Archiv der Kategorie: Büro

Nevron Writer

Die Firma Nevron Software LLC bietet eine Textverarbeitungs-Software für Windows und Mac namens Nevron Writer an. Es gibt auch noch ein Zeichenprogramm, nämlich ein Vektorgrafikprogramm, welches ich aber nur ganz kurz ausprobiert und schnell wieder verworfen habe. Dann lieber gleich Inkscape oder Serif Draw Plus. Aber auch mit LibreOffice Draw komme ich besser zurecht.

Zurück zu Nevron Writer. Es gibt eine kostenlose Version, die aber nur in RTF und TXT abspeichern kann und somit eigentlich unbrauchbar als Textbearbeitungsprogramm ist. Die Vollversion kostet allerdings nur $ 19, die Lizenz ist dauerhaft gültig und man bekommt zwölf Monate lang kostenfreie Upgrades. Kommen nach diesem Zeitpunkt neue Version heraus, kann man zum Vorzugspreis ein Upgrade erwerben. Und was ist, wenn man Windows neu installieren muss oder die Hardware ändert, also zum Beispiel ein anderes Mainboard einbaut? Dann klappt der Lizenzschlüssel nicht mehr, da die Geräte-ID sich in so einem Fall geändert hat. Man bekommt einen neuen Schlüssel, wenn man sich per E-Mail an den Support wendet.

Doch ist dieses Schreibprogramm seinen geringen Preis auch wert? Ich würde sagen: Kommt darauf an, was für Ansprüche man hat.

Nevron Writer
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Zunächst fällt die optische Ähnlichkeit zu Microsoft® Word® auf. Nevron Writer hat ebenso wie Word eine »Ribbon« genannte Multifunktionsleiste. Und ich persönlich mag die nicht so richtig. Doch kommen wir zur Funktionalität:

Ich wollte fürs gesamte Test-Dokument die Schriftgröße ändern – und habe keine Formatvorlagen gefunden. Und auch keine Umstellungsmöglichkeit der Oberfläche auf die deutsche Sprache. Weitere Nachteile: Eine Silbentrennung gibt es nicht oder sie funktioniert nicht; ich finde keine Möglichkeit, weiche Trennstriche einzugeben; einen Gedankenstrich gibt es anscheinend auch nicht, außer man gibt ihn über [Alt] + [0150] ein – ich habe zwei Bindestriche versucht wie bei LibreOffice Writer und [Strg] + [-] im Nummernblock wie bei TextMaker, ohne Erfolg. In der englischsprachigen Hilfe habe ich auch nichts gefunden.

Und weiter: Die Rechtschreibprüfung lässt sich zwar ein- oder ausschalten; wie man allerdings unbekannte Wörter ins Wörterbuch aufnehmen kann, hat sich mir nicht erschlossen. Normalerweise klickt man mit der rechten Maus auf das Wort, und es wird einem vorgeschlagen, es zu ersetzen, zu korrigieren oder ins Wörterbuch aufzunehmen. Bei Nevron Writer habe ich solche Möglichkeiten im Kontextmenü nicht entdecken können; es klappte zwar auf, hatte aber keinen Bezug zur Rechtschreibprüfung, nur zur Schriftformatierung.

Aber natürlich gibt es auch Vorteile: Das Programm kann folgende Formate importieren und exportieren: RTF, TXT, DOCX, HTML; außerdem exportieren in PDF. Wie gut das klappt, konnte ich mit der kostenlosen Version ja leider nicht ausprobieren. Mit RTF und TXT waren die Ergebnisse erwartungsgemäß in Ordnung. Bilder lassen sich leicht einfügen, Sonderzeichen ebenso, Tabellen kann man per Mausklick erstellen – wie man es eben von einer modernen Textverarbeitung erwartet.

Es existiert auch eine Online-Version, für die allerdings Silverlight installiert sein muss. Tue ich mir nicht an, das extra zu installieren – wann braucht man das schon …

Nun gut, man merkt es schon: Ich kann mich, gelinde gesagt, mit der Software nicht anfreunden. Es mag zwar sein, dass es die Funktionen, die ich nicht finden konnte, doch irgendwie und irgendwo gibt, und dass andere Personen sehr gut mit Nevron Writer zurecht kommen, aber … egal, lass mal. Ich mag nicht weiter testen. Ich schmeiße das Gurkenprogramm wieder vom PC runter.

PDF Converter Elite 4

Es gibt einen neueren Artikel, und zwar über die Version 5.

Ich habe ein Rezensionsexemplar des Programmes PDF Converter Elite 4 von dem kanadischen Hersteller PDFConverter.com erhalten und die Software getestet.

Welchem Zweck dient die Software?

Es kam bei mir immer mal wieder vor, dass ich PDF-Dokumente in Textdateien umwandeln wollte, um sie im Textverarbeitungsprogramm bequem weiterbearbeiten zu können. Oder Kunden wollten Dateien von PDF in HTML umgewandelt bekommen; alles abzutippen, wäre natürlich ein großer Aufwand. Und kürzlich ging es mir darum, Teile der in meinem Projektplanungsprogramm erfassten Arbeitszeiten per Tabellenkalkulationsprogramm neu zu addieren; doch jenes Programm exportiert nur in RTF oder PDF.

