Mind-Map-Software

Eine Mind-Map zu erstellen, hilft mir manchmal, meine Gedanken zu ordnen; aber auch, durch das freie Assoziieren zu neuen Ideen zu kommen. Fremde Mind-Maps, die eine bestimmte Thematik veranschaulichen sollen, sind mir allerdings oft zu unübersichtlich – da bin ich dann wohl eher der Tabellen-Typ, der gerade Linien und klare Formen bevorzugt …

Meistens fertige ich solche Gedanken-Karten zwar lieber per Hand auf Papier an, weil das schneller geht und mir irgendwie »direkter« vorkommt, aber die per Computer-Anwendung erstellten haben auch ihre Vorteile. Man braucht die Skizzen zum Beispiel nicht einzuscannen, wenn man sie digital aufbewahren oder verschicken will; man kann sie, zum Beispiel in einer Projektplanungs-Software, leicht mit anderen Dokumenten verknüpfen; und da ich sowieso jeden Tag am Computer arbeite, habe ich sie schnell zur Hand, ohne in Schubladen oder Schnellheftern kramen zu müssen.

Ich hatte mich früher schon mal ein wenig mit Mind-Map-Software befasst, aber viele Programme sind recht teuer. Nun hat mich vor kürzerer Zeit ein Kunde wieder auf die Thematik gebracht. Ein paar kostenlose oder preiswerte Programme habe ich anschließend aus eigenem Interesse getestet.

SimpleMind

SimpleMind ist erhältlich für Windows, Mac, iPad/iPhone und Android. Ich habe die Desktop-Version für Windows getestet und bin auf Anhieb gut damit zurecht gekommen. Die Bedienungsoberfläche ist geteilt, sodass man links einen Datei-Explorer vorfindet und rechts die Haupt-Arbeitsfläche. Oben sind diverse bebilderte Menüs im Stil von Office-Anwendungen angebracht. Diese Menüleisten sind nicht zu überladen, sondern wurden übersichtlich gehalten. Die Mind-Map kann man ganz nach Belieben gestalten. Die einzelnen Knoten lassen sich zum Beispiel durch die Farbgebung thematisch sortieren und durch verschiedene Verbindungslinien miteinander verknüpfen. Das Programm ist mein Favorit und kostet ca. 28 Euro.

FreeMind

Ein Klassiker im Freeware-Bereich ist FreeMind. Dieses Programm benötigt die Java-Laufzeit-Umgebung und sollte damit auf jedem Betriebssystem, wo diese installiert ist, laufen. FreeMind empfinde ich als etwas unübersichtlich. Es hat sowohl oben als auch links eine bebilderte Menüleiste. Die obere enthält im Wesentlichen das Dateimenü und das Menü für die Textformatierungen; außerdem befindet sich darüber noch eine rein textliche Menüleiste. Die linke Leiste enthält sehr viele Symbole, mit denen man seine Mind-Map ausstatten kann – für meinen Geschmack zu viel, zumindest hätte man Gruppierungen bilden und Aufklappmenüs anbieten können.

FreePlane

Ein Fork von FreeMind ist FreePlane. Alles oben Gesagte gilt auch für FreePlane. Letzteres soll auf bessere Benutzerfreundlichkeit ausgerichtet sein – ich kann da keine so wahnsinnig großen Unterschiede feststellen. Die Oberfläche wirkt allerdings moderner, und außerdem erhalten die Linien neuer Hauptknoten automatisch unterschiedliche Farben, während die Linien bei FreeMind alle schwarz sind.

