Nach dem Update einer concrete5-Installation bei einem Kunden erschien die Fehlermeldung: Unable to get permission key for access_user_search_export. Ob sich aufgrund dieses Fehlers eine Benutzerin nicht am System anmelden konnte oder ob das andere Gründe hatte, war leider im Nachhinein nicht nachvollziehbar. Jedenfalls fand ich die Lösung zur Behebung dieses Fehlers im concrete5-Forum. Es ist ein kleiner Eingriff in die Datenbank nötig.
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Den Editor in WordPress erweitern
Die Werkzeugleiste des Editors in WordPress ist ja nicht unbedingt nach jedermanns Geschmack. Einige Schaltflächen mag man als überflüssig empfinden; andere oft benötigte HTML-Elemente werden gar nicht als Button angeboten. Glücklicherweise gibt es Hilfe in Form von Plugins, mit denen man diese Toolbar anpassen oder auch völlig ummodeln kann. Das leistungsfähigste Plugin, das ich finden konnte, ist AddQuicktag von Frank Bültge. Denn hiermit lassen sich nicht nur neue Elemente hinzufügen und sortieren, sondern sogar die standardmäßig vorgegebenen entfernen. Und das alles über eine sehr einfach zu bedienende Oberfläche.
Den visuellen Editor in WordPress loswerden
Der Editor im WordPress-Backend lässt sich ja zwischen visueller und HTML-Ansicht umstellen. Benötigt man die visuelle WYSIWYG-Ansicht nicht, lässt sie sich in den Benutzereinstellungen deaktivieren. So handhabe ich es in meinen eigenen Blogs, in denen nur ich selber schreibe.
Was aber, wenn man ein Blog für mehrere Autoren anbietet oder eins für einen Kunden erstellt? Nicht alle der im WYSIWYG-Editor angebotenen zusätzlichen Möglichkeiten sind sinnvoll einsetzbar. Zum Beispiel könnte ein Autor unpassende Textfarben einstellen. Aber durch eine Zeile Code in der Datei functions.php im Theme-Ordner kann man diesen visuellen Editor deaktivieren.
Hier steht, wie es geht: www.guru-20.info.
Kostenlos: Microsoft Expression Design 4
Expression Design ist, wie der Hersteller schreibt, ein Werkzeug für kreative Profis und Entwickler, die Grafiken für Anwendungsoberflächen, das Web oder jedes andere Medium erstellen möchten. Die Software wurde in dieser Version im Jahr 2012 auf den Markt gebracht und ist seit einiger Zeit kostenlos erhältlich. Der Dateiname beinhaltet noch immer den Vermerk »trial«, aber Einschränkungen im Funktionsumfang oder eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht, und so wie ich erkennen kann, darf man es auch im geschäftlichen Bereich einsetzen. Natürlich hat man keinen Anspruch auf Hilfe und Support. Erhältlich ist es für das Windows-Betriebssystem ab XP. Die Hardware-Anforderungen sind moderat, denn die Software soll auf Computern laufen mit 1-GHz-CPU und 1 GiB RAM.
Aber was kann das Programm? Expression Design ist ein Vektorgrafikprogramm. Es verfügt über die in solchen Programmen üblichen Werkzeuge: geometrische Formen (Rechteck, Ellipse, Polygon und Linie), Zeichenstift (Bézierkurve, Polylinie und B-Spline), Freihandpinsel, Text, Füllwerkzeug, Schere, Pipette. Leider werden keine komplizierteren Formen angeboten, etwa Spirale, Stern, Wolke, … Und beim Erstellen eines Polygons wird, so weit ich erkennen kann, auch nicht gefragt, wie viele Ecken es bekommen soll, es wird immer ein Dreieck vorgegeben. Zwar kann man hinterher mit dem Zeichenwerkzeug Vektorpunkte hinzufügen, aber das finde ich im Vergleich zu anderen Vektorgrafikprogrammen doch recht umständlich.