In früheren Jahren hatte ich mehrere Programme, die von den Herstellern als leistungsfähige Konverter angepriesen worden waren – doch die Ergebnisse waren leider oft mäßig bis unbrauchbar. Die originalen Layouts wurden zerschossen, sobald Bilder oder aufwändige Formatierungen in der orignalen Datei enthalten waren.

Und es gibt ein weiteres Problem: Die meisten Konverter wandeln nur in die Formate der Office-Suite von Microsoft® um, allenfalls noch in RTF, aber nicht ins Open-Document-Format, das von Apache OpenOffice, LibreOffice oder auch SoftMaker Office (wahlweise) verwendet wird.

Doch ich bin auf einen sehr leistungsfähigen Konverter gestoßen: PDF Converter Elite.

Box: PDFConverter Elite 4

Was kann PDF Converter Elite 4?

Die Software ist nicht nur ein Umwandler, sondern sie kann auch PDF-Dateien erstellen, und zwar aus allen unter Microsoft® Windows® gängigen Applikationen heraus. Die so entstandenen PDF-Dateien sollen laut Anbieter zu 100 Prozent kompatibel sein und sich mit diversen PDF-Readern öffnen lassen.

Das können viele andere Programme auch, aber die Stärken von PDF Converter Elite liegen meiner Ansicht nach in der sehr guten Fähigkeit, PDF-Dateien in editierbare Formate der Microsoft-Office-Suite, aber auch in diejenigen von OpenOffice/LibreOffice umzuwandeln. Darüber hinaus lassen sich PDF-Dateien direkt bearbeiten: Seiten können gelöscht, verschoben, skaliert oder gedreht werden.

Mein Eindruck nach einigen Tests

Das Programm macht einen aufgeräumten Eindruck und ist in unaufdringlichen Grautönen gehalten. Ich habe die Software ausgiebig geprüft. Als Testdateien habe ich zwei verschiedene selbst erstellte PDF-Dateien verwendet, die schon etwas älter sind und sowohl Text als auch Bilder enthalten. Mein PC hat einen Intel Core2-Duo-Prozessor mit 2,33 MHz, 4 GiB Arbeitsspeicher, 2 SSDs (für Betriebssystem und Anwendungen), 1 HDD (für eigene Dateien und Datensicherungen) und als Betriebssystem Windows® 7 64-Bit. PDF Converter Elite läuft auf diesem System sehr schnell. Hier sind meine Testergebnisse (die Abbildungen zeigen, um den Artikel schlank zu halten, nur eine der beiden Testdateien):

In Textdateien umwandeln

Das Einlesen meiner Test-PDF-Dateien hat einwandfrei geklappt. Wenn man eine PDF im Programm geöffnet hat, kann man mittels der Menüleiste am oberen Rand auswählen, in welches Format man die Datei umwandeln lassen möchte. Die rechte Seitenleiste gibt Hilfestellungen.

Sobald man seine Auswahl getroffen hat, ändert sich der Inhalt der rechten Leiste und man gibt hier an, ob ein selektierter Bereich, eine bestimmte Seite oder alle Seiten konvertiert werden sollen. Dann drückt man auf die dicke Schaltfläche, die sich jetzt orange eingefärbt hat, und das Programm tut seine Arbeit.

Textdatei geöffnet
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Textdateien werden zuverlässig umgewandelt. Zeilenumbrüche, Absätze und eingebettete Bilder behalten in der Zieldatei ihre ursprüngliche Anordnung und Formatierung. Allerdings wurden die Abstände der Wörter in der Überschrift in einem Fall seltsam vergrößert. Und in Word® wurde am Bindestrich ein zusammengesetztes Wort nicht am Zeilenende getrennt, sondern der Bindestrich wurde einfach »verschluckt«. In LibreOffice Writer klappte die Trennung, aber die Wortabstände in der Überschrift waren auch hier breiter als normal. Das sind natürlich Kleinigkeiten, die man später im Textverarbeitungsprogramm noch schnell nachbessern kann. Und bei Überschriften, die nicht über mehrere Zeilen laufen, habe ich dieses Fehlverhalten nicht feststellen können.

Word:

Konvertierung in MS Word
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Writer:

Konvertierung in LibreOffice Writer
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In Tabellen umwandeln

Auch Tabellen wandelt PDF Converter Elite ordentlich von PDF in Excel® oder Calc um. Der Vorgang ist genau der gleiche wie weiter oben beschrieben. Voraussetzung ist natürlich, dass die Ursprungsdatei in guter Qualität vorliegt, also dass zum Beispiel nicht etwa die originalen Daten einfach als Bild in der PDF-Datei gespeichert worden sind (nicht lachen – alles schon erlebt).

