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Dreizehn Filmplakat-Trends

Auf Oh No They Didn't! werden dreizehn Filmplakat-Trends vorgestellt, die zeigen, wie ähnlich sich die Plakate zu den Filmen in bestimmten Genres doch sind. Kategorie 1 ist zum Beispiel »Kleine Leute am Strand, Riesenköpfe in den Wol­ken« und bezeichnet das Genre des kitschigen Dramas.

Der (englischsprachige) Artikel bezieht sich auf das (französischsprachige) Blog von Christophe Courtois und listet die dort ziemlich verstreuten Blogartikel zum Thema »Filmplakate« auf.

Ziemlich witzige, ironische Beschreibungen! Und ja, die Plakate ähneln sich, so nebeneinander präsentiert, tatsächlich sehr stark.

GRATIS! Toolkit für Kreative

Wer sich erstmals bei Veer anmeldet, einer Bild- und Schriftagentur, kann sich eines aus vier sogenannten Toolkits aussuchen. Deren Themen sind: Business, Gastronaut, Voyageur und Retroactive.

Ein Toolkit besteht aus Fotos, Illustrationen und Fonts. Einzeln würden diese Bestandteile über 200 Euro kosten. Nicht schlecht als Geschenk, finde ich. Außerdem bekommt der/die neu angemeldete Benutzer(in) noch 10 Credits geschenkt – die bei Bildagenturen übliche Währung, die man kaufen und dann für den Erwerb von Nutzungsrechten der angebotenen Bilder und Materialien einsetzen kann.

Aber auch für bereits angemeldete Benutzer gibt es – wöchentlich wechselnd – kostenlose Schmankerl im Gratis-Bereich.

Viel Spaß!

Georgia Pro und Verdana Pro

Georgia als Serifenschrift und Verdana als serifenlose sind zwei der am meisten auf Webseiten eingesetzten Schriften. Sie wurden seinerzeit im Auftrag von Microsoft speziell für die Anzeige auf Computerbildschirmen entworfen. Die typografischen Möglichkeiten sind mit den wenigen Schriftschnitten Standard, Fett und Kursiv allerdings recht beschränkt.

Daher wurden beide Schriftfamilien nun in Zusammenarbeit vierer Schriftentwickler erweitert auf jeweils 20 Schriftschnitte und tragen den Namenszusatz »Pro«. Sie sind erhältlich als Desktop- und als Webfonts-Version. So große und dazu hochwertige Schriftfamilien haben natürlich auch einen recht stolzen Preis.

Nähere Informationen: fonts.com

Wozu ist ein CMS gut?

Natürlich beobachtet man als selbständiger Webdesigner die Konkurrenz. Es gibt viele richtig gute Mitbewerber, deren Websites ich mir gerne anschaue und deren Texte mich begeistern können. Manchmal stößt man aber auch auf befremdende Aussagen, wie etwa,

in der Regel werde nicht mit standardisierten Content-Management-Systemen (CMS) gearbeitet, sondern die Website des Kunden von Hand erstellt, um die Einzigartikeit der Internetpräsenz zu gewährleisten. Der Kreativität seien so keine Grenzen gesetzt.

Moment, Moment!
a)
Wieso sind Standards schlecht? Webstandards gewährleisten doch eine möglichst einheitliche Darstellung in allen Browsern und unter allen Betriebssystemen.
b)
Auch beim Einsatz eines CMS (= Inhaltsverwaltungssystem) erstellt der Webdesigner die Internetpräsenz doch von Hand. Denn es muss ein Design erstellt werden, das zur Corporate Identity passt, Layout und Typografie müssen harmonisch sein, es muss ein Theme/Template für das entsprechende CM-System gebaut werden, es müssen Texte und Bilder eingepflegt werden und es muss nicht zuletzt eine übersichtliche Struktur geschaffen werden.
c)
Moderne Inhaltsverwaltungssysteme sind so flexibel, dass eine absolut einzigartige und dazu noch leistungsfähige, moderne Internetpräsenz geschaffen werden kann.
d)
Der Kreativität sind auch und gerade bei Einsatz eines CMS keine Grenzen gesetzt, weil der Webdesigner in der Gestaltung frei ist und sich Erweiterungen installieren lassen, die verschiedene vom Kunden gewünschte Funktionalitäten möglich machen.

Und was sicherlich für den Kunden am meisten von Bedeutung ist: Er/sie kann im Regelfall spätere Änderungen der Inhalte selbst durchführen. Zum Ändern der Texte steht ein grafischer Texteditor zur Verfügung, Bilder können leicht selbst ausgewechselt werden und manchmal können sogar Inhaltsblöcke verschoben/ausgetauscht werden. Kenntnisse in HTML sind hierfür nicht erforderlich. Der Webdesigner muss somit nicht für jede kleine Textänderung neu beauftragt werden.