Dennoch kommt man, zumindest wenn es um weniger aufwändige Gestaltungen geht, recht schnell ans Ziel. Die Software bietet Ebenen an, und darüber hinaus lassen sich Objekte, die sich überschneiden, auch bei Mausklick per Kontextmenü in den Vorder- oder Hintergrund verschieben. Beides sind natürlich Grundfunktionen, die ich aber trotzdem nicht unerwähnt lassen wollte. Natürlich lassen sich auch Fotos und sonstige Bitmapgrafiken importieren und in gewissem Umfang bearbeiten oder mit Filtern versehen.

Die Import- und Export-Möglichkeiten sind gut. Es lassen sich alle üblichen Pixel-Bilddateien wie auch Dateien im Postscript-Format öffnen, und außerdem werden Photoshop- und Illustrator-Dateien importiert. Als Exportformat werden alle wichtigen Pixel-Grafikformate angeboten (BMP, JPG, PNG, TIF etc.), als Vektorgrafik-Formate fürs Web SVG und XAML. Als Vektorformat für den Druck findet man PDF vor, doch leider gibt es keine Einstellungsmöglichkeiten. Weder lässt sich ein Farbprofil einbinden, noch kann man angeben, ob in RGB oder CMYK abgespeichert werden soll, geschweige denn, in welcher PDF-Version. Druckereien verlangen in aller Regel PDF/X-3 oder PDF/X-1a. Immerhin wandelt das Programm Fonts in Kurven um.
Dass Micorosoft dieses Expression Design 4 als »Werkzeug für kreative Profis und Entwickler« anpreist, finde ich ein wenig übertrieben. Zwar ist die Software durchaus brauchbar und hat eine schöne Benutzeroberfläche, aber einige Arbeitsschritte sind etwas umständlich und so manche Profifunktion fehlt eben doch.
Nachtrag:
Projekt ist tot
Expression Design wird von Microsoft seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt oder auch nur in der letzten Version zum Download angeboten (Stand: Juli 2024).
Ein Fan stellt es aber freundlicherweise zur Verfügung: https://expressiondesign4.com/. Ich habe das nicht ausprobiert und kann nicht garantieren, dass die Software funktioniert, virenfrei ist und legal heruntergeladen werden darf. Microsoft dürfte aber vermutlich nichts dagegen haben, wenn das vom Markt genommene Programm in dieser Form eben doch noch verteilt wird.
Alternative
Wer eine Alternative sucht, ist sicherlich mit dem lizenzkostenfreien InkScape gut beraten, das für verschiedene Betriebssysteme erhältlich ist.
Pixelgrafik-Programme
Wer weniger gestalten, sondern eher Fotos bearbeiten will, sollte statt zu einem Vektorgrafik- lieber zu einem Pixelgrafik-Programm greifen. Der Unterschied wird von IONOS, einem Anbieter von Hosting-Dienstleistungen, im Artikel Pixelgrafik oder Vektorgrafik? Vor- und Nachteile im Vergleich gut erklärt.
Und spreadshirt, ein Unternehmen, bei dem man T-Shirts bedrucken lassen kann, stellt einige Programme zum Bearbeiten von Pixelgrafiken (auch Bitmapgrafiken genannt) vor. Der Artikel Es muss nicht immer Photoshop sein – die 9 besten Alternativen listet sowohl kommerzielle als auch freie Sofware auf. Vor- und Nachteile werden jeweils gegenübergestellt. Somit bekommt man eine Orientierung, welche Software für den eigenen Gebrauch am ehesten in Frage kommt.
CHIP 11/2014: Kaspersky PURE 3.0 Total Security
Wer gerade einen kostenlosen Virenschutz sucht, wird im aktuellen CHIP-Heft fündig: die Kaspersky PURE 3.0 Total Security liegt dem Heft bei. Es ist eine nicht upgradefähige Jahresversion für drei PCs, die vor der ersten Benutzung und dann noch einmal nach einem halben Jahr registriert und freigeschaltet werden muss. Immerhin, dafür halt sozusagen für den Preis des Heftes, sieben Euro. Diese Internet-Sicherheits-Suite lässt sich allerdings auch für drei Euro herunterladen, ohne dass man das Heft kaufen muss.