Tabelle geöffnet
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Oben ist wieder die in PDF Converter Elite immportierte Datei abgebildet, und hier ist das umgewandelte Ergebnis in LibreOffice Calc:

Konvertierung in LibreOffice Calc
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Man sieht, dass das Logo und die bunten Linien nicht eingefügt wurden. Ich sehe das nicht als Mangel an, denn man kann sich ja durchaus die Frage stellen, was Designelemente überhaupt in einem Tabellenkalkulationsblatt zu suchen hätten. Jedenfalls kann man die konvertierten Daten nun bequem weiter verarbeiten.

In Präsentationen umwandeln

Ich habe die schon bei der Umwandlung nach Word und Writer verwendete PDF-Datei genommen und diesmal in eine Präsentation umgewandelt. Hierbei wird jede Seite der PDF-Datei in ein Präsentationsblatt konvertiert. Auch das hat einwandfrei funktioniert. Und hierbei wurde auch die Überschrift nicht so verkrüppelt wie bei der Umwandlung in eine Textdatei. Dennoch wird auch hier nicht sauber hinter MySQL- getrennt, sondern dieser Wortteil wird in die nächste Zeile verschoben und hinter dem Bindestrich ist ein Leerzeichen, was typografisch nicht ganz korrekt ist. Auch das ist natürlich nur eine Kleinigkeit, die man verschmerzen kann.

Konvertierung in LibreOffice Impress
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In HTML umwandeln

Selbst die Umwandlung in HTML funktioniert gut. Vom Erscheinungsbild her erinnert das Ergebnis an das PDF-Original. Dies wird erreicht durch DIV-Container, die einen Outset-Rand verpasst bekommen. Dieses Aussehen kann man schön finden oder auch nicht, aber es ist nah am Original. Was jedenfalls gut ist: Es werden nicht etwa einfach die kompletten Seiten des PDF-Dokuments in JPG-Bilder umgewandelt, sondern Texte bleiben als Texte erhalten. Das ist gut sowohl im Sinne der Lesbarkeit als auch der Suchmaschinen-Freundlichkeit.

Konvertierung in HTML
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Wenn man sich den Quellcode anschaut, sieht man, dass da ganz schön viel mit absoluten Positionierungen und Inline-CSS herumgefummelt wurde. Insgesamt ist der Code dadurch sehr aufgebläht. Elegant ist das nicht, und eigentlich müsste so ein HTML-Code von Hand nachbearbeitet werden. Wenn es aber schnell gehen soll oder man sich Arbeitszeit und Kosten sparen will, ist diese Art der Konvertierung akzeptabel.

<Konvertierung in HTML (Quellcode-Ansicht
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PDF-Dateien erstellen

PDF Converter Elite kann aber nicht nur PDF-Dateien konvertieren, sondern auch PDF-Dateien erstellen, und zwar quasi aus jedem Anwendungsprogramm heraus. Denn bei der Installation der Software wird auch ein Druckertreiber mit installiert.

Druckertreiber

Im Windows-Druckmenü, das man aus der Anwendung heraus aufruft, klickt man auf Setup und kommt dann auf das Fenter Druckeinrichtung. Hier wählt man den richtigen Druckertreiber aus, und PDF Converter Elite wird anschließend eine PDF-Datei erstellen.

Drucker auswählen

So lassen sich Texte, Tabellen, Bilder und eingescannte Dokumente in PDF-Dateien verwandeln, ums sie beispielsweise zu archivieren oder zu versenden.

Fazit

Das Programm lief bei meinen Tests gut und stabil. PDF Converter Elite ist erhältlich für $ 99,95 pro Einzelbenutzer. Für Mehrbenutzer-Lizenzen gibt es Staffelpreise. In Anbetracht der Leistungfähigkeit und der guten Ergebniss ist das ein fairer Preis, der auch im marktüblichen Bereich liegt.

Logo: PDFConverter.com

Das Super-Buch von BusinessVillage

Zusätzlich zu der Projektplanungs- und Zeiterfassungs-Software Xpert-Timer benutze ich auch ganz gern ein Notizbuch, das ständig auf dem Schreibtisch liegt. So kann ich mir Notizen machen, wenn Kunden anrufen oder ich eine Idee habe, ohne dass tausend Notizzettel auf meinem Schreibtisch herumwuseln. Also gut, zugegeben, Notizzettel gibt es auch immer noch – aber sie sind mehr für sehr kurzfristige Aufgaben gedacht, sodass sie auch möglichst schnell wieder vom Schreibtisch verschwinden.

Damit ein Notizbuch übersichtlich ist, gibt es das Konzept des Superbuches. So ein Konzept könnte man als Organisationsphilosophie bezeichnen. Wie genau es aufgebaut sein soll und was alles dort einzutragen ist, darüber gibt es verschiedene Ansichten, entsprechend den verschiedenen Bedürfnissen. Generell könnte man aber sagen: Alles Wichtige gehört dort hinein, also Adressen, Ideen, Aufgaben und und und.

