PHP 7 in der Beta-Phase

Eine PHP-Version 6 war mal geplant, ist aber nie erschienen. Nun geht es nach den Fünfer-Versionen mit Zweig 7 weiter. PHP 7 befindet sich seit 2014 in der Entwicklung und liegt nun bereits als Beta 2 vor (Stand: Ende Juli 2015). Es soll eine drastisch erhöhte Ausführungs-Geschwindigkeit gegenüber 5.6 bringen, nämlich eine bis zu doppelt so hohe. Außerdem wurde alter Müll rausgeschmissen, es gibt neue Operatoren und einige andere Verbesserungen. Zum Testen kann man sich PHP 7.0.0 Beta 2 herunterladen, sogar schon als Windows-Binary, aber man sollte es auf keinen Fall schon in einer Produktivumgebung einsetzen.

EverEdit, ein Texteditor für Programmierer und Webautoren

EverEdit ist ein Texteditor für das Windows-Betriebssystem, der sich an Programmierer und Webautoren richtet. Er bietet Syntax-Hervorhebung und eine Codebibliothek bzw. Codeschnippsel für HTML, CSS und verschiedene Programmiersprachen, zum Beispiel C/C++, Perl, PHP, Java, JavaScript, Python und Rails.

EverEdit
Bild: © everedit.net

Die Oberfläche lässt sich über Vorlagen an den eigenen Geschmack anpassen, und natürlich kann man Schriftart, Schriftgröße und anzuzeigende Leisten und Werkzeuge einstellen.

Was mir persönlich immer wichtig ist:

  • Klickt man auf ein öffnendes HTML-Tag, wird es zusammen mit dem schließenden markiert, ebenfalls werden Klammerpaare markiert.
  • Codeblöcke lassen sich zusammenfalten, sodass man bei längeren Quelltexten den Überblick behält.
  • Mit Hilfe von Snippets lassen sich längere Codepassagen, die öfters benötigt werden, abspeichern und wiederverwenden.

Das können viele andere Texteditoren auch, aber EverEdit bietet einige Besonderheiten:

  • Durch sehr lange Quellcodes lässt sich über eine verkleinerte Ansicht rechts oben im Fenster schnell scrollen.
  • Es lassen sich zwei Dateien miteinander vergleichen und so zum Beispiel Unterschiede einer älteren und einer neueren Version leicht ermitteln.
  • Die Statusleiste bietet neben verschiedenen Informationen auch die Möglichkeit, direkt zu einer bestimmten Zeile zu springen, die Syntax-Hervorhebung zu ändern, die Tabulator-Weite zu ändern und anderes.
  • In einer vertikalen Leiste im rechten Fensterbereich kann man, unabhängig von der generellen Einstellung, die Textgröße vergrößern oder verkleinern.

Gelungen ist auch die Vorschau von HTML-Dateien im internen Browser. Und für Markdown gibt es ebenfalls eine eingebaute Vorschau.

EverEdit: Markdown-Vorschau
Bild: Screenshot von EverEdit

Dies sind nur einige Features, und das Programm ist damit noch längst nicht vollständig beschrieben. Es kann sich aber jeder Windows-Benutzer selbst ein Urteil über die Software bilden, denn man kann sie zum Testen für 30 Tage herunterladen. Das Programm ist erhältlich in 32 und 64 Bit, außerdem jeweils zum Installieren oder als portable Version. Leider ist die Programmoberfläche nicht in deutscher Sprache, sondern wahlweise in Englisch, Französisch, Japanisch und Chinesisch.

Der Preis liegt bei 35 $. Das ist für eine lebenslange Lizenz nicht viel, und es sollen bei neuen Programmversionen keinerlei Upgrade-Gebühren fällig werden.

Ein solcher universeller Editor ist eine feine Sache, wenn man oft in vielen verschiedenen Sprachen programmiert. Wenn man aber vorwiegend in nur einer Sprache entwickelt, zum Beispiel in PHP, empfiehlt sich eher ein spezialisierter Editor.

