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Download Firefox 9 final

Firefox 9 ist fertig und kann herunter geladen werden. Allerdings noch nicht über die Website von Mozilla.org, aber schon vom FTP-Server. Hier sind die Adressen:

ftp://ftp.mozilla.org/pub/firefox/releases/9.0/win32/de/
ftp://ftp.mozilla.org/pub/firefox/releases/9.0/mac/de/
ftp://ftp.mozilla.org/pub/firefox/releases/9.0/linux-i686/de/
ftp://ftp.mozilla.org/pub/firefox/releases/9.0/linux-x86_64/

Wenn nach einem Benutzernamen und Passwort gefragt wird, kann man anonymous für den Benutzer und guest fürs Passwort eingeben.

Falls man Firefox schon auf dem Rechner hat, drückt man bei der Installation die Schaltfläche Upgrade.

JavaScript-Code soll 20 % bis 30 % schneller als bisher ausgeführt werden, Mac OS X Lion einschließlich Zwei-Finger-Swipe soll unterstützt werden und es soll eine verbesserte Funktionalität für mehrere Displays geben.

Calibri und andere Schriften legal installieren

Die serifenlose Standardschrift unter Windows® seit Vista ist die Calibri, und sie ist auch enthalten in aktuellen Microsoft®-Office-Programmen. Wer noch XP benutzt und MS Office nicht installiert hat, dem fehlt diese beliebte Schrift.

Wenn man sie dennoch legal verwenden möchte, kann man sich den kostenfreien PowerPoint Viewer herunter laden und installieren. Damit hat man dann auch Calibri und ein paar andere Schriften im Fonts-Ordner.

Diese Schriften darf man gemäß den Lizenzbedingungen auf eben diesem Computer (mit legal erworbenem Windows-Betriebssystem) verwenden, um Schriftstücke zu erstellen oder auszudrucken. Natürlich darf man die Schriften selbst nicht weiter verteilen.

Quelle: Prometeo

TinyMCE Fiddle

Der WYSIWYG-Editor TinyMCE, der in vielen Content-Management-Systemen integriert ist, ist ja bekanntlich anpassbar. Der Webentwickler kann einstellen, welche Buttons er dem Anwender zur Verfügung stellen möchte oder nicht. Allerdings fand ich es immer ein wenig lästig, die Dokumentation durchsehen zu müssen, um Funktionen hinzuzufügen oder zu entfernen.

Doch nun gibt es TinyMCE Fiddle. Dies ist eine grafische Benutzeroberfläche, auf der man völlig anschaulich den Editor so einrichten kann, wie man ihn denn gern hätte. In der Standardeinstellung, die man beim Seitenaufruf vorfindet, werden wohl alle Buttons angeboten, die es gibt, da heißt es also: abspecken! Und das geht hier nun sehr einfach – mittels zweigeteiltem Fenster: oben Quellcode, unten der Editor (plus Seitenleiste links).

Oben löscht man also unbenötigten Code heraus, danach drückt man eine mit Run beschriftete Schaltfläche, ähnlich wie in einer Programmierumgebung, und unten wird daraufhin der angepasste Editor angezeigt.

Wenn man will, kann man sich kostenlos registrieren lassen und hat dann die Möglichkeit, seine Einstellungen zu speichern und beim nächsten Besuch wieder abzurufen.

Fazit: nützlich für Webentwickler, die öfters mit TinyMCE zu tun haben.

MyDrive

MyDrive (www.mydrive.ch) bietet kostenlosen Online-Speicher, und zwar 2 GiB. Das ist so viel, wie auf einen kleinen USB-Stick passt. Der Vorteil gegenüber dem Stick ist, dass man die wichtigsten Daten derart speichern kann, dass man von überall aus darauf zugreifen kann – Internetanschluss natürlich vorausgesetzt. Und der Speicherplatz ist immerhin mehr, als man bei so manchem Webhosting- oder ISP-Vertrag geboten bekommt.

MyDrive lässt sich auch per WebDAV als Laufwerk in den persönlichen Computer einbinden. Wie das für die verschiedenen Betriebssystem geht, wird erkärt.