Scapple

Scapple ist erhältlich für Windows und Mac. Es ist, wie der Hersteller schreibt, keine Mind-Mapping-Software im engeren Sinne, sondern eher ein freiformatiger Texteditor. Scapple kommt mit einer sehr abgespeckten Benutzeroberfläche daher und ist leicht zu bedienen. Ich habe mich spontan mit dem Programm anfreunden können. Man kann die Skizzen wie eine Mind-Map anlegen, muss es aber nicht. Verbindungslinien und Verknüpfungen sind möglich, ebenso Umrandungen, Farbfüllungen und Pfeile, aber man kann ebenso gut auf all das verzichten und auf die Schnelle ein paar Ideen notieren. Wo bei FreeMind und FreePlan die Schaltflächen einen quasi erschlagen, hat man bei Scapple vielleicht etwas zu viel gespart – wenigstens die wichtigsten Befehle als Buttons wären ja schön. Trotzdem mag ich Scapple. Es kostet ca. 16 Euro.

Wiederherstellung gelöschter Dateien

Nun hat es auch mich erwischt: Neulich hat meine Videokamera die Dateien auf der Speicherkarte geschrottet. Die Speicherkarte zeigte keine Daten mehr an – alles gelöscht, na super … Doch wir wissen ja, dass gelöscht nicht zwangsläufig so viel heißt wie unwieder­bringlich verloren! Also hielt ich Ausschau nach Windows-Programmen, die Daten wieder­her­stellen können (für Linux und Mac gibt es bestimmt auch solche Programme, aber ich arbeite in aller Regel an einem Windows-PC, deshalb behandle ich in diesem Artikel auch nur Windows-Anwendungen).

Mehrere der von mir ausprobierten Programme waren in der Lage, die »verschwundenen« Videodateien von der Speicherkarte wiederherzustellen. Wichtig bei so was ist immer, dass man als Ziel tunlichst ein anderes Laufwerk bzw. eine andere Partition auswählen sollte – in dem hier beschriebenen Fall also nicht die Speicherkarte, sondern einen Ordner auf der Festplatte des PCs. Einige Tools führten allerdings nicht zum Erfolg:

  • Wise Data Recovery blieb nach ein paar wiederherstellten Dateien einfach hängen.
  • FreeUndelete erkannte die an den PC angeschlossene Kamera nicht als Laufwerk.
  • Glary Utilities, sonst eine gute Software, erkannte ebenfalls das Kamera-Laufwerk nicht.
  • PC Inspector Smart Recovery des Datenrettungs-Unternehmens CONVAR hat leider keine gelöschten Daten auf der Speicherkarte finden können.

Jetzt die guten, aber kostenpflichtigen Programme:

  • MiniTool Power Data Recovery stellt in der kostenlosen Version nur bis zu 1 GiB an Daten wieder her – die Vollversion kostet $ 69,– für den Privatbenutzer.
  • O&O DiskRecovery erkannte die gelöschten Daten, stellt sie in der Demoversion allerdings nicht wieder her. Die Vollversion kostet € 99,– beim Hersteller, bei EDV Buchversand allerdings nur € 89,95.

Um relativ unwichtige Videodateien wiederherzustellen, sind mir 60 oder gar 90 Euro zu teuer. Nun gut, mit Power Data Recovery von MiniTool kann man die gesamten Daten einer größeren Speicherkarte natürlich in mehreren Durchläufen zurückholen, wenn man sich die Mühe machen will. Aber es gibt ja auch noch kostenlose Programme, die keine Funktions­beschrän­kungen haben. Diese rundum guten Programme sind nach meinen Erfahrungen die folgenden:

  • Pandora Recovery ist übersichtlich, arbeitet schnell und gibt an, wieviel Prozent einer gelöschten Datei bereits wieder überschrieben worden sind.
  • PC Inspector File Recovery von CONVAR hat die Daten gerettet, arbeitet aber recht langsam und könnte ruhig etwas intuitiver bedienbar sein.
  • Puran File Recovery läuft recht zügig, ist übersichtlich und zeigt an, ob die gelöschten Dateien in gutem oder schlechtem Zustand sind.
  • Ein recht bekanntes Programm ist Recuva. Ich empfinde es als sehr übersichtlich, es ist einfach bedienbar und es zeigt sehr schön den Gesundheitszustand der Daten an.