Hier findet man einige Erklärungen, was ein Superbuch ist und wie man sich eins erstellt:
www.zeitblueten.com
www.akademie.de

Es gibt natürlich auch vorgefertigte Super-Bücher, zum Beispiel folgende:
www.x17.de
www.businessvillage.de

Ein Super-Buch von dem oben genannten deutschen Wirtschaftsverlag BusinessVillage habe ich in einer Verlosung gewonnen. Es kostet € 8,90 und hat ein »Flexcover mit außergewöhnlicher Wave-Struktur in Lederoptik und mit Lesebändchen«. Es ist schwarz, sieht chic aus, und der Einband fühlt sich angenehm an. Die Vorteile: Man erspart sich die Mühe, die Seitenspalten selber einzeichnen zu müssen; es werden Vorschläge für Kategorien und die zugehörigen Kürzel gemacht; und auch ein Inhaltsverzeichnis und die Bitte, das Buch bei Verlust an den Eigentümer zurückzugeben, sind vorgefertigt.

Warum ich mir allerdings für die Kennzeichnung einer Telefonnummer ein Kürzel in Form eines Doppelkreuzes mit Kreis darum merken soll, will mir nicht so ganz einleuchten. Ich fände es einfacher, TEL oder FON davor zu schreiben oder auch gar nichts. Klar, ich muss mich natürlich nicht an die Vorschläge halten. Doch irgendwie will sich mir der Sinn eines Superbuches nicht so recht erschließen. Ich persönlich komme auch mit einem ganz normalen Notizbuch oder einem Jahreskalender in Buchform gut klar. Ich brauche keine Spalten, um Kürzel dort einzutragen. Ich brauche einfach nur zu einem Buch gebundene Blätter Papier, damit sie nicht lose herumfliegen. Und da tut es eben auch ein Billigdings.

Briefpapier

Tonerkartuschen für den Farblaserdrucker sind unglaublich teuer, wenn man sie im Original kauft, und unglaublich schlecht, wenn man wiederbefüllte für einen kleinen Preis nimmt. Und das Problem mit der schlechten Qualität hatte ich früher bei den Tintenstrahldruckern schon. Schlimmstenfalls versaut man sich den ganzen Drucker damit.

Seitdem in letzter Zeit die Refill-Kartuschen permanent farbigen Toner im Inneren des Druckers verstreuen und ich ständig Schlieren und Flecken auf dem Papier habe, sodass ich alle Nase lang den Drucker reinigen muss, bin ich es endlich leid geworden. Ich habe mir mein Geschäftspapier jetzt professionell drucken lassen. Das hochwertige Recycling-Papier aus der Umweltdruckerei ist leider teurer als herkömmliches Papier, aber im Endeffekt komme ich immer noch wesentlich preiswerter weg, da ich jetzt den Briefkopf und -fuß nicht mehr selber mit ausdrucken muss und mir den Nachkauf der Farbkartuschen sparen kann. Ich werde wohl demnächst wieder meinen älteren Graustufen-Laserdrucker verwenden. Farbige Grafiken muss ich eigentlich fast nie ausdrucken, und das kann ich dann zur Not auch im Kopierladen machen lassen.

Ich hätte ein hochweißes Papier nehmen können, aber in letzter Zeit finde ich das gar nicht mehr schön. Ich hatte schon für meine neuen Visitenkarten ein cremefarbenes Papier gewählt (leider damals noch nicht als Umweltpapier), und das neue Briefpapier passt super dazu. Es fühlt sich schön griffig und stabil an mit seinen 100 g/qm, ohne dabei zu dick und steif zu wirken.

Vorgestern kam die Lieferung bei mir an, und heute habe ich schon die ersten Rechnungen auf die neuen Briefbögen gedruckt.

Die Druckerei namens dieUmweltDruckerei verwendet nach eigenen Aussagen ausschließlich Recyclingpapiere, arbeitet mit Strom aus erneuerbaren Energien, produziert und versendet klimaneutral und druckt mit Farben auf Pflanzenölbasis. Und deswegen habe ich nicht nur schönes Briefpapier, sondern auch noch ein gutes Gewissen.

dieUmweltDruckerei

Ability Office

Ability Office ist ein Büroprogramm, das in der Standardversion aus den üblichen Komponenten Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation besteht. Es gibt aber auch noch eine Profi-Version, die zusätzlich eine Datenbank und eine Bildbearbeitung bietet. Ich habe mir mal eine Testversion heruntergeladen.

