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Probleme, wenn Linux und Windows auf demselben Computer installiert sind

Logo Windows 11

Früher hatte ich Linux und Windows gern zusammen auf demselben Computer. Beim Hochfahren konnte ich mich entscheiden, welches der beiden Betriebssysteme gestartet werden sollte. Das ließ sich über den Bootloader GRUB 2 bewerkstelligen. Wichtig war nur, dass man erst Windows und dann Linux installierte.

Aber irgendwann bekam ich immer wieder Probleme. Windows 11 versuchte etwa, sich selbst an die erste Stelle in der Bootreihenfolge zu setzen. Oder es verblieben nach der Deinstallation Reste von Windows im UEFI. An die näheren Umstände kann ich mich nicht mehr erinnern. Jedenfalls war ich es irgendwann leid, immer wieder rumfummeln zu müssen, und seitdem installiere ich auf jedem Computer nur noch ein einziges Betriebssystem. Da ich inzwischen winzige NUC-Mini-PCs statt wuchtiger Laptops verwende, habe ich auch mehr freien Platz auf den Schreibtischen.

Ich will keine Gruppierungen im Windows-Explorer

Logo Windows 11

Der Datei-Explorer in Windows 11 ist so voreingestellt, dass die Dateien in den Benutzerordnern (also Dokumente, Downloads usw.) chronologisch gruppiert sind. Das nervt mich, weil ich einfach nur eine Sortierung nach Dateinamen haben will und sonst nichts. Die Gruppierungen in allen Ordnern von Hand auszustellen, wäre natürlich eine lästige und zeitintensive Arbeit.

Ich habe ein Programm gefunden, das den Explorer mit wenigen Handgriffen so anpasst, wie man ihn haben will. Es heißt WinSetView, steht unter der MIT-Lizenz und darf kostenfrei heruntergeladen und verwendet werden.
logo-winsetview-256.png

Windows 11: winload.efi beschädigt

Logo Windows 11

Nachdem ich eine externe SSD, die einen Klon meines gesamten Systems enthielt, an meinen Windows-Computer angeschlossen hatte und von ihr starten wollte, kam ein blauer Bildschirm. Letzten Endes ließ sich auch das auf dem Computer installierte Windows nicht mehr starten. Eine Fehlermeldung tat kund: Winload.efi fehlt oder enthält Fehler. Na toll.

FreeWP – ein WordPress-Fork, der gar nicht existiert

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Ich habe heute mal so aus einer Laune heraus gesucht, was für Forks von WordPress es wohl gibt. Ich setze ja in diesem Blog hier ClassicPress ein, aber ich dachte mir, es müsste wohl noch andere, vielleicht weniger bekannte Abspaltungen von WordPress geben.

Matt Mullenweg, der Entwickler von WordPress, erwähnt in seinem Blogartikel Forking is Beautiful von 2024 einen angeblichen Fork namens FreeWP und verlinkt darauf. Nur steht heutzutage dort, das sei damals nur ein Scherz gewesen, und er, Vinny Green, habe niemals vorgehabt, einen WordPress-Fork zu erstellen. Tja, nicht nur KI verbreitet bisweilen Unsinn. Aber das ist ein gänzlich anderes Thema …

WordPress/ClassicPress: Speichergrenze erhöhen

Logo ClassicPress

Damit WordPress oder ClassicPress flüssig läuft, sollte ihm genug Arbeitsspeicher zur Verfügung gestellt werden. Wie viel überhaupt möglich ist, hängt natürlich vom Hosting-Vertrag ab. Um die Auslastung auf dem Dashboard anzuzeigen, setze ich das Plugin WP-Memory-Usage ein.

Wenn nun der Speicher zu knapp bemessen ist, wie kann man dem CMS denn dann mehr zuweisen? Die Antwort fand ich bei Webtimizer. Ich habe mich entschieden, kein weiteres Plugin einzusetzen, sondern Code in die Datei wp-config.php im Hauptverzeichnis meiner ClassicPress-Installation einzufügen:


define( 'WP_MEMORY_LIMIT', '128M' );
define( 'WP_MAX_MEMORY_LIMIT', '128M' );

Die zweite Zeile ist für Aufgaben im Admin-Bereich gedacht. Mit beiden Werten komme ich gut klar.