Wenn dann noch ein lizenzkostenfreies Open-Source-CMS eingesetzt wird, fallen eben nur Kosten für die Dienstleistungen des Webdesigners an, nämlich fürs Design und die Einrichtung des Systems. Viele Zusatzmodule zum Erweitern der Funktionalität sind gänzlich kostenlos oder aber sehr preisgünstig. Und weitere Folgekosten entstehen nur dann, wenn das Design einmal geändert und den aktuellen Trends angepasst werden soll, was aber im Standardfall erst nach vielleicht drei bis fünf Jahren ansteht.

Und genau aus diesen Gründen biete ich meinen Kunden Webdesign eben gerade unter Benutzung eines CMS an – bevorzugt Concrete5 oder Drupal. Und das auch noch preisgünstig, wartungsfreundlich und auf Ihr individuelles Unternehmensdesign abgestimmt.

Zu viele Hintergrundbilder

Den Seitenaufbau von Webseiten zu beschleunigen, ist immer eine gute Idee. Was den Aufbau unter anderem verlangsamt, sind zu viele Hintergrundbilder. Ich hatte ja bisher für den Schatteneffekt rund um den Haupt-Container Bilder eingesetzt: eins für den linken und rechten Rand, eins für den Schatten über dem Kopfbereich und eins für den Schatten unter dem Fußbereich.

Es sind alles nur winzige Dateien gewesen, denn ich komprimiere Bildmaterial immer so gut wie nur möglich. Aber trotzdem beanstandete die Ge­schwin­dig­keits­test-Erweiterung (für Firefox und Opera) YSlow das zu viele Hintergrundbild-Material. Gut, dass die meisten aktuellen Webbrower die CSS3-Eigenschaft box-shadow inzwischen beherrschen. Internet Explorer 8 und älter natürlich nicht – ist klar.

Für diese Krankheit, die sich Webbrowser schimpft, benutze ich also nach wie vor ein Bild als Schatteneffekt. Ich habe es immerhin geschafft, nur noch ein einziges Bild zu verwenden statt wie bisher drei verschiedene. Das verkürzt auch schon mal ein bisschen die Ladezeit. Alle anderen aktuellen Browser (ja, und erstaunlicher Weise wohl auch Internet Explorer 9) kommen mit box-shadow klar. Für ältere Gecko- und Webkit-Browser kann man die Präfixe -moz und -webkit verwenden.

Nähere Informationen: CSS3.info

Werbung stört beim Lesen von Webseiten

Wenn ich einen Text auf einer Webseite lesen möchte, dann möchte ich diesen Text eigentlich konzentriert lesen. Hintergrundmusik kann mich da stören, aber noch mehr stören mich flackernde Werbeanzeigen.

In Opera kann man die zwar ohne extra Erweiterung ausblenden lassen, aber das macht man quasi von Hand, und man muss bei jedem neu auftauchenden Banner dieses Werkzeug wieder in die Lehre schicken. Es gibt zwar Erweiterungen, die so was automatisch machen, aber nicht immer blenden sie auch wirklich jegliche Werbung zuverlässig aus.

Und außerdem kann es immer noch Zeug geben, das zwar keine Werbung ist, aber trotzdem beim Lesen erheblich stört, wie irgendwelche momentan uninteressanten, aber nichtsdestotrotz furchtbar bunten Informationen in den Seitenleisten oder so was.

Wie gesagt, wenn ich einen Artikel lesen will, will ich nur diesen Artikel lesen. Und zum Glück habe ich neulich eine Erweiterung für Opera entdeckt, die mir diesen Wunsch erfüllt: cleanPages von QuHno. Großartig!

Opera ist wieder flott

Ich hatte in früheren Beiträgen geschrieben, dass Opera 11 unter Windows aus unerfindlichen Gründen extrem langsam beim Seitenaufbau war und auch nach Abschalten bestimmter Einstellungen kaum schneller wurde. Doch in den 11.5x-er Versionen hat er endlich wieder seine frühere Schnelligkeit wiedererlangt. Ich habe momentan Version 11.51, Build 1087, und ich bin wieder sehr zufrieden, wenn nicht gar begeistert von diesem Webbrowser.

