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xt:Commerce nicht mehr als Community Edition

Das beliebte Shop-System xt:Commerce ist seit dem 01. Juni 2012 nicht mehr in der kostenlosen Community Edition erhältlich. Im kürzlich verschickten xt:C-Newsletter stand:

[…] Ab sofort stehen Ihnen 2 neue xt:Commerce Versionen — Professional für € 99 und Professional+ für € 299 — zur Verfügung. Die xt:Commerce Community Edition ist seit dem 01.06.2012 nicht mehr verfügbar. […]

Das sind immer noch äußerst moderate Preise. Da ich aber xt:Commerce »hinter den Kulissen« nicht gerade für ein übersichtliches System halte, und um meinen Kunden weiterhin ein kostenloses Shopsystem anbieten zu können, werde ich mich, sobald ich die Zeit dazu finde, mal in PrestaShop einarbeiten. Es ist Open-Source-Software und, wie gesagt, gratis. Man kann das Grundsystem mit Erweiterungen aufmotzen, die dann allerdings kostenpflichtig sind. Ob man zwangsläufig welche braucht oder ob man auch mit dem nackten Grundsystem schon auskommt, wird sich bei meinen Tests herausstellen.

http://www.prestashop.com/de/

Nachtrag:
Natürlich wäre osCommerce die vielleicht naheliegendste kostenlose Möglichkeit. Schließlich ist xt:Commerce ein Ableger davon, und so gesehen könnte man halt gleich auf das Ur-System zurückgreifen. Die 3er-Version, an der gerade programmiert wird, macht auch einen recht vielversprechenden Eindruck. Allerdings läuft sie erst ab PHP 5.3, und noch nicht alle Webhoster haben auf diese PHP-Version umgestellt. Demnächst mehr zu osCommerce.

PSD nach CSS?

Es gibt Webseiten-Baukästen für den Windows-PC und es gibt Online-Dienste, mit denen man Webseiten zusammenfrickeln kann. Bekannt ist das alles unter dem Begriff »Homepagebaukasten«. Darunter gibt es viel Schund, aber auch einiges Brauchbare. Zum Beispiel lässt sich gegen Jimdo nichts sagen.

Ganz seltsam ist allerdings ein Dienst, den ich kürzlich fand und der sich psd2css online nennt. Dort wird versprochen, dass einem aus einer hochgeladenen Photoshop-Datei im PSD-Format eine schöne Webseite oder gar eine ganze Website, also ein kompletter Webauftritt, generiert wird. Neugierig, wie ich bin, habe ich den Dienst einmal ausprobiert.

Das Typische an Photoshop-Dateien sind ja bekanntlich die Ebenen, und diese kann der Dienst angeblich auch verarbeiten. Sogar so, dass aus jeder Ebene eine einzelne Webseite erstellt wird, wenn man nur die Ebenen nach einem bestimmten Muster benennt.

Doch ich habe es nicht geschafft, etwas Brauchbares daraus erstellen zu lassen. Andere Benutzer stellen sich vielleicht geschickter an – mag sein. Bei mir kam nur entweder eine leere, weiße Seite dabei heraus oder aber eine Webseite mit einem völlig zerschossenen Bild, jedenfalls, wenn ich eins mit Ebenen hochgeladen hatte. Bei einem einzigen Versuch wurde das Bild korrekt angezeigt.

Nun gut, selbst wenn jemand es schafft, tatsächlich Webseiten auf diese Art und Weise generieren zu lassen – was soll es bringen? Man hat dann entweder Webseiten, die nur aus Bildmaterial, nicht aber aus echtem Text bestehen (und wie will man dann Texte von Zeit zu Zeit ändern oder wie sollen Screenreader blinden Benutzern etwas vorlesen?); oder man muss von Hand den erzeugten Quellcode nachbearbeiten. Und in dem Fall kann man es ja gleich ganz von Hand machen.

Kurzum, ich denke, ein vollautomatischer Dienst kann einfach die Qualität echter Handarbeit nicht ersetzen. Wohlgemerkt: ich sage nicht, dass man es sich schwer machen und keine Hilfsmittel wie Frameworks oder Content-Management-Systeme benutzen soll. Ganz im Gegenteil. Man kann ein Open-Source-CMS benutzen, ein kostenloses Template/Theme einsetzen oder eins kaufen, wenn man schon keinen Webdesigner beauftragen mag. Aber das, was Generatoren und auch die meisten Baukästen erzeugen, ist einfach keine geeignete Wahl, wenn eine suchmaschinen- und benutzerfreundliche, barrierearme Unternehmens-Website entstehen soll.

Schriftgröße im HTML-Editor von WordPress 3.x

Mir persönlich – und vielleicht nicht nur mir – ist die Schriftgröße des HTML-Editors im Dashboard von WordPress 3.x zu klein. Mit ein paar Zeilen PHP-Code kann man die Schrift aber vergrößern. Wie das geht, habe ich hier gefunden: webdesign-passau.com. Danke, klappt wunderbärchen!

