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concrete5: Absender im Kontaktformular (3)

Im gestrigen Artikel schrieb ich, wie man die standardmäßig vergebene Absenderadresse im Kontaktformular ändern kann.
Um den Absender auch für diejenigen Mitteilungen zu ändern, die zum Beispiel bei Registrierungen oder vergessenen Passwörtern übersendet werden, empfiehlt sich folgender Code, den man auch wieder in die Datei [root]/config/site.php einträgt (Beispielangaben bitte durch die echten ersetzen):

define('EMAIL_DEFAULT_FROM_ADDRESS', 'noreply@example.com');
define('EMAIL_DEFAULT_FROM_NAME', 'Maria Musterfrau');

Quellen:
www.concrete5.org/[…]/change-concrete5-noreplyyourdomain-com/
www.concrete5.org/[…]/change-email-for-user-registration/
Danke an alle, die ihre Lösungen im Forum veröffentlicht haben!

concrete5: Absender im Kontaktformular (2)

In einem älteren Artikel hatte ich eine Lösung vorgeschlagen zu einem Problem mit dem Form-Block, mit dem man Kontaktformulare erstellen kann. Standardmäßig wird nämlich immer die E-Mail-Adresse des Superbenutzers als Absenderadresse der Anfragen angegeben. Dies führt manchmal zu Verwunderung und Misstrauen bei den Kunden.

Meine damalige Lösung erforderte Eingriffe in den Block und war umständlich und unelegant. Aber man lernt ja immer dazu, und jetzt kann ich eine bessere Lösung präsentieren:

Fügen Sie eine einzige Codezeile zu [root]/config/site.php hinzu (»example« muss natürlich durch die echten Angaben ersetzt werden):
define('FORM_BLOCK_SENDER_EMAIL','example@example.com');

Danke an Ekko!
http://www.concrete5.org/community/forums/usage/concrete5-forms/#349698

concrete5: Fehlermeldung beim Upload von Blöcken

Neulich setzte ich concrete5 in Version 5.6.0.1 in meiner Testumgebung komplett neu auf, weil das Upgrade von Version 5.5.2.1 fehlgeschlagen war. Eine Neuinstallation war in diesem Fall weniger aufwändig, als den Fehler zu suchen und zu korrigieren.

Als ich aber modifizierte Blöcke (blocks) wieder in den dafür vorgesehenen Ordner [root]/blocks/ hochgeladen hatte, wurden Fehlermeldungen angezeigt, die auf angebliche Fehler im jeweiligen Controller (controller.php) der Blöcke hinwiesen. Ich konnte in den Dateien aber nichts Fehlerhaftes entdecken, außerdem hatte ja auch vorher alles funktioniert. Kurzum, ich konnte mir keinen Reim darauf machen.

Im concrete5-Forum fand ich die Lösung: Man muss zunächst die Blöcke wieder aus dem Verzeichnis löschen, dann (über das Dashboard) das Caching (die Puffer-Speicherung) komplett ausschalten und den Cache leeren. Danach lädt man die Blöcke wieder hoch, und nun funktioniert alles.

Danke an yeetien fürs Veröffentlichen seiner oder ihrer Lösung!
http://www.concrete5.org/index.php?cID=377099

Ist Aktualität wichtig für alle Websites?

Nach meinen Erfahrungen ist ein wichtiges Kriterium, um von Google gut bewertet zu werden, die Aktualität der Inhalte und auch die Frequenz neu eingestellter Artikel.

Über diese Aktualität oder »freshness« spricht Matt Cutts, der Kopf der Spamabteilung von Google, in einem Videobeitrag. Ein Fragesteller hatte gefragt, wie wichtig die regelmäßige Aktualisierung oder Änderung von Webseiten sei und ob tatsächlich zum Beispiel Blogs besser bewertet werden als Unternehmens-Websites, die ihre Inhalte für lange Zeit unverändert behalten.

