Ich habe mich neulich gefragt, wie man den Verlauf im Terminal (in meinem Fall Xfce4-Terminal unter Debian GNU/Linux) leeren kann.
Terminal-Historie in GNU/Linux löschen
Ich habe mich neulich gefragt, wie man den Verlauf im Terminal (in meinem Fall Xfce4-Terminal unter Debian GNU/Linux) leeren kann.
In manchen GNU/Linux-Distributionen, die auf Debian basieren, wird man auf verfügbare Aktualisierungen der Anwendungs-Pakete aufmerksam gemacht. In Debian selbst ist so etwas leider nicht standardmäßig vorinstalliert, aber man kann es nachrüsten. Das geht sehr leicht per Terminal mit dem folgenden Befehl:
sudo apt install package-update-indicator
Ich wollte eine Liste meiner (legal gekauften) CDs erstellen, die ich gerippt und auf SSD gesichert hatte. Aber ca. 2000 CDs von Hand eintippen? Nein, danke. Ich recherchierte im WWW und stieß auf den Linux-Befehl tree. Und damit war es leicht, eine Textdatei zu erzeugen, die den Musik-Ordner mit Unterordnern und Dateinamen enthielt. Ich kopierte den Inhalt noch in eine Tabelle, und jetzt ist alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte und haben wollte.
Unter Debian, Ubuntu, Mint usw. installiert man tree folgendermaßen: sudo apt install tree
Was tree alles kann (und das ist eine ganze Menge), lässt sich in dem Artikel Der Tree-Befehl unter Debian auf Linux-Console.net nachlesen.
SeedSync ist eine Art FTP-Programm, das auf dem lokalen Computer installiert wird und mit dem man Dateien, die auf einem Linux-Server lagern, mit denen auf dem Heim-PC synchronisieren kann. Ich hatte vor einiger Zeit das Programm unter Debian 12 mal installiert (zu welchem Zweck auch immer, ich weiß es nicht mehr, wahrscheinlich Neugier), allerdings nie benutzt.
Jedenfalls wollte mein Notebook irgendwann nicht mehr zügig herunterfahren, und ich rätselte und rätselte, woran es liegen könnte. Schließlich stieß ich auf SeedSync als Übeltäter. Also habe ich das Programm deinstalliert, und seitdem geht der Shutdown wieder zügig. SeedSync wird übrigens anscheinend gar nicht mehr weiterentwickelt, denn die letzte Version auf GitHub stammt vom Dezember 2020 – wie das eben manchmal so ist mit nicht-kommerziellen Hobby-Programmen.
Ich hatte vor einiger Zeit das Problem, dass eine GTK3-basierte Anwendung sich unter Debian 12 (Bookworm) nicht mehr laden ließ. Leider habe ich inzwischen vergessen, welche Applikation das war – ich glaube, irgendein Grafikprogramm. Jedenfalls wurde im Terminal folgender Fehler angezeigt: Failed to load module xapp-gtk3-module.
Einen Lösungsvorschlag fand ich in einem Artikel auf DeviceTest.com. Etwas abweichend von dem Artikel, der sich auf Ubuntu 20.04 bezieht, waren unter Debian folgende Schritte durchzuführen, und dann lief wieder alles korrekt:
sudo apt install xapp-sn-watcher
sudo apt install libxapp-gtk3-module
sudo apt install --reinstall gir1.2-xapp-1.0 libxapp1 xapps-common python3-xapp
Xfce ist eine leichtgewichtige Desktop-Umgebung für GNU/Linux und andere UNIX-ähnliche Betriebssysteme, die auch auf etwas altersschwachen Rechnern noch zügig läuft. Und ich finde es sehr leicht, Xfce auf meine Bedürfnisse abzustimmen. Ich lege mir gerne Starter in der (Task-)Leiste an, auch Xfce Panel genannt, um die am häufigsten von mir verwendeten Anwendungsprogramme schnell aufrufen zu können.
Manchmal lade ich mir Anwendungsprogramme als Archiv zum Entpacken herunter (.zip, .tar.xz, .tar.bz2), denn bisweilen möchte ich eine Software nicht installieren oder es wird gar keine Debian-Installations-Datei (.deb) angeboten. Das Problem ist dann nur, dass das gestartete Programm in der Taskleiste kein eigenes Icon hat, sondern nur ein allgemeines Symbol. Doch man kann das einrichten, sowohl unter Debian als auch unter davon abgeleiteten Distributionen wie Ubuntu, Sparky oder MX Linux.
Die Programmiersprache Java ist, so ist mein Eindruck, zumindest für Desktop-Betriebssysteme nicht mehr so angesagt wie einst. Und Webbrowser unterstützen Java-Applets längst nicht mehr, weil darüber Schadsoftware ausgeführt werden kann.
Desktop-Anwendungen sind aber manchmal in Java programmiert, wenngleich Python inzwischen verbreiteter ist. Da mir Java-Anwendungen so selten unterkommen, vergesse ich immer wieder, wie sie unter GNU/Linux gestartet werden. Das ist aber per Terminal ganz einfach:
java -jar PFAD/DATEINAME.jar
Nur bitte nicht als Superuser!
Gegebenenfalls muss Java erst einmal installiert werden. Unter Ubuntu geht das leicht per Terminal:
sudo apt install default-jre
Tracker ist ein Werkzeug zur Indizierung von Dateien unter der Desktop-Umgebung GNOME für unixartige Betriebssysteme wie etwa GNU/Linux. Auf etlichen GNU/Linux-Distributionen ist der Dienst standardmäßig installiert.
Das Problem ist nur – wie auch bei der Dateiindizierung unter Windows – dass Systemressourcen verbraucht werden und der Computer verlangsamt wird. Den Nutzen halte ich für gering: Dateien werden bei einer Suche zwar schneller gefunden, wenn das Betriebssytem auf einen Index zurückgreifen kann – doch wie oft sucht man nach einer Datei? Und wenn, dann kann man lieber mal eine längere Suchzeit in Kauf nehmen, als nach so ziemlich jedem Systemstart diese lästige Schmeißfliege ertragen zu müssen.
Aber wie wird man Tracker los? Die Antwort fand ich auf Linux Uprising.
Unter Xubuntu 22.04 war es mir lange Zeit nicht gelungen, auf meine Android-Tablets zuzugreifen. Normalerweise klappt das ja sehr einfach, indem man das Android-Gerät einfach per USB-Kabel an den PC anschließt. In Android poppt im Normalfall ein Fenster auf, und dort muss man unter Verbinden als den oberen Eintrag Mediengerät (MTP) anklicken.