Ob dieses Sicherheitspaket gut ist und ob das Programm den PC besonders lahm macht, weiß ich nicht, weil ich eine andere Software verwende und dieses Angebot nicht getestet habe. Daher bitte ich darum, diesen Blogartikel hier nur als Hinweis, aber nicht unbedingt als Kaufempfehlung anzusehen.
Navigation nur mit JavaScript?
Momentan bin ich damit beschäftigt, für eine Kundin die Website zu überarbeiten, die vor längerer Zeit eine Agentur für sie erstellt hatte. Das Design ist ausgesprochen hübsch, den Quelltext allerdings entschlacke ich und befreie ihn von einigen Fehlern. Doch was mir gerade noch aufgefallen ist: die Hauptnavigation auf der Startseite funktioniert nur mit im Browser eingeschalteten JavaScript. Schlimmer noch: ist es ausgeschaltet, sieht man weder das Hintergrundbild noch das eigentliche Navigationsmenü, sondern findet eine fragmentarische, fast leere Seite vor.
Nun kann man zwar sagen, dass ja heutzutage nur etwa – je nach Statistik – zwei Prozent aller Benutzer JavaScript deaktiviert haben. Aber wenn diese zwei von hundert Besuchern auf so eine Website stoßen, werden sie wohl ganz schnell wieder weg klicken. Im schlimmsten Fall hat man auf diese Weise zwei Interessenten verloren, die vielleicht Kunden geworden wären.
Eine Navigation zu bauen, die nicht wenigstens als Alternative eine reine HTML-/CSS-Lösung bietet, halte ich also auch in der heutigen Zeit für nicht sinnvoll.
Passwörter aus FileZilla auslesen
Gestern stand ich vor folgendem Problem: Mit meinem Quelltext-Editor WeBuilder wollte ich PHP-Dateien nach der Bearbeitung direkt auf den Server einer Kundin hochladen. Dafür richtete ich im Editor den FTP-Zugang ein. Das Passwort, das ich mir an anderer Stelle notiert hatte, wurde aber beim Verbindungsaufbau als falsch abgewiesen.
Im FTP-Programm FileZilla, wo ich vor längerer Zeit schon einen entsprechenden Zugang angelegt hatte, klappte hingegen alles, dort musste das Passwort also stimmen. Doch zeigt FileZilla ja die Kennwörter nicht an, man sieht nur die für Passwort-Eingabefelder typischen Sternchen. Um die Kundin anzurufen und nach den Zugangsdaten zu fragen, war es schon zu spät am Abend. Was also tun?
Nun, es gibt die Möglichkeit, die gesamte Konfiguration aus FileZilla als XML-Datei zu exportieren, und in dieser Datei stehen dann die Kennwörter unverschleiert. Diese Lösung fand ich auf einem Verbraucherportal mit dem irreführenden Titel Gutes tun.
Nun kann man sich natürlich fragen, warum FileZilla keine Möglichkeit bietet, bei Bedarf auf sichtbare Passwörter umzustellen. Aus Sicherheitsgründen? Das ist Quark, denn Unbefugte können auf die oben beschriebene Weise die Daten eben doch ausspähen. Sie werden ja nicht verschlüsselt.
Wie auch immer – ich war froh über die lasche Sicherheit, denn so konnte ich gestern am späten Abend doch noch meine Arbeit zu Ende bringen.
Nachtrag 2. März 2017:
Inzwischen sind schon seit einiger Zeit die Passwörter in der Datei sitemanager.xml verschlüsselt. Unter Linux findet man sie unter Persönlicher Ordner > .config > filefilla. Allerdings wird nur eine base64-Codierung, die sich leicht decodieren lässt, verwendet. Ebenso werden die in exportierten Dateien stehenden Passwörter auf diese Weise verschlüsselt. Wer will, kommt also nach wie vor an die Passwörter heran. Allerdings nicht mehr mal so eben auf die Schnelle.
WordPress: Verschiedene Templates und Sidebars für Seiten
Für mich ist WordPress immer noch am ehesten ein Blogsystem. Wenn also das Hauptaugenmerk eines Webauftrittes nicht auf einem Blog- oder Newsbereich liegt, sondern hohe Flexibilität in den Seitenlayouts gefragt ist, würde ich WordPress eher nicht einsetzen.