Manche der Anbieter kostenloser Software bitten darum, eine Spende oder freiwillige Zahlung einer Registrierungsgebühr zu leisten, um die Weiterentwicklung und Pflege der Anwendungen zu unterstützen. Die beispielsweise geforderten fünf oder zehn Dollar/Euro sollte man fairer Weise bezahlen, wenn Daten wiederhergestellt worden sind, an denen einem etwas liegt.

Sicherlich existiert noch mehr taugliche Software zur Datenrettung, und immer gibt es Leser(innen), die bemängeln, dass man nicht Anwendung X oder Y vorgestellt hat. Nun, mir kam es in erster Linie darauf an, meine Dateien wiederzubekommen, und nicht darauf, jedes erhältliche Programm irgendwie ausfindig zu machen. Doch es gibt ja die Kommentarfunktion, wo ihr natürlich auf empfehlenswerte Programme gerne aufmerksam machen könnt.

Und als kleines Schlusswort: Ihr denkt bestimmt, ich hätte jetzt alle meine schönen Videos wiederbekommen. – Nein, leider nicht. Die Datei-Header sind allesamt beschädigt und die Videos lassen sich nicht abspielen, egal mit welchem Programm. Tja, blöd. Dumm gelaufen.

Kann ich … benutzen?

Manchmal stellt man sich als Webdesigner die Frage, in welchen Browsern bestimme CSS3-Stilangaben oder HTML5-Elemente überhaupt funktionieren. Um mal eben nachzuschauen, eignet sich die Website Can I use.

Ich finde zwar, die Übersichtlichkeit könnte verbessert werden, aber man kann den gesuchten Begriff in die große orange Suchleiste eingeben, und es gibt ja auch noch die Suchfunktion des Browsers.

Can I use … ?
(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Jedenfalls werden die Ergebnisse tabellarisch dargestellt und sind teilweise mit Hinweisen versehen – zum Beispiel, um auf bekannte Bugs oder Schwächen in bestimmten Fällen hinzuweisen.

Can I use … ?
(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Ratzfatz Website erstellen mit rukzuk?

Und wieder mal ist ein neues Baukastensystem entstanden. Es heißt rukzuk und ich habe 2014 zum ersten Mal davon gehört, weil Flyeralarm dafür Werbung macht. Aber es kann natürlich auch schon älter sein.

Wie alle solche Baukästen wird auch hier versprochen, dass man schnell und einigermaßen mühelos zur eigenen Website kommt. Man kann sich einen kostenlosen Testzugang geben lassen, was ich letztes Jahr auch aus Neugierde getan habe. Und heute habe ich mir das noch mal kurz angesehen, um mich auch gleich wieder davon abzuwenden: Ich persönlich kann mit solchen Baukästen überhaupt nichts anfangen. Viel zu umständlich und unflexibel. Sie sind in aller Regel wohl für Laien gedacht, die über keine HTML- und CSS-Kenntnisse verfügen, aber sich gern eine eigene Website basteln möchten, und das ist völlig in Ordnung.

Warum sich rukzuk dann aber offensichtlich an Profis richtet, die verschiedene Pakete für eine monatliche Gebühr mieten können, ist mir jetzt ein wenig schleierhaft. Das Freelancer-Paket zum Beispiel bietet für 19 Euro im Monat 10 Projekte und 3 Live-Websites. Nur: was ist denn das für ein Webdesign-Freelancer, der zum Erstellen von Webseiten einen Baukasten benötigt und von HTML und solchem lästigen Zeug verschont bleiben möchte? Und der mit Grafikprogramm und Webeditor nicht umzugehen weiß? Also doch ein Baukasten für Privatleute? Nein, denn für die dürfte rukzuk zu schwierig zu bedienen sein bzw. eine lange Einarbeitungszeit erfordern. Aber es ist ja auch nach eigenen Angaben sowohl Design-Tool als auch Content-Management-System.

Ich kann mir also nur folgende Zielgruppe vorstellen: Grafikdesigner aus dem Printbereich, die auch Webdesign in ihre Angebotspalette aufnehmen möchten. Schwierig dürfte es nur dann werden, wenn sie mal an einen Kunden geraten, der sehr spezielle Wünsche hat. Da steht man mit den meisten Baukastensystemen dann wohl ziemlich auf dem Schlauch.

