Arbeiten an PDF-Dateien, so auch die Umwandlung in DOC, verspricht. Es nennt sich PDFtypewriter. In der Demo-Version wurde darauf hingewiesen, dass nach Zufall einige Buchstaben bei der Konvertierung in ein X umgewandelt werden würden. Das ist ja durchaus akzeptabel, wenn man erst mal nur die Programmfunktionen testen will.

Leider schlug die Umwandlung in DOC aufgrund eines Programmierfehlers völlig fehl und die Umwandlung in RTF brachte nur inhaltslose Blätter zutage. Auch einige andere Programme, die ich ausprobiert habe, brachten nur Müll zustande.

Ein Konverter, der wirklich gute Ergebnisse hinbekommt, ist Franzis PDF goes Word. Beim Franzis-Verlag ist es nicht mehr zu bekommen, aber man findet es noch in verschiedenen Online-Shops oder auch schon mal im Wühltüsch von Unterhaltungselektronik-Märkten für ungefähr zehn Euro.

Lightning für Thunderbird 9.0.1

Als heute mein Thunderbird (ein kostenloser E-Mail-Client) auf die Version 9.0.1 aktualisiert wurde, lief das Add-on Lightning nicht mehr. Lightning ist ein Kalender, der sich nahtlos in Thunderbird integrieren lässt und über umfangreiche Funktionen verfügt.

Installiert war noch die Lightning-Version 1.0. Wenn man sie auf Version 1.1.1 aktualisiert, funktioniert der Kalender wieder. Die alte Version sollte vorher nicht deinstalliert werden.

Vor dem Update und bei Erfolg auch danach kann man ja eine Sicherung durchführen. Am einfachsten und sehr zuverlässig geht das mit MozBackup.

Suchmaschinen-Optimierer

Es gibt hochkompetente Webworker, die ihr Handwerk absolut verstehen. Und es gibt Werbeagenturen, die zwar nicht auf Webdesign spezialisiert sind, aber dennoch hübsche Webdesigns machen. Bloß: was soll das immer, dass gerade letztere oft kräftig mit dem wichtig klingenden Begriff »Suchmaschinen-Optimierung« um sich wedeln?

Bei manchen schaue ich mir natürlich – neugierig, wie ich bin – die Quelltexte der Seiten an, die sie für Kunden angefertigt haben. Und es kommt leider nicht selten vor, dass von Suchmaschinen-Optimierung oder wenigstens Suchmaschinen-Freundlichkeit keine Spur zu entdecken ist. Denn mit dem Quelltext fängt es doch an, und ich würde sogar sagen, damit steht und fällt alles. Es ist die Basis. Wenn sie stimmt, dann kann und sollte man ja gerne weitere Maßnahmen ergreifen, nämlich für gute Verlinkungen sorgen oder Google Adwords einsetzen.

Wenn ich dann aber sehe, dass Agenturen oder Freiberufler sich mit SEO brüsten, aber zum Beispiel noch mit tabellenorientiertem Layout arbeiten wie vor zehn Jahren (anstatt Tabellen nur für die Darstellung tabellarischer Daten zu benutzen), dann runzle ich doch die Stirn. Das kann Google, Bing und anderen Suchmaschinen nicht wirklich gefallen.

Es wird auch oft von »Programmierung« gesprochen, wenn man reine Strukturierung per HTML meint. Oder, heute gefunden, noch schöner: »META_programmierung«. Die Meta-Angaben – nun, man gibt sie an. Aber man programmiert sie nicht. Einen ha’m wir noch: »Alt-Tags«. Gemeint ist das altAttribut im img-Tag. Aua.

Schade, dass die Kunden solche mangelhaften Kenntnisse und solche Augenwischerei nicht erkennen können, denn sie sind ja nun mal keine Fachleute auf dem Gebiet des Webdesigns, sonst würden sie es ja selber machen. Ich finde es traurig, dass sie wahrscheinlich sehr viel Geld bezahlen für Leistungen, die in Wirklichkeit oft nur heiße Luft sind.

Und eine Geld-zurück-Garantie, wenn die Website dann doch nicht so gut gefunden wird wie versprochen, dürfte es wohl kaum geben. Bei den wirklich kompetenten, spezialisierten und hochpreisigen SEO-Agenturen vielleicht schon eher. Weil die nämlich wirklich ihr Handwerk verstehen und ihr Wissen stets auf dem aktuellen Stand halten. Was auf diesem Gebiet nicht gerade einfach ist.

concrete5: Absender im Kontaktformular (1)

In concrete5 ist ein Modul integriert, mit dem man auf bequeme Art und Weise Kontaktformulare erstellen kann. Nur leider wird automatisch immer die E-Mail-Adresse des Superbenutzers (= obersten Administrators), die ja im System eingepflegt ist, als Absenderadresse der Anfragen angegeben. Das führt natürlich zu Verwirrung bei den Kunden. Sie nehmen in aller Regel an, der Administrator würde die an sie gerichteten Nachrichten empfangen und an sie weiterleiten, möglicherweise sogar vorher lesen.

Dies ist nicht der Fall (oder sollte es jedenfalls nicht sein), denn beim Anlegen des Kontaktformulars gibt man natürlich die E-Mail-Adresse des Kunden als Empfängeradresse an, der die Nachrichten ja auch tatächlich direkt übers System erhält. Die Adresse im »Von«-Feld bedeutet im Grunde nichts, trägt aber in dieser Form nicht gerade zum Vertrauen des Kunden in den Webdesigner bei.

Da muss man ein wenig Hand anlegen. […]

Nachtrag:
Meine ursprüngliche Lösung war nicht die bestmögliche, daher habe ich den entsprechenden Text gelöscht. Die gute Lösung steht in dem neueren Artikel
concrete5: Absender im Kontaktformular (2).

Firefox 9.0.1

Jetzt ist der neue Firefox nicht mehr nur über den FTP-Server von Mozilla.org zu bekommen, sondern auch über die Website:
http://www.mozilla.org/de/firefox/new/. Auch die im Firefox-Browser eingebaute Update-Funktion lädt die aktuelle Version nun herunter.

Und was ist neu in der Neuner-Version?

What’s New in Firefox

The latest version of Firefox has the following changes:

  • Added Type Inference, significantly improving JavaScript performance
  • Improved theme integration for Mac OS X Lion
  • Added two finger swipe navigation for Mac OS X Lion
  • Added support for querying Do Not Track status via JavaScript
  • Added support for font-stretch
  • Improved support for text-overflow
  • Improved standards support for HTML5, MathML, and CSS
  • Fixed several stability issues
  • Fixed several security issues