Photopaint

Fangen wir mal mit der Grafiksoftware Photopaint an. Der Funktionsumfang erinnert zunächst an bekannte Programme wie Adobe Photoshop oder Corel Paint Shop Pro. Doch wenn man die Funktionen ausprobiert, zeigen sich auch gleich schon die Schwächen und Macken des Programms. Zum Beispiel, wenn man Farben in einem Bild ersetzen will. Hier fehlt die Pipette, sodass ich gar nicht die zu ersetzende Farbe aus meinem Foto heraus picken kann – ich muss mit dem Farbwähler herumfummeln, um die passende Farbe festzulegen.
Ability Photopaint: Farbwähler
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Oder nehmen wir »Ausgleichen«, was wohl ein Weißabgleich sein soll. Auch hier: keine Pipette, kein Regler, kein gar nichts. Aus einem gelbstichigen Bild wird kurzerhand ein blaustichiges gemacht und die überstrahlten weißen Bereiche mit einem attraktiven Magentaton gefüllt. Na, wenn das keine Verbesserung des Fotos ist!
Ability Photopaint: Weißabgleich
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Gut, machen wir das mal rückgängig. Was doch wohl klappen wird, ist eine der einfachsten Aufgaben eines Bildbearbeitungsprogrammes: das Entsättigen. Unsere knalligen Farben sollen etwas gedämpfter werden. Und was macht Photopaint? Ja, es entsättigt die Farben, aber – es setzt auch hübsche schwarze Tintenkleckse in den überstrahlten Bereich hinein.
Ability Photopaint: Entsättigen
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Tja … noch mehr schlechte Funktionen auszuprobieren, habe ich jetzt keine Lust mehr. Diese Bildbearbeitungs-Software ist für die Tonne, will ich mal sagen.

Hersteller von Bürosoftware sollten wohl – ich verallgemeinere das jetzt mal – einfach die Finger von Grafiksoftware lassen und sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. In der Textverarbeitung wird Ability doch nun wohl glänzen können, oder? Probieren wir’s aus!

Write

Write nennt Ability sein Schreibprogramm. Die Benutzeroberfläche gefällt mir spontan. Sie ist gestaltet im Microsoft-Office-Ribbon-Stil und wirkt schlicht und übersichtlich, nicht überladen. Alle wichtigen Bearbeitungsfunktionen findet man auf der bebilderten Menüleiste, die durch Registerkartenreiter in Kategorien eingeteilt wird. Sie nennen sich Datei, Start, Einfügen, Seitenlayout, Hilfsmittel und Ansicht.
Ability Write: Menüleiste
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Write kann HTML-Dateien öffnen und zeigt diese korrekt an. Nur die Bearbeitung will mir nicht gelingen, das Programm bleibt dabei hängen; es stürzt allerdings nicht ab, sondern fängt sich wieder bei einem Klick auf den Text.
Ability Write: HTML
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Ability erhebt den Anspruch, kompatibel mit Microsoft Office zu sein. Einige Word-Dateien, die ich mit Write geöffnet habe, wurden nicht korrekt angezeigt; allerdings muss man dazu sagen, dass es auch kompliziert aufgebaute Formulare waren. Dennoch: mein Liebling in der Textbearbeitung, nämlich TextMaker von SoftMaker, kommt mit so etwas deutlich besser zurecht.

Eine weitere Schwachstelle ist für mich die Tatsache, dass Write nicht mehrere Dateien gleichzeitig geöffnet hält. Ruft man ein weiteres Dokument auf, wird das im Programm geladene geschlossen. TextMaker hält mehrere Dokumente geöffnet und bietet dafür Registerkartenreiter, was ich sehr übersichtlich finde. Allerdings findet man bei Ability Write geschlossene Dokumente in der rechten Seitenleiste schnell wieder. Und beim Beenden fragt das Programm, ob geänderte Dateien gespeichert werden sollen. – Die deutsche Rechtschreibprüfung klappt einwandfrei.

Spreadsheet

Als ich eine Excel-Tabelle mit der Dateiendung .xlsx öffnete, die neben Text auch Zahlen enthält, nämlich Mitgliedernummern und Postleitzahlen, wurden diese alles andere als korrekt dargestellt. PlanMaker von SoftMaker und LibreOffice Calc dagegen haben keinerlei Probleme damit.
Ability Spreadsheet: Nummern

Fazit:
Mir reicht’s, weitere Tests schenke ich mir. Wer eine preisgünstige Office-Suite sucht, aber nicht auf volle Microsoft-Office-Kompatibilität angewiesen ist, kann sich Ability kaufen – Ability Office kostet € 34,99, Ability Office Professional € 39,99. Doch insbesondere, wenn man keine Datenbankanwendung benötigt, kann man besser ein paar Euro mehr aufwenden und sich was Vernünftiges kaufen, etwa SoftMaker Office (ab € 69,95) oder Corel Office (ab ca. € 53,00). Aber auch mit FreeOffice (nur für privte Benutzung kostenlos) oder LibreOffice hat man sehr gute MS-Office-Alternativen, die noch nicht mal Geld kosten.

WPS Office

Kingsoft Office heißt jetzt WPS Office. Warum, das konnte ich nicht herausfinden. Wie auch immer: Die Office-Suite ist in drei Versionen erhältlich: Home Free, Home Premium ($ 2,99 pro Monat) und Business Edition ($ 4,99 pro Monat). Von den kostenpflichtigen Versionen kann man eine 30-tägige Testversion herunterladen. Das Paket besteht jeweils aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware. Laut eigenen Aussagen soll es voll kompatibel zu Microsoft Office sein. Es ist erhältlich sowohl für Windows- und Linux-PCs als auch für iPhones, iPads und Android-Geräte. Die kostenlose Version ist wohl in der Funktionalität etwas abgespeckt.