Im kostenlosen MyDrive-Konto kann man noch einen Gastbenutzer einrichten, um Dateien mit anderen Personen zu teilen, ohne ihnen vollen Zugriff auf den Account zu geben. Und links unten wird Werbung eingeblendet, die aber eigentlich nicht stört.

Wer mehr Speicherplatz haben, mehr Gastbenutzer einrichten oder die Werbung loswerden möchte, kann auf MyDrive Pro aufstocken. Zum Beispiel kosten weitere zwei GiB und ein zusätzlicher Gastbenutzer pro Jahr € 12,60. Ob man für solche Anforderungen nicht lieber auf kostenlose Dienste wie Dropbox oder Ubuntu One zurückgreift, muss jeder selbst entscheiden.

WordPress 3.3

WordPress 3.3 ist erschienen, und es bringt einige Verbesserungen. Das Dashboard kommt wesentlich aufgeräumter daher; das einzige Medien-Symbol startet jetzt den Uploader für alle Dateitypen und das neue Drag-and-Drop-Interface macht Hochladen zum Kinderspiel; und wenn ich das richtig sehe, können Plugin-Entwickler Symbole in der dunkelgrauen Menüleiste am oberen Rand platzieren – ob das vorher nicht auch schon möglich war, weiß ich allerdings nicht.

Das Plugin Cachify (smarter Cache für WordPress) von Sergej Müller zeigt jedenfalls jetzt ein Icon für Cache leeren an. Das ist wirklich praktisch, denn vorher musste man immer erst umständlich zur Plugins-Kategorie gehen.

Hier sind informative Artikel über WordPress 3.3, die ich im Netz gefunden habe:
Pro-Linux.de
Golem.de
WordPress Deutschland

Dateiübertragungen zwischen zwei Servern

Manchmal möchte man Dateien direkt von einem FTP-Server auf einen anderen kopieren, zum Beispiel zum Zweck der Datensicherung. Im Normalfall würde man die Daten erst mit einem FTP-Client vom ersten FTP-Server auf den lokalen PC herunterladen und dann auf den zweiten FTP-Server hochladen.

Aber das FTP-Protokoll erlaubt auch die direkte Übertragung von Server zu Server. Bei Wikipedia lesen wir:

File Exchange Protocol (FXP) ist das im File Transfer Protocol definierte und dort unbenannte Verfahren, dass ein Client Dateiübertragungen zwischen zwei Servern steuert (Server-zu-Server). Die Dateien nehmen dabei nicht den Weg über den Client, wodurch Zeit gespart wird. Viele aktuelle FTP-Clients unterstützen FXP.

Ob es so viele FTP-Clients sind, die das können, weiß ich nicht. Der beliebte FileZilla kann es jedenfalls nicht. Aber ich habe ein kostenloses Programm gefunden, welches FXP beherrscht: Core FTP LE. Leider ist es nur für Windows erhältlich.

Man stellt eine Verbindung zu beiden FTP-Servern her und kann dann über die grafische Benutzeroberfläche die Dateien von einem Server zum anderen kopieren. Voraussetzung ist, dass beide Server FXP erlauben. Manchmal ist diese Möglichkeit von den Webhostern gesperrt – aus Sicherheitsgründen.

Schnelle Bereinigung für rel=”category tag” in WordPress

Neulich traf mich ja fast der Schlag, als sich mein privates WordPress-Blog (Version 3.2.1) als nicht mehr valide gegen den W3C-Markup-Validator herausstellte. Schuld war eine Mikroformat-Annotation: rel=”category tag”. Über die functions.php im Theme-Ordner kann man das bereinigen.

Bei Whitney Krape fand ich die Anleitung und den Code, den man einfügen muss:

add_filter( 'the_category', 'add_nofollow_cat' );
function add_nofollow_cat( $text ) {
$text = str_replace('rel="category tag"', "", $text); return $text;
}

Signatur mit Logo in Thunderbird

Ich bin ja ein begeisterter Anhänger des E-Mail-Programmes Mozilla Thunderbird, und natürlich bietet es die Möglichkeit, automatisch eine Signatur unter den Text zu setzen. Ich hatte meine Signatur lange Zeit immer nur als Text eingebunden, aber schließlich fielen mir die zusätzlichen Logos in den E-Mails einiger Benutzer auf. Das wollte ich auch so haben.