Medienfunktionen in Windows 7 deaktivieren

Dieses ganze Medien-Gezumpel, das bei Windows Vista und 7 mitinstalliert wird, brauche ich nicht, weil ich zum Abspielen von Audio- oder Videodateien und auch zum Brennen lieber andere Software verwende. Man kann diese Programme (DVD Maker, Media Center, Media Player) leider nicht deinstallieren, aber immerhin deaktivieren. Das macht man über die Systemsteuerung, nämlich Systemsteuerung > Programme > Programme und Funktionen, und dann klickt man in der linken Seitenleiste auf Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren. Im sich daraufhin öffnenden Fenster kann man die Häkchen aus den entsprechenden Feldern entfernen.

Medienfunktionen in Windows 7 deaktivieren

Auf tipps4you.de sind noch mehr Bilder, die die Vorgehensweise Schritt für Schritt zeigen.

Witziges Promo-Video für den Texteditor Atom

Atom 1.0 ist ein konfigurierbarer und erweiterbarer Texteditor zum Programmieren für OS X, Windows 7 und 8, RedHat Linux und Ubuntu Linux, der auf JavaScript basiert. Er ist quelloffen und steht unter der MIT-Lizenz. Ich habe mir die Windows-Version heruntergeladen, bin aber noch nicht zum Testen gekommen.

Atom-Editor
Illustration von der Website https://atom.io

Witzig finde ich jedenfalls ein Promotion-Video, das den Editor vorstellt. Dieser wird zwar in den Texten als besonders modern bezeichnet – das Video allerdings ist extra auf Retro gemacht. Es spielt in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Farben, die Hintergrundmusik, der Sprecher – alles ist stimmig. Gut gemacht!

Man findet das Video auf der Atom-Website, kann es sich aber auch auf YouTube ansehen.

Atom-Editor
Screenshot aus dem Video Introducing Atom 1.0! auf https://atom.io

EaseUS Todo Backup günstig kaufen

Zu einem Kauf bei SoftMaker wurde mir im Rahmen einer Sonderaktion, die jetzt im Juli läuft, EaseUS Todo Backup Home für Windows kostenlos mitgeliefert. Dies ist eine Software, um Datensicherungen und Spiegelungen anzulegen. Sie kostet normalerweise 27 Euro.

Doch auch wenn man gerade nichts bei SoftMaker bestellen möchte, kommt man günstig an Todo Backup dran. Man lädt sich die kostenlose Version (Free) herunter, probiert sie aus und deinstalliert sie wieder. Sogleich wird im Browser ein Fenster geöffnet, in welchem die Deinstallation bestätigt wird. Und gleichzeitig wird einem ein Sonderangebot unterbreitet: Man kann zwei verschiedene Versionen von Todo Backup und ein Bündel aus Todo Backup Home und Partition Master Pro jeweils zum halben Preis kaufen. So kostet zum Beispiel die Home-Version nur noch 13,50 Euro.

Box EaseUS Todo Backup Home

Die Sicherung der Systempartition und auch das Backup eines Ordners hatten mit der Free-Version ohne Fehlermeldungen geklappt. Wie gut die Rücksicherung funktioniert, habe ich allerdings noch nicht getestet, aber es wäre schon wichtig zu wissen … bevor ein eventueller Notfall eintritt – damit man sich nämlich gegebenenfalls nach einer anderen Lösung umsehen kann. Gleich werde ich aber erst mal die heute erhaltene Home-Version installieren. Und dann mal weiter testen.

Affinity für Mac: Die Kampfansage an Adobe

Der Grafiksoftware-Hersteller Serif hat zusätzlich zu seiner sehr guten Software für Windows nun auch Grafikprogramme für den Mac auf den Markt gebracht. Zwei Anwendungen gibt es bisher, nämlich eine für die Bearbeitung von Bitmapgrafiken und eine für die Erstellung von Vektorgrafiken. Sie nennen sich Affinity Photo und Affinity Designer. Beide Programme gibt es zur Zeit für den Markteinführungspreis von jeweils 40 Euro. Später soll der Preis bei je 50 Euro liegen, was natürlich immer noch ein Kampfpreis ist.

Man könnte denken, dass man für dieses kleine Geld auch keine besonders leistungsfähige Software bekommt, aber das dürfte ein Irrtum sein. Ich kann zwar leider die Programme nicht testen, weil ich keinen Mac mein Eigen nenne, aber ich verwende schon seit Jahren die Windows-Software von Serif. Und die braucht sich vor den Anwendungen aus dem Hause Adobe nicht zu verstecken.