Ich habe mal so getan, als würde ich die Software kaufen wollen. Aber statt einen Warenkorb vorzufinden, sollte ich mich in einer Cloud anmelden. Was sind denn das für Mätzchen? Das sind ja Microsoft-Allüren. Aber gut, zumindest herunterladen kann man die Software auch ohne Anmeldung.

Ich hatte ja schon in einem älteren Artikel (Kingsoft Writer) einige Mängel des Textverarbeitungsprogrammes beschrieben. Also schauen wir mal, ob die neue Version besser ist.

Writer

Was zunächst auffällt, ist, dass man nach dem Starten der Textverarbeitung statt eines leeren Dokumentes unzählige Vorlagen vorfindet, und zwar mit richtig grafischer Gestaltung. Dies sind Online-Vorlagen, die man kurzerhand herunterladen kann. Ich persönlich muss sagen: So etwas habe ich noch nie gebraucht. Für mein Geschäftspapier habe ich mir eine Vorlage selber gebaut, und für private Briefe reichte mir bisher eine Vorlage mit Absenderangaben, Anschriftenfeld und vielleicht Falzmarkierungen. Natürlich schreibt man nicht nur Briefe. Doch auch für meine Gedichte und Kurzgeschichten reichten mir bisher einfache weiße »Blätter«. Allerdings muss ich sagen, dass unter den angebotenen Vorlagen sich einige recht hübsche und auch mehr oder weniger zweckmäßige finden lassen (von der Einkaufsliste über die Geschäftssitzungsplanung bis hin zur Protokollierung des Gassigehens mit dem Hund), und dieses Office-Programm hebt sich damit ein wenig von der Konkurrenz ab. Aber natürlich kann man auch ein leeres Dokument ohne Gestaltung aufrufen.
WPS Writer: Vorlage
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WPS Writer: Vorlagen
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Negativ fällt allerdings auf, dass man keine deutsche Sprache für die Oberfläche einstellen kann – zumindest habe ich keine Möglichkeit dazu gefunden. Ich selbst komme zwar auch mit englischen Menüs gut klar, aber viele Anwender dürften sich an der fehlenden Übersetzung stören. Ganz übel ist natürlich, dass keine deutsche Rechtschreibprüfung verfügbar ist. Die auswählbaren Sprachen beschränken sich auf Englisch, Spanisch, Französisch und Portugiesisch. Damit scheidet das Programm fast schon aus – jedoch kann man eigene Wörterbücher anlegen, in die man dann eben nach und nach alle unbekannten Wörter aufnimmt. Aber testen wir mal weiter.
WPS Writer: kein Deutsch
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Writer kann HTML-Dateien öffnen, und sie lassen sich auch bearbeiten und wieder als HTML-Dokumente speichern. Was für ein Code dabei erzeugt wird, habe ich nicht getestet, und ein Textverarbeitungsprogramm ist schließlich auch kein HTML-Editor.
WPS Writer: HTML
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Weitere Vorteile:
Schriftstücke lassen sich als PDF-Dateien exportieren – diese Funktion wird in der kostenlosen Version, in die sich das Programm nach Ablauf der Testphase umwandelt, allerdings wohl nicht mehr verfügbar sein. Microsoft-Word-Dokumente, sowohl im Format .doc als auch .docx, lassen sich problemlos öffnen, und auch Formulare erscheinen nicht als Kraut und Rüben, sondern werden ordentlich dargestellt. Die Speicherung als MS-Word-Datei klappt auch einwandfrei, soweit ich testen konnte – zumindest mit einfach formatierten Dokumenten.

Nachteile:
[STRG] + [-] im Nummernblock erzeugt keinen Gedankenstrich, der ja etwas länger als ein Minus-Zeichen ist. [STRG] + [-] erzeugt keinen weichen Trennstrich. Überhaupt klappt deutsche Silbentrennung überhaupt nicht, weil Deutsch dem Programm ja offensichtlich gänzlich unbekannt ist, wie wir weiter oben schon festgestellt haben.

Sicherlich gibt es noch mehr Vorteile und Schwachstellen, aber ich habe das Programm nicht auf Herz und Nieren geprüft, denn dann müsste ich sehr viel Zeit aufwenden – es handelt sich hier also nur um eine Kurzrezension.

Spreadsheets

Auch die Tabellenkalkulation macht einen guten Eindruck. Microsoft-Excel-Dokumente werden einwandfrei geöffnet und angezeigt. Nur schattierte Felder werden etwas seltsam dargestellt.
WPS Spreadsheets: schattierte Felder