Ich hatte die Signatur aus einer externen Quelle eingebunden, nämlich einer HTML-Datei auf der Festplatte. Also fügte ich nun das Logo noch ein, und zwar als Bild, das vom Webserver geladen wird, und natürlich mit Verlinkung zu meiner Website. Leider wurde das Bild aber immer als Anhang an die E-Mail geheftet, was mir nicht gefiel. Wie kann man es so basteln, dass es direkt in den E-Mail-Body eingebunden wird und nicht angehängt?

Hier fand ich die Lösung: Thunderbird Mail DE. Man darf die Signatur nicht von außerhalb ins Programm laden, sondern muss die Signatur direkt in Thunderbird eintippen (mit HTML-Formatierungen) und einen kleinen Codeschnipsel in das Image-Tag einfügen: moz-do-not-send="true". Und zwar direkt hinter den Pfad (URL) zur Bilddatei.

Genaue Anweisungen und ein Code-Beispiel sind, wie gesagt, unter der oben genannten Adresse zu finden.

thunderbirdicon.png

Datenverlust auf Webservern

Manche Kunden sind der Ansicht, ihre Daten auf dem Webserver ihres Hosters/Providers seien absolut sicher und könnten nie verloren gehen oder zerstört werden. Das ist ein Irrglaube.

Es stimmt zwar: Die »guten« Webhoster sichern die Daten täglich auf einem Backup-Server. Doch Billiganbieter tun das nicht unbedingt. Und eine gesetzliche Verpflichtung gibt es sowieso nicht. Aber wie lange bleiben die Daten­siche­rungen gespeichert bzw. wie schnell werden sie von neueren überschrieben? Das ist nämlich der Punkt. Wenn ein Angreifer zunächst unbemerkt Schad-Code auf Ihrer Website eingeschleust hat, gibt es möglicherweise keine alte Datensicherung ohne diese Infektion mehr.

Man sollte also auf jeden Fall zusätzlich eigene Backups machen. Und zwar sowohl von den auf dem Server gelagerten Dateien als auch von den Inhalten der Datenbank – die meisten Inhaltsverwaltungssysteme speichern ja die Seiteninhalte in einer MySQL-Datenbank, während für das Seitenlayout Template-/Theme-Dateien zuständig sind. Nur wenige Content-Management-Systeme arbeiten ohne Datenbank und speichern Ihre Texte in sogenannten flat files ab, also normalen Textdateien.

Natürlich sollte man diese Backups regelmäßig machen, beispielsweise mindestens monatlich – je nach Häufigkeit von Aktualisierungen. Ein Blog, in dem pro Woche drei neue Artikel erscheinen, sollte also mindestens wöchentlich gesichert werden.

Wenn Sie das nicht selber machen möchten, gibt es immer noch die Möglichkeit, es auszulagern. Ich plane, diese Dienstleistung ab 2012 zu einem fairen Preis anzubieten. Ihre Daten (Dateien und Datenbanktabellen) würden dann regelmäßig kopiert und in einem geschützten Verzeichnis gespeichert werden; das heißt, sie sind per Webbrowser nicht zugänglich. Sinnvoller Weise werden die Daten auf einem separaten Webserver gespeichert. Und im Notfall spiele ich Ihnen die Daten in kurzer Zeit zurück. Denn der Stillstand etwa eines Webshops über mehrere Tage wäre neben dem Umsatzausfall natürlich auch ein großer Image­schaden. Im Januar 2012 wird eine neue Preisliste erscheinen, wo dann diese Backup-Leistung mit aufgeführt sein wird.

Die Tage von Flash sind gezählt

Wie auf Golem zu lesen ist, hat Adobe beschlossen, die Entwicklung von Flash weitgehend einzustellen. Es soll ein weicher, fließender Übergang zu HTML5 stattfinden. Künftige Browser-Generationen werden somit irgendwann auf das bisher standardmäßig installierte Flash-Plugin verzichten. Von heute auf morgen werden Flash- und ActionScript-Entwickler sicherlich nicht arbeitslos. Sich langsam mit HTML5 und JavaScript anzufreunden, wäre dennoch bestimmt nicht verkehrt.