Für eine bestimmte Kundin standen die News stark im Vordergrund, weswegen ich WordPress wählte. Allerdings gibt es auch eine ganze Anzahl »statischer« Seiten (pages), die jedoch nicht alle gleich aufgebaut sind. Manche haben einen vollformatigen Inhaltsbereich, andere eine Seitenleiste (sidebar). Innerhalb des Gestaltungsthemas (theme) muss es also verschiedene Seitenvorlagen (templates) geben. Darüber hinaus müssen die Seitenleisten je nach Seite unterschiedliche Inhalte tragen.
Das in WordPress umzusetzen, war eine neue Anforderung für mich. In meinem anderen Lieblings-System, concrete5, ist so etwas super-leicht umzusetzen, aber auch in WordPress geht es ganz gut, wenn man erst einmal weiß, wie. Die Lösung fand ich auf drei Websites, und zwar so gut erklärt, dass ich mir die Mühe spare, alles mit eigenen Worten wiederzugeben. Hier sind die Quellen:
Templates für Seiten (Pages) in WordPress
[WordPress] Mehrere Sidebars nutzen
{WordPress} Unterschiedliche Inhalte in der Sidebar anziegen
HTML: Höhenangabe bei Bildern
Wenn man Bilder einbindet, kann man ja die Breite und Höhe angeben. Das hat den Sinn, dass der Browser diesen Platz beim Aufbau der Seite schon einmal reserviert. So kommt es bei der Anzeige während des Ladens nicht zu hässlichen Ruckeleffekten.
Nehmen wir mal folgenden Fall an: eine größere Anzahl von Bildern ist in einem Verzeichnis auf dem Webserver gespeichert, diese Bilder haben unterschiedliche Maße, eine Teilmenge wird durch ein PHP-Skript per Zufallsmodus geladen, und diese Bilder sollen zu guter Letzt – vielleicht aus ästhetischen Gründen – alle die gleiche Breite haben. Nun könnte man denken, etwa folgende Angabe im Image-Element sei die Lösung:
width="110" height=""
Die Breite soll also festgelegt werden und die Höhe sich proportional anpassen. Aber in manchen Browsern, zum Beispiel alten Internet-Explorern, funktioniert das nicht. Allerdings klappt es dann, wenn man die Höhenangabe ganz weglässt, also so:
width="110"
Prinzipiell wäre es eleganter, von Vornherein alle Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm auf dieselben Abmessungen zu schneiden. Dann bräuchte auch der Webbrowser sich nicht die Mühe zu machen, sie zu skalieren. Das macht aber natürlich dann keinen Sinn, wenn die Bilder teils im Querformat, teils im Hochformat vorliegen.
Warum ich kein Typo3 verwende
Warum ich kein Typo3 verwende, ist eigentlich in wenigen Worten erklärt, auch wenn mir Typo3-Freaks wahrscheinlich gern den Kopf abreißen würden: Ich habe weder Zeit noch Lust, mich ein halbes Jahr lang einzuarbeiten, um das System zu verstehen und ein Theme selber erstellen zu können. Und ich möchte ein so unintuitiv bedienbares System auch meinen Kunden nicht zumuten.
Natürlich muss man sich auch mit WordPress und concrete5, meinen Lieblings-Systemen, ein wenig näher befassen, um gut damit arbeiten zu können. Aber wenn man fit in HTML und CSS ist und PHP halbwegs versteht, kann man schon nach einigen Tagen eigene Themes bauen. Es gibt bei beiden Content-Management-Systemen keine Template-Sprache, alles lässt sich mit purem PHP steuern.
Aber, na gut … Warum einfach, wenn es auch umständlich geht! Und die ganzen Typo3-Agenturen können sich auf die Schulter klopfen, so ein kompliziertes Zeug bestens zu verstehen. Und können dem Kunden eine Menge Geld abknöpfen, weil Typo3 ja das absolute Enterprise-CMS ist. Und natürlich ist auch ein Kunde, der einen eher kleinen Webauftritt mit fünf Seiten plus Kontaktformular braucht, mit Typo3 bestens beraten. Jo.