WordPress/ClassicPress: Plugin-Update-E-Mails deaktivieren

Logo ClassicPress

In WordPress oder ClassicPress kann man ja einstellen, dass die installierten Plugins sich automatisch aktualisieren sollen. Und der Admin erhält dann entsprechende Informationen per E-Mail. Das kann mit der Zeit nerven. Zum Glück kann man diese Benachrichtigungen deaktivieren. Wie das geht, habe ich bei Kinsta gefunden.

Die Lösung, ohne ein weiteres Plugin installieren zu müssen, lautet: Man gibt in die Datei functions.php, die sich im Theme-Verzeichnis befindet ([…]/wp-content/themes[…]). Folgendes ein:

// Disable plugin update emails
add_filter( 'auto_plugin_update_send_email', '__return_false' );

Und schon hat man seine Ruhe.

Waterfox: Kacheln auf Startseite sind kleiner geworden

waterfox-128.png

Ich bin vor einiger Zeit von Firefox auf Waterfox umgestiegen, weil damals nach meinem Empfinden der Schutz der Privatsphäre unter Firefox nachgelassen hatte. Seitdem bin ich bei Waterfox geblieben.

Das letzte Update auf Version 6.7.0 — Supernova brachte einen neuen Browser-Stil namens Nova mit sich, zusätzlich zu den bisherigen beiden Stilen Proton und Photon. Neu sind auch zwölf Farbpaletten mit hellen und dunklen Varianten. So kann man den Browser nach eigenem Geschmack dezent einfärben.

browserstil.jpg

Doch ich stellte entsetzt fest, nachdem ich Nova favorisiert hatte, dass die Kacheln auf der Startseite kleiner geworden waren. […]

Nachtrag:

Im Zuge einiger Überarbeitungen in Waterfox 6.7.1 erscheinen nun auch die Kacheln auf der Startseite wieder größer, und der ursprüngliche Rest dieses Blogartikels mit einem Lösungsvorschlag erübrigt sich.

Geklonte SSD wollte nicht booten

Logo GNU/Linux

Zwecks Datensicherung hatte ich vor einiger Zeit eine komplette Installation, also sozusagen den ganzen Computer, geklont, und zwar auf eine externe SSD. Neulich wollte ich dieses Speichergerät über USB booten. Das klappte an diversen Computern, nur nicht an dem, von welchem der Klon stammte. Was war da los?

Nun, der UUID des Klons war natürlich derselbe wie der des Originals. Diese Kennung ist in der fstab eingetragen, einer Datei, die man in Linux-Betriebssystemen unter /etc/fstab findet. Sie liefert dem Betriebssystem Informationen, welche Partitionen es gibt. Und natürlich muss ein UUID einzigartig sein.

Kurzum, ich ließ mit GParted einen neuen UUID auf dem externen Datenträger generieren, und dann konnte ich das Solid State Drive endlich am Original-PC starten.

minim wird nicht mehr weiterentwickelt

minim-Logo

Das extrem schlanke Blogsystem minim wird leider seit Ende April 2019 gar nicht mehr weiterentwickelt. Erstaunlicherweise läuft es aber noch auf PHP 8.5 – ob es mit zukünftigen PHP-Versionen noch klarkommen wird, ist natürlich ungewiss. Die Website existiert nicht mehr, aber man kann sich nach wie vor minim von GitHub herunterladen (Stand: August 2026).

Für kleine private Projekte mag es wohl reichen, vielleicht für ein Tagebuch oder so. Eine eingebaute Kommentarfunktion gibt es nicht, da müsste man also ein Kommentarsystem hinzu installieren. Ich persönlich komme zum Beispiel mit Commentics sehr gut zurecht.