Nachtrag 12. Mai 2015: Die Website bzw. deren ursprünglichen Inhalte existieren nicht mehr.

MySQL-Front wieder erhältlich

Das beliebte und gute Programm MySQL-Front von Nils Hoyer zum Verwalten von MySQL-Datenbanken ist wieder erhältlich. Vor vielen Jahren hatte es mal als Freeware gestartet, dann wurde es kostenpflichtig (Shareware, € 35,–), wurde später aus namensrechtlichen Gründen umbenannt in SQL-Front und verschwand schließlich ganz vom Markt.

Seit Mai 2012 ist dieses Programm nun wieder zu bekommen, und zwar unter www.mysqlfront.de. Alternativ kann man es auch bei github herunterladen. Es heißt wieder MySQL-Front, ist erneut kostenlos und der Quellcode wurde offengelegt. Leider findet man nirgends irgendwelche Lizenzbedingungen.

Nachtrag:
Nils hat auf meine Anfrage an ihn geantwortet, jeder möge eigenverantwortlich über die Art der Nutzung entscheiden (um es in meinen eigenen Worten zusammenzufassen).

Handschriften als Fonts

Handschriften eignen sich ganz gut, wenn man zum Beispiel in einer Werbeanzeige oder einem Flyer den Claim (Slogan) des Unternehmens etwas menschlicher, persönlicher aussehen lassen will.

Richtig sympathisch wirken die tatsächlich individuell von Hand geschriebenen und anschließend vektorisierten Claims. Die meisten Handschriften-Fonts dagegen sehen nur auf den ersten Blick »echt« aus, auf den zweiten Blick fällt auf, dass gleiche Buchstaben auch wirklich genau gleich sind. Bei einer echten Handschrift ist das natürlich nicht so, da fallen gleiche Buchstaben immer etwas anders aus.

Es gibt allerdings »intelligente« Open-Type-Fonts, in denen die Buchstaben in mehreren Variationen gespeichert sind. Wenn nun im Wort oder im Satz zwei gleiche Buchstaben nebeneinander stehen, werden unterschiedliche Variationen des betreffenden Buchstabens verwendet. Manche Fonts variieren gleiche Buchstaben sogar dann, wenn sie nicht nebeneinander stehen. Das statische Aussehen der herkömmlichen Handschriften-Fonts wird dadurch vermieden.

Ein interessantes Beispiel zur Veranschaulichung der Problematik findet man auf typefacts.com: Ungenießbare lekker Handschrift. Das Unternehmen mit der im Artikel angeprangerten »ungenießbaren« Handschrift hat interessanter Weise gehandelt und die Schrift abgewandelt: Typefacts macht »Lekker Strom« lekker.

Handschriften-Paket kurzzeitig kostenlos bei SoftMaker

Heute, am 30. Mai 2012, entdeckt: Das deutsche Unternehmen SoftMaker bietet sein Paket mit 20 eleganten Handschriften kurzzeitig kostenlos zum Download an.

Wie lange das Angebot gilt, wird leider nicht verraten. Also schlägt man am besten umgehend zu, auch wenn man momentan noch keinen konkreten Einsatzzweck im Kopf hat – aber was man hat, hat man. Die Schriften sind installierbar unter Windows®, Linux und Apple Macintosh®.

Von Serendipity nach WordPress

WordPress bietet von Hause aus keine Möglichkeit zum Import der Daten aus dem Blogsystem Serendipity. Eigentlich seltsam, da Serendipity (S9Y) ja nicht gerade unbekannt und ein sehr gutes System ist. Nun ja, vielleicht so gut, dass selten jemand nach WordPress wechselt. Meine eigenen Gründe habe ich ja im letzten Artikel erklärt.

Ich muss jetzt mein Blog nur wieder besser gegen Spam absichern. Antispam Bee von Sergej Müller leistet zwar super Dienste, weil es äußerst zuverlässig ausfiltert. Aber gegen Spambots werde ich ein zusätzliches Plugin einsetzen, nämlich GrowMap Anti-Spambot Plugin, das ein Kästchen einfügt, welches ein menschlicher Kommentator anklicken muss und welches aber für Bots unsichtbar ist. So landen die Spamkommentare gar nicht erst im System.

Doch zurück zum Blog-Import. Ich hatte nach längerer Suche per Suchmaschine doch noch ein Plugin einschließlich Anleitung in englischer Sprache gefunden, mit dem der Import für die 3er-Versionen von WordPress einwandfrei geklappt hat und leicht durchzuführen war, und zwar bei Abdussamad.com.