Matts Antwort lautet, dass diese Aktualität nur eines von über 200 Kriterien zur Bewertung von Webseiten ist und man daher diese Aktualisierung nicht um jeden Preis anstreben sollte. Zum Beispiel sei es sinnlos, etwa auf der Startseite täglich ein paar Wörter zu verändern. Googles Algorithmen seien so ausgereift, dass sie in aller Regel tatsächliche »Frische« von solchen Manipulationen unterscheiden könnten.

Und Websites, die selten ihre Inhalte ändern, aber wichtige und oft nachgefragte Inhalte anbieten, haben nach Matts Äußerungen ebenso gute Chancen wie Blogs oder News, weit vorn in den Suchergebnissen zu erscheinen. Letztendlich deckt sich das mit seinen früheren, oft wiederholten Aussagen: Auf hochwertige Inhalte kommt es an!

Is freshness an important signal for all sites? – YouTube

Dennoch bin ich der Meinung, dass ein Firmenblog eine sinnvolle Einrichtung sein kann, da ja immer neue Inhalte eingestellt werden und man anhand der Statistiken in Erfahrung bringen kann, welche Themen denn die Seitenbesucher am meisten interessieren. Natürlich bedeutet ein Blog immer auch einen nicht zu unterschätzenden Aufwand. Doch wenn die Inhalte von hohem Wert für die Besucher oder Abonnenten sind, werden die Besucher­zahlen steigen, das Blog wird weiterempfohlen werden und mit der Zeit gute Suchergebnis-Platzierungen bringen.

Ich finde nur, man sollte hinter dem stehen, was man tut. Halbherzig geschriebene, unehrliche, unauthentische Artikel werden keinen Erfolg haben.

Neue Blog-Kategorie: Suchmaschinenoptimierung

Zum Webdesign gehört zwangsläufig ein suchmaschinenfreundlicher Aufbau der Webseiten. Zumindest sollte dieser Aspekt dazugehören, da Kunden natürlich nicht nur einen hübschen Webauftritt haben möchten, sondern auch gut gefunden werden wollen.

Freilich gibt es spezielle SEO-Fachblogs wie Sand am Meer, und ich will kein weiteres aufbauen. Denn in meinem Blog geht es ja mehr um die Erfahrungen, die ich so in meinem Berufsalltag mache, und die können sehr vielfältig sein.

Für mich hat sich nun die Frage gestellt, ob es nicht übertrieben wäre, eine eigene Kategorie »Suchmaschinenoptimierung« einzurichten. Ich hatte überlegt, ob dieses Thema als Unterkategorie zu »Webdesign« passt. Das würde dann aber eigentlich die Offpage-Optimierung ausklammern, streng genommen, und halt nur die Onpage-Optimierung umfassen können. Unter »Marketing« passt es auch nicht so recht, da würde eher »SEM«, also das Suchmaschinen­marketing hinein passen.

Daher habe ich kurzerhand eine eigene Kategorie erstellt. Die kann ich bei Bedarf um Unterkategorien erweitern, aber zunächst werden wohl nur wenige Artikel dort erscheinen. Ich gehe solche Dinge ganz gern ein wenig experimentell an, schaue, wie sich alles entwickelt und baue gegebenenfalls später um. Flexibilität und Strukturiertheit müssen sich nicht ausschließen, finde ich.

Wie auch immer: Viel Spaß beim Lesen!

Online das Programmieren von Web-Sprachen lernen

In der Codecademy kann man das Programmieren lernen, zumindest das Programmieren in typischen Web-Sprachen. Als da wären:

  • JavaScript (in den Grundzügen)
  • JQuery (= JavaScript-Bibliothek)
  • HTML und CSS (aber das sind eigentlich keine Programmiersprachen)
  • und alles zusammen, um damit Webseiten zu erstellen
  • ach ja, und auch noch Python (ein Allrounder)

Ich musss gestehen, dass ich noch keinen Kurs davon ausprobiert habe. Bisher habe ich immer mit Hilfe von Büchern gelernt und bei speziellen Aufgabenstellungen mich in Foren nach Lösungen umgesehen. Aber dass bei der Codecadamy Python angeboten wird, reizt mich, denn diese Sprache wollte ich immer schon mal lernen. Ich fand bisher nur keine Zeit. Ob mich so ein Online-Lehrgang dazu bringt, eben doch endlich mal die Zeit zu investieren?