Übrigens: Mein Konto wieder platt zu machen, dazu habe ich im Kundenmenü keine Möglichkeit gefunden. Auch eine Art, potenzielle Kunden zu binden.

DuckDuckGo in Opera 27 als Standard-Suchmaschine

DuckDuckGo ist eine Suchmaschine, die laut eigenen Angaben keine Daten über deren Benutzer sammelt. Doch in meinem Lieblings-Browser Opera konnte man bisher DuckDuckGo nicht als Standard-Suchmaschine einrichten. Es gab zwar ein Plugin, mit dem man bei Bedarf eine spezielle Suchleiste einblenden lassen konnte, aber diese Handhabung war doch eher lästig. In dem vor wenigen Tagen veröffentlichten Opera 27.0 ist nun aber DuckDuckGo endlich in die Liste der auswählbaren Suchmaschinen eingetragen worden, sodass man es als Standard festlegen kann. In Firefox-artigen Browsern war das ja schon seit langem möglich gewesen.

Wie aktualisiert man concrete5?

Das Content-Management-System concrete5 kann man auf verschiedene Arten aktualisieren. Doch Achtung: ein Upgrade von Version 5.6.x auf 5.7.x ist nicht möglich, da für 5.7 concrete5 von Grund auf und mit einem anderen Framework als vorher neu entwickelt worden ist. In diesem Fall muss man also leider alle Inhalte von Hand übertragen.

Um innerhalb der Major-Version 5.7 von einer auf die andere Minor-Version zu aktualisieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die bequemste ist sicherlich, das Update aus dem Dashboard heraus automatisch ablaufen zu lassen. Andere Möglichkeiten sind mit ein bisschen Handarbeit verbunden. Wenn man zum Beispiel Platz auf dem Webserver sparen will, bietet es sich an, das Verzeichnis /concrete mit dem gleichnamigen Verzeichnis der neuen Version zu überschreiben.

Genaue Handlungsanweisungen kann man der Online-Dokumentation (in englischer Sprache) entnehmen.

AddQuicktag, ein nützliches WordPress-Plugin

Frank Bültge, den man wohl als eines der deutschsprachigen WordPress-Urgesteine bezeichnen darf, hat vor Jahren eine recht lange Liste von nützlichen WordPress-Plugins vorgestellt, die er entwickelt hat, an denen er in irgendeiner Weise mitgewirkt hat oder die er empfiehlt.

Einer meiner Lieblinge ist AddQuicktag. Denn mit den vorgegebenen Quicktags (also den Schaltflächen, mit denen man auf einfache Weise häufig benötigte HTML-Elemente in den Textbereich des Editors einfügen kann) war ich nie so ganz zufrieden. Es fängt ja schon damit an, dass die Buttons b und i die Elemente <strong> und <em> erzeugen. In HTML5 haben aber bold und strong bzw. italic und emphasis völlig unterschiedliche Bedeutungen (was an dieser Stelle nicht näher ausgeführt werden soll). Darüber hinaus fehlen zum Beispiel öfters benötigte Sonderzeichen. Und natürlich wäre es wünschenswert, immer wiederkehrende Code- oder Text-Schnippsel als Schaltflächen in die Menüleiste des Editors aufnehmen zu können.

Mit AddQuicktag ist das alles auf eine sehr leichte Weise zu bewerkstelligen. Dieses Plugin erleichtert mir wirklich die Arbeit und beschleunigt das Erstellen von Blogartikeln.

concrete5: Das z-index-Problem

In concrete5 hatte ich folgendes Problem: Ich hatte zwei Ebenen so übereinander gelegt, dass ein leicht transparenter Bereich einen anderen Bereich überlagerte; in der CSS-Datei hatte ich dem oben liegenden Bereich einen z-index-Wert gegeben; beide Bereiche wurden mit Blöcken (unten Slideshow-Block, oben HTML-Block) befüllt; doch im Dashboard von concrete5 ließ sich nun der Block in der oben liegenden Ebene nicht anklicken, also auch nicht bearbeiten.