Er hat ein Webentwicklungs-Werkzeug namens Dragonfly integriert – ähnlich wie die Add-ons Firebug oder Web Developer in Mozilla Firefox. Und viele Innovationen, die man gern Firefox zuschreibt, stammen ursprünglich von Opera: Mausgesten, die Schnellwahl, gruppierbare Tabs (gut, diese Funktion gab es für Firefox zumindest als Erweiterung, bevor sie fest eingebaut wurde), abgespeckter Kopfbereich (mit ausblendbarer Menüleiste etc.) – und vieles mehr, an das ich mich heute nicht mehr erinnere, weil es eine Selbstverständlichkeit geworden ist.

Die Arbeitsspeicher-Belastung ist bei Opera 11.51 allerdings nach wie vor gewaltig; da hat Firefox in Version 7.x deutlich die Nase vorn.

Als wäre es noch 2001

Es ist grauenhaft, dass es den Internet Explorer gibt – einen Webbrowser, der sich wenig an die Standards hält. Zumindest bis Version 8 werden nur sehr wenige CSS3-Eigenschaften unterstützt und neue HTML5-Tags auch nicht. Firefox, Chrome, Safari und Opera sind da wesentlich besser auf dem aktuellen Stand der Dinge.

Also muss man als Webdesigner immer noch für den IE Extrawürste braten. Was kann er nicht? Nun, zum Beispiel – um nur die für mich wichtigsten zu nennen: abgerundete Ecken, Text-Schatten, Box-Schatten; Video und Audio nativ abspielen. Da muss man also nach wie vor irgendwie mit Bildern bzw. mit Flash rumwursteln oder gar umständliche Hacks anwenden.

Schlimmer aber sind Sicherheitslücken im uralten Internet Explorer 6. Microsoft selbst rät von der Verwendung dieses Uralt-Browsers ab und bietet ja auch keine Updates mehr dafür an. Leider gibt es hier und da noch Benutzer, die diese Gurke aus dem Jahr 2001 benutzen. Unter Windows 2000 zum Beispiel lässt sich gar kein IE 7 oder neuer installieren. Doch solche Benutzer könnten dann wenigstens auf einen anderen Browser umsteigen.

Langer Rede kurzer Sinn: Als eine sinnvolle Sache erachte ich es, wenn solche Benutzer gebeten werden, eine modernere Software zu verwenden. Zu diesem Zweck kann man als Webdesigner ein kleines Skript in den Fuß der Webseiten einbinden, welches von Browser-Update.org zur Verfügung gestellt wird.

Wenn der Besucher auf den Link im Hinweisfenster klickt, gelangt er zur Website von Browser-Update.org und bekommt Vorschläge, welche Browser er installieren kann. Es werden nur diejenigen angeboten, die auch fürs jeweilige Betriebssystem erhältlich sind. Da zum Beispiel Internet Explorer 9 für Windows XP nicht erhältlich ist, liest man: »Internet Explorer 9. Nicht für Ihr Betriebssystem verfügbar. Nur für Windows Vista und 7. Bitte wählen Sie einen anderen Browser aus«. Vielleicht kauft sich der überzeugte Internet-Explorer-Anhänger statt dessen aber auch ein neues Windows-Betriebssystem, womit auch dem armen Microsoft ein Gefallen getan wäre 😉

Jedenfalls wollen wir die Seitenbesucher keinesfalls nerven oder verärgern, und deshalb lässt sich ein vereinfachtes Skript (ohne genaue Einstellungen, bei welchen Browsern und Browser-Versionen ein Hinweis erscheinen soll) herunterladen. Dieses informiert nur diejenigen Benutzer, die Steinzeit-Browser benutzen, welche »vom Hersteller nicht mehr unterstützt werden, Sicherheitslücken aufweisen oder sehr lange veraltet sind«. Das ist zum Beispiel beim Internet Explorer 6 der Fall, aber nicht bei Version 7 oder 8.

Und der Besucher muss der Empfehlung natürlich auch nicht folgen und bleibt für die nächste Zeit von einer erneuten Benachrichtigung verschont – sonst würde er die entsprechende Website wohl einfach verlassen und nie mehr aufrufen. Das wäre schließlich für den Website-Betreiber äußerst kontraproduktiv.

Concrete5: Dateimanager zeigt manchmal keinen Upload-Button

Ich hatte heute das Problem, dass im Dateimanager des Concrete5-Backends das Eingabefeld und die Schaltflächen zum Hochladen von Dateien verschwunden waren. Möglicherweise ist das bei einem Update von 5.4.2 auf 5.4.2.1 passiert.

Die Lösung fand ich bei concrete5.org: Es waren keine Dateitypen zum Hochladen angegeben; doch wenn man sie unter Dateimanager > Zugriff neu eingibt, werden auch die Schaltflächen wieder angezeigt.

(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)

Concrete5-Dateimanager

Concrete5-Dateimanager

Concrete5-Dateimanager

Concrete5-Dateimanager