Wir werden sehen.

HTML5-Audio erstellen

Mit HTML5 ist es ja nicht mehr nötig, für Video und Audio auf Flash zurückzugreifen. Moderne Browser können diese Inhalte nativ abspielen. Die Quelldatei muss natürlich HTML5 sein, also in der Dokumenttyp-Deklaration muss stehen <!doctype html> und nicht etwa <!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.1//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml11/DTD/xhtml11.dtd"> oder so etwas.

Ich wurde kürzlich gefragt, wie man HTML5-Audio-Dateien denn nun ohne Plug-in ins CMS oder Blogsystem einbindet.

Zunächst muss man sagen, dass man die Audio-Datei in verschieden kodierten Formaten anbieten sollte, damit sie in möglichst vielen Browsern abgespielt werden kann. Die Hersteller haben sich noch nicht auf einen Standard einigen können. Mit MP3 oder besser AAC und Ogg Vorbis deckt man die meisten Browser ab. WAV als unkomprimiertes Format eignet sich nicht gut fürs Web aufgrund der gewaltigen Dateigröße und damit höheren Ladezeit. Bei Wikpedia findet man einen guten Artikel über HTML5-Audio (siehe Linkliste unten) mit einer Auflistung der jeweiligen Browser-Unterstützung.

Der MP3-Encoder vom Fraunhofer-Institut ist lizenzkostenpflichtig, daher verwendet man besser LAME. Dieser kann zu vielen Audio-Konvertierungs-Programmen als Plug-in eingebunden werden. Oder man steigt auf AAC um, das für die Verbreitung von damit kodierten Audiodateien keine Lizenzkosten verlangt. Die Rechtslage ist hier klarer als bei MP3. Und die Kompression ist besser bei einer sehr guten Klangqualität.

Zum Encodieren/Konvertieren benutze ich den schnellen fre:ac. Eine Alternative ist der Free Audio Converter von Freemake. Beide sind nur für Windows® erhältlich.

Die konvertierten Dateien lädt man per FTP auf den Server hoch. Der Quellcode zum Einbinden lautet wie folgt (das Beispiel zeigt einen angelegten Ordner »audio« in einem WordPress-Blog):

<audio controls>
<source src="/wp-content/audio/audiodatei.oga">
<source src="/wp-content/audio/audiodatei.aac">
<a href="/wp-content/audio/audiodatei.mp3" title="Audiodatei">»Audiodatei« herunterladen.</a>
</audio>

controls blendet die Steuerleiste ein, autoplay würde das Abspielen automatisch starten lassen und mit loop lässt man den Abspielvorgang ständig wiederholen. Mit source gibt man die Quelle der Audiodatei an, und mit dem Link a href kann man einen Download anbieten, der eingeblendet wird, wenn der Webbrowser kein HTML5-Audio kennt. Möglich wäre natürlich auch ein reiner Hinweistext.

Ja, und dann sollte man noch sicherstellen, dass der eigene Webserver die Dateien auch wirklich ausliefern kann. Dafür gibt man die MIME-Typen per .htaccess-Datei (im Fall des am weitesten verbreiteten HTTP-Servers Apache) bekannt:

AddType audio/aac .aac
AddType audio/mp4 .mp4 .m4a
AddType audio/mpeg .mp1 .mp2 .mp3 .mpg .mpeg
AddType audio/ogg .oga .ogg
AddType audio/wav .wav
AddType audio/webm .webm

Und, wenn wir schon mal dabei sind, gleich noch für Video:

AddType video/mp4 .mp4 .m4v
AddType video/ogg .ogv
AddType video/webm .webm

Zu bedenken ist: sehr alte Browser und alle alten Internet-Explorer (Version 8 und älter) können die so eingebundene Audiodatei nicht abspielen. Dafür müsste man doch wieder Flash anbieten. Eine andere Möglichkeit wäre noch, den Seitenbesuchern, die einen alten Internet Explorer verwenden, Google Chrome Frame anzubieten. Dies zu erläutern würde aber an dieser Stelle zu weit führen.