Dies ist natürlich ein äußerst rätselhaftes Verhalten. Doch nach einiger Sucherei fand ich die Lösung (wie so oft) im concrete5-Forum. Und zwar darf man keinen z-index größer oder gleich 5 vergeben. Mit einer kleineren Zahl hingegen klappt es.

Das liegt daran (um es concrete5-Insidern zu erklären), dass dem CCM-Highlighter von Seiten der Programmierer der recht kleine Wert von 5 für den z-index gegeben worden ist. Man kann diesen Wert aber durch eine Angabe in der CSS-Datei des eingesetzten Themas (/themes/­[mytheme]/­main.css) überschreiben, wie ebenfalls im Forums-Thread zu lesen ist:
div#ccm-highlighter {z-index:100!important;}.

Das concrete5-Forum ist also wirklich eine Fundgrube für gute Tipps (wenn man der englischen Sprache mächtig ist). Danke schön an die vielen freundlichen Mitglieder für ihre bereitwilligen Hilfestellungen!

Berge von Arbeit

Wenn man mehr Arbeit hat, als man so schnell abarbeiten kann, kommt Stress auf. Ich versuche, dem entgegen zu wirken, indem ich mir Aufgaben in Teilaufgaben zerlege. Dann sieht man wenigstens ein Fortkommen. Und jede durchgestrichene Teilaufgabe gibt einem ein gutes Gefühl – das zufriedene Gefühl nämlich, eben doch was geschafft zu haben. Dieses Gefühl motiviert einen natürlich und man macht sich an die nächste kleine Aufgabe heran. Immer diesen unbezwingbar erscheinenden Riesenhaufen vor sich zu sehen, lähmt hingegen, macht verzweifelt und konfus – man handelt nicht mehr zielstrebig, sondern nur noch kopflos. Oder auch gar nicht mehr, man steckt den Kopf in den Sand. Was natürlich zu weiteren Schwierigkeiten führt, etwa immer mehr Zeitverzug und unzufrieden werdende Kunden.

Kurzum: Es ist besser, sich auf die Lösungen zu konzentrieren als auf die Probleme.

Immer schneller

Schnelligkeit ist das A und O in unserer gesamten Wirtschaft. Konkurrenzfähig ist ein Unternehmen nicht allein durch besonders gute Produkte oder Dienstleistungen, sondern immer mehr auch durch den Faktor Geschwindigkeit: Wie schnell kann geliefert werden, wie zügig werden Kundenanfragen beantwortet, wie kurz sind Wartezeiten, wie schnell werden Aufträge fertig gestellt. Und die Beschleunigung nimmt ständig zu, weil die Technik immer höhere Geschwindigkeiten möglich macht, man denke nur an Internetverbindungen – Modem- oder ISDN-Geschwindigkeiten kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Hinzu kommt die allgemein geforderte ständige Erreichbarkeit.

Diese Dinge bestimmen aber nicht nur den geschäftlichen Bereich, sondern auch das Privatleben. Wenn ich im Bus fahre, beobachte ich, wie Menschen – offensichtlich in ihrer Freizeit – ständig in die Hosen- oder Jackentasche greifen, um ihr Smartphone herauszuholen, nur weil dauernd Meldungen eingehen. Ich selbst finde es entspannender, einfach mal nur aus dem Fenster zu schauen und meinen Gedanken nachzuhängen.

Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit und fehlende Rückzugsmöglichkeiten sind in dem heutigen Ausmaß auf jeden Fall Stressoren. Die schnellere Technik müsste uns Menschen doch eigentlich mehr Freizeit geben, sollte man meinen – denn Aufgaben lassen sich doch damit flotter abarbeiten. Aber die Rechnung geht nicht auf.

Interessante Gedanken zu dem Thema habe ich auf BusinessVillage gefunden, in einem Artikel namens Hightech? Highspeed? Hightouch?.