Mac-Anwender, denen Photoshop und Illustrator zu teuer sind, die aber dennoch mit professioneller Grafiksoftware arbeiten möchten, können sich näher informieren auf der sehr chic aufgemachten Website von Serif. Und bitte mit einem ordentlich großen Bildschirm, nicht mit einem winzigen Mobiltelefönchen.

Serif Affinity für Mac
Bild: © Serif

Ordnersymbole in Windows 7 ändern

Heute hatte ich mal das Bedürfnis, ein paar Ordnersymbole zu ändern, um sie markant aus dem Wust von Ordnern hervorstechen zu lassen.

Man klickt dazu mit der rechten Maustaste auf den betreffenden Ordner, sodass sich das Kontextmenü öffnet. Dort klickt man ganz unten mit der linken Maustaste auf Eigenschaften, danach auf den Registerkartenreiter Anpassen und im daraufhin erscheinenden Fenster unten auf die Schaltfläche Anderes Symbol. Dort ist der Ordner %SystemRoot%\system32\SHELL32.dll voreingestellt, aber die Bildchen, die man in der Datei findet, sehen ein bisschen altbacken aus. Hübschere, moderner aussehende Symbole findet man in der Datei %SystemRoot%\system32\imageres.dll.

imageres.dll

Ausführlich beschrieben und bebildert ist alles in dem Artikel Ordner-Symbol ändern bei Windows Vista auf windowspower.de. Der Artikel bezieht sich zwar auf Windows Vista, aber in Windows 7 geht man ganz genau so vor.

Wer sich übrigens wundert, dass ich in 2015 überhaupt noch über Windows 7 schreibe: Nun ja, ich benutze dieses Betriebssystem immer noch, wie viele andere Anwender auch. Und ich habe bisher keinen Grund gefunden, »für teuer Geld«, wie man so sagt, auf 8.1 umzusteigen. Aber demnächst kommt ja das kostenlose Upgrade auf Windows 10, und dann bin ich ja wieder auf dem aktuellen Stand.

Die Bibliotheken in Windows 7 loswerden

Diese Bibliotheken, die in Windows eingeführt wurden und im Explorer (oder in einem den Explorer ersetzenden Dateimanager) angezeigt werden, sind prinzipiell eine gute Idee, und wie man Bibliotheken unter Windows 7 sinnvoll nutzen kann, lässt sich auf winforpro.com nachlesen. Man kann damit zentrale Dateiablageorte schaffen, wo zum Beispiel Bilder gesammelt wiederzufinden sind. Aber genau das ist für mich auch der Nachteil. Ich habe meine Ordner ja thematisch gegliedert. Ich weiß also immer (na gut, fast immer), wo etwas wiederzufinden ist. So sind zum Beispiel private Fotos ganz woanders gespeichert als von Kunden gelieferte Bilder. Kurzum, die Bibliotheken nützen mir nicht viel.

Bibliotheken

Verknüpfungen zu bestimmten Ordnern, auf die man oft zugreift, sind da für mich schon nützlicher. In Windows 7 gibt es so etwas, es nennt sich Links und ist im Benutzerverzeichnis zu finden.

Doch zurück zu den Bibliotheken: Wie wird man sie los? Die Lösung habe ich in dem Artikel Die Bibliotheken aus dem Explorer entfernen auf tipps4you.de gefunden. Man muss einen Eintrag in der Registry, also der Windows-Registrierdatenbank, entfernen. Wie das geht, ist in dem Artikel genau beschrieben und bebildert. Ich bin so vorgegangen, wie es dort steht, und es hat funktioniert. Vorsichtshalber sollte man vorher die Registry sichern.

Thunderbird: Der angegebene Ordner ist zum Abspeichern von Nachrichten nicht geeignet

Ich habe kürzlich mein Windows 7 in der 32-Bit-Version durch eines in der 64-Bit-Version ersetzt, nachdem ich vor einiger Zeit schon die Hardware meines Computers ausgewechselt hatte. Leider gibt es nicht die Möglichkeit eines Upgrades von 32 Bit auf 64, sodass man leider das Betriebssystem komplett neu installieren muss. Das hat zur Folge, dass auch alle Anwendungsprogramme neu installiert werden müssen.