Presentation

Die Präsentations-Software habe ich nur ganz kurz getestet, weil ich so etwas fast nie benutze. Für mich persönlich ist die Textbearbeitung der wichtigste Teil eines Büro-Programmes. Was mir bei WPS Presentation negativ auffiel, war, dass bei Blocksatz die Buchstaben-Abstände sehr seltsam und unregelmäßig gesetzt werden – jedenfalls um deutsche Umlaute herum. Und hier zeigt sich wieder, dass die Software für den deutschen Markt einfach nicht ausgelegt und nicht geeignet ist.
WPS Presentation: hässlicher Blocksatz
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Fazit:
Wer sich an den doch recht vielen Schwachstellen nicht so sehr stört, die Software nicht im professionellen Umfeld einsetzt und außerdem der englischen Sprache mächtig ist, wird damit vielleicht glücklich sein. Auf mich wirkt die Office-Suite sympathisch, aber eben auch nicht wirklich ausgereift. Ich selbst verwende seit vielen Jahren SoftMaker Office aus einem deutschen Softwarehaus, und das ist ein leistungsfähiges Büropaket, das eben auch optimal auf den deutschen Markt zugeschnitten ist. Mit ca. 70 Euro ist es auch bezahlbar, nur verfügt es leider nicht über ein Datenbank-Management-System. Aber das ist ja bei Microsoft auch nur in den großen, schrecklich teuren Versionen dabei.

Mind-Map-Software

Eine Mind-Map zu erstellen, hilft mir manchmal, meine Gedanken zu ordnen; aber auch, durch das freie Assoziieren zu neuen Ideen zu kommen. Fremde Mind-Maps, die eine bestimmte Thematik veranschaulichen sollen, sind mir allerdings oft zu unübersichtlich – da bin ich dann wohl eher der Tabellen-Typ, der gerade Linien und klare Formen bevorzugt …

Meistens fertige ich solche Gedanken-Karten zwar lieber per Hand auf Papier an, weil das schneller geht und mir irgendwie »direkter« vorkommt, aber die per Computer-Anwendung erstellten haben auch ihre Vorteile. Man braucht die Skizzen zum Beispiel nicht einzuscannen, wenn man sie digital aufbewahren oder verschicken will; man kann sie, zum Beispiel in einer Projektplanungs-Software, leicht mit anderen Dokumenten verknüpfen; und da ich sowieso jeden Tag am Computer arbeite, habe ich sie schnell zur Hand, ohne in Schubladen oder Schnellheftern kramen zu müssen.

Ich hatte mich früher schon mal ein wenig mit Mind-Map-Software befasst, aber viele Programme sind recht teuer. Nun hat mich vor kürzerer Zeit ein Kunde wieder auf die Thematik gebracht. Ein paar kostenlose oder preiswerte Programme habe ich anschließend aus eigenem Interesse getestet.

SimpleMind

SimpleMind ist erhältlich für Windows, Mac, iPad/iPhone und Android. Ich habe die Desktop-Version für Windows getestet und bin auf Anhieb gut damit zurecht gekommen. Die Bedienungsoberfläche ist geteilt, sodass man links einen Datei-Explorer vorfindet und rechts die Haupt-Arbeitsfläche. Oben sind diverse bebilderte Menüs im Stil von Office-Anwendungen angebracht. Diese Menüleisten sind nicht zu überladen, sondern wurden übersichtlich gehalten. Die Mind-Map kann man ganz nach Belieben gestalten. Die einzelnen Knoten lassen sich zum Beispiel durch die Farbgebung thematisch sortieren und durch verschiedene Verbindungslinien miteinander verknüpfen. Das Programm ist mein Favorit und kostet ca. 28 Euro.

FreeMind

Ein Klassiker im Freeware-Bereich ist FreeMind. Dieses Programm benötigt die Java-Laufzeit-Umgebung und sollte damit auf jedem Betriebssystem, wo diese installiert ist, laufen. FreeMind empfinde ich als etwas unübersichtlich. Es hat sowohl oben als auch links eine bebilderte Menüleiste. Die obere enthält im Wesentlichen das Dateimenü und das Menü für die Textformatierungen; außerdem befindet sich darüber noch eine rein textliche Menüleiste. Die linke Leiste enthält sehr viele Symbole, mit denen man seine Mind-Map ausstatten kann – für meinen Geschmack zu viel, zumindest hätte man Gruppierungen bilden und Aufklappmenüs anbieten können.

FreePlane

Ein Fork von FreeMind ist FreePlane. Alles oben Gesagte gilt auch für FreePlane. Letzteres soll auf bessere Benutzerfreundlichkeit ausgerichtet sein – ich kann da keine so wahnsinnig großen Unterschiede feststellen. Die Oberfläche wirkt allerdings moderner, und außerdem erhalten die Linien neuer Hauptknoten automatisch unterschiedliche Farben, während die Linien bei FreeMind alle schwarz sind.

Scapple

Scapple ist erhältlich für Windows und Mac. Es ist, wie der Hersteller schreibt, keine Mind-Mapping-Software im engeren Sinne, sondern eher ein freiformatiger Texteditor. Scapple kommt mit einer sehr abgespeckten Benutzeroberfläche daher und ist leicht zu bedienen. Ich habe mich spontan mit dem Programm anfreunden können. Man kann die Skizzen wie eine Mind-Map anlegen, muss es aber nicht. Verbindungslinien und Verknüpfungen sind möglich, ebenso Umrandungen, Farbfüllungen und Pfeile, aber man kann ebenso gut auf all das verzichten und auf die Schnelle ein paar Ideen notieren. Während bei FreeMind und FreePlane die Schaltflächen einen quasi erschlagen, hat man bei Scapple vielleicht etwas zu viel gespart – wenigstens die wichtigsten Befehle als Buttons wären ja schön. Trotzdem mag ich Scapple. Es kostet ca. 16 Euro.

orgaMAX: Rechnung auf uneinbringbar setzen

Ich nutze die Büro-Software orgaMAX für meine Kunden- und Rechnungsverwaltung, weil sie sehr übersichtlich und einfach zu bedienen ist.