Quellen:
AAC
HTML5-Audio
LAME
fre:ac free audio converter
Freemake Free Audio Converter
Google Chrome Frame
HTML5 Audio — The State of Play
HTML5 Audio & Video MIME Types
und das Buch HTML5 von Peter Kröner, Open Source Press

Ein bairischer Blindtext-Generator

Wenn man Entwürfe anfertigt, setzt man gewöhnlich an Stelle des späteren echten Textes einen sogenannten Blindtext ein. So kann man das typografische Erscheinungsbild veranschaulichen und verschiedene Schriften ausprobieren.

Der bekannteste Blindtext ist ein Pseudo-Latein, beginnend mit »Lorem ipsum dolor sit amet«, daher wird Blindtext manchmal auch »Lorem ipsum« genannt. Es gibt aber weitere Varianten, zum Beispiel die ersten Sätze von Franz Kafkas Werken, einen Mischmasch aus europäischen Sprachen, Blindtext mit Typografie-Begriffen und so weiter. Im Netz findet man einige Generatoren, wo man die Länge des Blindtextes und Anzahl der Abschnitte angeben und ausspucken lassen kann, sodass man den Text in seine Entwürfe kopieren kann.

Und jetzt gibt es sogar einen bayrischen Blindtext-Generator. Genauer gesagt: seit dem Start des 179. Oktoberfestes am 22.9.2012. Erschaffen hat ihn die aurum:media Agentur für visuelle Kommunikation in München.

Und hier ist die sehr hübsch und rustikal bayrisch gestaltete Website: Bavaria ipsum – ein bairischer Blindtext-Generator. Darauf gestoßen bin ich durch einen Artikel bei grafiker.de.

Jo mei, i mog des!

BSI meldet: Kritische Schwachstelle im Internet Explorer (September 2012)

Pressemitteilung: Kritische Zero-Day-Schwachstelle im Internet Explorer
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist Internetnutzer auf eine bisher unbekannte, kritische Schwachstelle im Browser Microsoft Internet Explorer hin. […] Ein Sicherheitsupdate des Herstellers ist derzeit nicht verfügbar.

Das BSI empfiehlt, zeitweise auf die Benutzung des IE zu verzichten, bis die Lücke geschlossen ist. Na, da kann man nur hoffen, dass die Benutzer dann gleich bei einem anderen Webbrowser bleiben. Es gibt ja genügend Alternativen. Und mit denen müsste eigentlich das Browsen auch gleich viel mehr Spaß machen, weil man dann beim munteren Surfen die schönen CSS-3- und HTML5-Features, die manche Webseiten zieren, bewundern kann. 😉

Feed-Reader ohne Software-Installation

Ein Feed-Reader ist eine Software, mit der man RSS- oder Atom-Feeds abonnieren und lesen kann. Der kostenlose FeedReader als Desktop-Software ist meiner Ansicht nach einer der besten seiner Art, weil er einfach zu bedienen und sehr übersichtlich ist. Es gibt ihn für Windows und als Konsolenanwendung für Linux.

Für Menschen, die immer und überall auch ohne mitgeschlepptes Notebook oder ohne Software-Installation ihre Feeds lesen möchten, gibt es nun FeedReader Online. Wie der Name schon sagt, kann man dort im Webbrowser seine abonnierten Nachrichten lesen, also zum Beispiel vom Internet-Café aus.

Ich persönlich sehe für mich so eine Notwendigkeit nicht, neugierig war ich aber trotzdem und wollte ein Konto anlegen. – Und scheiterte an dem Captcha, das meine korrekt eingegebenen Zeichenfolgen penetrant als falsch einstufte und eine Registrierung ablehnte. Na gut, dann eben nicht.

Link: FeedReader Online