Blogsoftware gewechselt

Ich habe mich entschlossen, die Blogsoftware zu wechseln, und zwar von Serendipity nach WordPress. Ganz leicht gefallen ist mir das nicht, weil ich auch Serendipity (kurz auch S9Y) sehr mag und ich eigentlich nicht unbedingt immer die Platzhirsche unterstützen möchte. (Am Rande sei erwähnt, dass ich auch froh bin, KMU – kleine und mittelständische Unternehmen – und Freiberufler als Kunden zu haben, deren Erfolg mir mehr am Herzen liegt als der von gigantischen Großunternehmen.)

Doch ein paar Sachen bei S9Y haben mich nicht so richtig glücklich gemacht. Zum Beispiel mag ich die Template-Engine Smarty nicht besonders, weil ich sie irgendwie umständlich finde und man Templates und Themes sehr gut allein mit PHP-Bordmitteln erstellen kann. Dann gab es manchmal das seltsame Phänomen, dass überarbeitete Artikel als neue Artikel angelegt wurden. Und es gab noch ein paar Dinge mehr, die ich als »unrund« empfand, auch wenn man mit ihnen leben konnten.

Ein weiterer Punkt ist vielleicht noch wichtig: In meiner Kundschaft sind ein paar, die ein Unternehmens-Blog haben und es mit WordPress betreiben. Da ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn ich selbst es verwende.

Und zu guter Letzt gibt es viele Fachblogs, die sich intensiv mit den Möglichkeiten und Feinheiten von WordPress befassen, außerdem gibt es recht viele Fachbücher. Kurzum, die Informationsquellen sind reichhaltiger, was bei eventuellen Problemen entscheidend sein kann. Allerdings muss man sagen, dass auch Serendipity eine sehr gute Community hat.

Für meine Feed-Abonnenten ändert sich übrigens nichts, da die Feedburner-Adresse gleich geblieben ist (http://feeds.feedburner.com/3×8-rss). Ausnahme: Wenn jemand einzelne Kategorien statt die Gesamtheit der Beiträge oder aber die Artikel über das Feed-Symbol in der Adressleiste des Browsers abonniert hatte, muss er oder sie jetzt bitte über die Feedburner-Links oben in der Seitenleiste neu abonnieren. Im Zuge der Umstellungsarbeiten habe ich übrigens jetzt zum RSS-Feed noch einen Atom-Feed dazugenommen: http://feeds.feedburner.com/3×8-atom.

Ein paar Kleinigkeiten sehen jetzt im Blog anders aus als vorher, aber im Wesentlichen ist alles so wie bisher geblieben. Ich hoffe, Sie sind mit der Umstellung zufrieden. Falls Ihnen Fehler auffallen oder irgendetwas nicht gefällt, schreiben Sie bitte einen Kommentar zu diesem Artikel oder schicken Sie mir eine E-Mail über das Kontaktformular, vielen Dank!

miniFeed für Opera

Ich habe gerade eine Erweiterung für den Webbrowser Opera gefunden, die es ermöglicht, mal schnell bei Facebook vorbeizuschauen. Es wird eine kleine Schaltfläche in der Adressleiste installiert. Wenn man darauf klickt, öffnet sich ein mäßig großes Pop-up-Fenster. Hierin kann man überprüfen, ob Facebook-Freunde neue Meldungen geschrieben oder Kommentare abgegeben haben. Und man kann auch eigene Statusmeldungen schreiben. Praktisch, wenn man für diese kleinen Tätigkeiten nicht gleich ein ganzes Browserfenster oder einen neuen Tab beanspruchen möchte.

miniFeed

concrete5: Dashboard unsichtbar nach Upgrade auf 5.5.x

Ein besonderer Fall trat neulich beim Upgrade von 5.4.x auf 5.5.x auf. Das Upgrade wurde zwar einwandfrei durchgeführt, es gab also keine Fehler wegen der geänderten Datenbank – aber als ich mich nach Abschluss des Vorganges erneut einloggen wollte, war kein Dashboard zu sehen. Der Platz für die obere Admin-Leiste war aber offensichtlich reserviert, oder anders gesagt: die Seite erschien ein Stück nach unten verschoben.

Man kann dennoch ans Dashboard dran kommen, nämlich indem man in die Adresszeile des Browsers http://www.meine-domain.de/dashboard oder http://www.meine-domain.de/index.php/dashboard eingibt. Dort kann man dann einen eventuell eingeschalteten Wartungsmodus wieder auf Normalmodus stellen oder nach sonstigen Auffälligkeiten suchen.

Wenn es das alles nicht ist, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die man ausprobieren kann. In meinem Fall war das der ausschlaggebende Punkt. Und zwar prüft man nach, ob in der Footer-Datei des eingesetzten Themas, also in der Datei /themes/mein-theme/elements/footer.php, folgende Angabe im Quelltextes vorhanden ist:
<?php Loader::element('footer_required'); ?>.
Wenn nicht, fügt man die Zeile ein, und zwar weit unten, direkt vor dem schließenden </body>-Tag.

Quelle: http://www.concrete5.org/[…]/cant-log-in-after-update-to-5.5/.
Danke an Andy Adiwidjaja für diesen wertvollen Hinweis!