Grundsätzlich kann man in orgaMAX einer Rechnung einen Zahlungsstatus zuweisen. Zum Beispiel weist man in der Rechnungsübersicht den von den Kunden beglichenen Rechnungen den Status vollständig bezahlt zu. Doch leider wird jede(r) Selbstständige den Fall kennen, dass Rechnungen bisweilen uneinbringlich sind. Wie man den Status uneinbringbar vergibt, danach musste ich ziemlich suchen, aber es ist eigentlich ganz einfach.

Man muss die betreffende Rechnung als Einzelansicht aufrufen und in den Bearbeitungsmodus setzen. Dort klickt man auf den Reiter Eingabemaske und wählt im Auswahlmenü Zahlungsstatus den Punkt uneinbringbar aus. Fertig.

orgaMAX: Zahlungsstatus uneinbringbar
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orgaMAX Bürosoftware zeitlich begrenzt mit 35 % Rabatt!

Der deutsche Software-Hersteller Deltra bietet eine hervorragende Bürosoftware namens orgaMAX an. Das ist ein modulares System, mit dem man, je nach Ausbaustufe, die gesamte Büroarbeit organisieren und abwickeln kann. Ich selbst benutze es seit Anbeginn meiner Selbst­ständigkeit zur Angebots- und Rechnungs­erstellung.

Und jetzt, zur Fußball-WM, gewährt Deltra nach jedem Spiel, an dem die deutsche Mannschaft beteiligt war, 5 Prozent Rabatt pro Tor, das Deutschland geschossen hat. Bei dem Sieg gegen Brasilien sind es also satte 35 Prozent! Billiger, so glaube ich, kann man an diese stabil laufende, nützliche Software (fürs Windows-Betriebssystem) nicht dran kommen. Natürlich sind solche Angebote zeitlich stark begrenzt.

7 Tore für Deutschland gegen Brasilien = 35 % Rabatt

Kingsoft Writer

Office-Software gibt es beinah wie Sand am Meer, und zwar vom einzelnen Textverarbeitungs-Programm bis zum umfangreichen Büro-Software-Paket.

Eine Office-Suite aus dem asiatischen Raum war mir bisher nicht bekannt, doch kürzlich bin ich auf Kingsoft Office gestoßen. Die Kingsoft Office Software Corporation Limited hat ihren Sitz in Hong Kong, und nach eigenen Aussagen entwickeln sie Bürosoftware bereits seit Ende der 1980er Jahre. Es gibt sogar eine deutsche Vertretung, nämlich kodo media GmbH in Hamburg.

Mich interessierte, eigentlich nur aus Neugierde, vorwiegend die Textverarbeitung, die auch unabhängig vom Gesamtpaket angeboten wird, welches auch eine Tabellenkalkulation und eine Präsentations-Software umfasst. Und zwar nennt sich die Textverarbeitung Kingsoft Writer und ist kostenlos erhältlich.

Kingsoft Writer ähnelt nicht nur in Aussehen und Funktionalität Microsoft Word. Selbst das Programm-Icon erinnert stark an das von Word, um nicht zu sagen: es ist eine Abwandlung des Originals.

Doch was kann dieses Textverarbeitungsprogramm? Nun, ich habe nicht bis in alle Einzel­heiten getestet, aber ich würde sagen: Im großen Ganzen kann es das, was Microsoft Word auch kann. Und da es, wie gesagt, auch fast genauso aussieht und die Programm­oberfläche in Deutsch ist, findet man sich auf Anhieb zurecht.

Aber es muss doch auch Nachteile geben, oder? Ja, die gibt es tatsächlich.

Einer ist mir schnell aufgefallen: Es funktioniert nicht die Tastenkombination für sanfte Trennstriche, also [Steuerung] + [Bindestrich]. Und auch eine automatische Silben­trennung gibt es anscheinend nicht, zumindest ist sie nicht voreingestellt und ich konnte sie auch nicht in den Einstellungen finden. Ferner klappt ein unformatiertes Einfügen von Text aus anderen Programmen per [Strg] + [Umschalt] + [V] nicht, man muss dazu umständlich über die Menüleiste gehen. Ebenfalls nicht möglich: [Strg] + [-] im Nummernblock zum Setzen eines Gedankenstriches (der nicht dasselbe wie ein Bindestrich ist).

Kingsoft Writer kann mich also nicht rundherum überzeugen. Für eine bessere Textverarbeitung halte ich den deutschen TextMaker, der in dem kostenlosen Paket FreeOffice von SoftMaker enthalten ist.