Mit Thunderbird hatte ich nun das Problem, dass es ein neues Profil anlegte, und zwar im Benutzerverzeichnis unter der Windows-Partition C. Ich speichere solche Daten nie in der Windows-Partition, sondern habe für die Anwendungsprogramme immer eine eigene Partition, auf der ich nach Möglichkeit auch die Programmeinstellungen etc. ablege. Jedenfalls spielte ich nun die vorher mit Hilfe von MozBackup gespeicherten Daten zurück; allerdings landeten die jetzt eben in dem neu angelegten Verzeichnis statt in dem bisherigen.

Ich wollte nun innerhalb von Thunderbird die Pfade zu den E-Mail-Postfächern ändern, und zwar über die Konteneinstellungen, aber das ging nicht. Es kam immer die Fehlermeldung: »Der angegebene Ordner […] ist zum Abspeichern von Nachrichten nicht geeignet. Bitte wählen Sie einen anderen Ordner.«

Diese Fehlermeldung ist natürlich nicht allzu aussagekräftig. Doch die Lösung ist recht einfach, man muss nur darauf kommen: Die Datei profiles.ini muss geändert werden. Sie liegt in folgendem Verzeichnis: C:\Users\[Benutzername]\AppData\Roaming\Thunderbird. Es ist eine reine Textdatei, die man mit einem einfachen Texteditor bearbeiten kann. Und zwar ändert man die Art des Pfades von relativ auf absolut (das heißt: IsRelative=1 ändern in IsRelative=0) und trägt dann den gewünschten Pfad zum Profilordner ein, ähnlich wie im folgenden Beispiel:

[General]
StartWithLastProfile=1

[Profile0]
Name=default
IsRelative=0
Path=E:\Programme\Internet\Mozilla Thunderbird\Profiles\torsten.default
Default=1

Briefpapier

Tonerkartuschen für den Farblaserdrucker sind unglaublich teuer, wenn man sie im Original kauft, und unglaublich schlecht, wenn man wiederbefüllte für einen kleinen Preis nimmt. Und das Problem mit der schlechten Qualität hatte ich früher bei den Tintenstrahldruckern schon. Schlimmstenfalls versaut man sich den ganzen Drucker damit.

Seitdem in letzter Zeit die Refill-Kartuschen permanent farbigen Toner im Inneren des Druckers verstreuen und ich ständig Schlieren und Flecken auf dem Papier habe, sodass ich alle Nase lang den Drucker reinigen muss, bin ich es endlich leid geworden. Ich habe mir mein Geschäftspapier jetzt professionell drucken lassen. Das hochwertige Recycling-Papier aus der Umweltdruckerei ist leider teurer als herkömmliches Papier, aber im Endeffekt komme ich immer noch wesentlich preiswerter weg, da ich jetzt den Briefkopf und -fuß nicht mehr selber mit ausdrucken muss und mir den Nachkauf der Farbkartuschen sparen kann. Ich werde wohl demnächst wieder meinen älteren Graustufen-Laserdrucker verwenden. Farbige Grafiken muss ich eigentlich fast nie ausdrucken, und das kann ich dann zur Not auch im Kopierladen machen lassen.

Ich hätte ein hochweißes Papier nehmen können, aber in letzter Zeit finde ich das gar nicht mehr schön. Ich hatte schon für meine neuen Visitenkarten ein cremefarbenes Papier gewählt (leider damals noch nicht als Umweltpapier), und das neue Briefpapier passt super dazu. Es fühlt sich schön griffig und stabil an mit seinen 100 g/qm, ohne dabei zu dick und steif zu wirken.

Vorgestern kam die Lieferung bei mir an, und heute habe ich schon die ersten Rechnungen auf die neuen Briefbögen gedruckt.

Die Druckerei namens dieUmweltDruckerei verwendet nach eigenen Aussagen ausschließlich Recyclingpapiere, arbeitet mit Strom aus erneuerbaren Energien, produziert und versendet klimaneutral und druckt mit Farben auf Pflanzenölbasis. Und deswegen habe ich nicht nur schönes Briefpapier, sondern auch noch ein gutes Gewissen.

dieUmweltDruckerei