Archiv der Kategorie: Windows

Windows 11 ohne Microsoft-Konto installieren und verwenden

Logo Windows 11

Auch wenn es nur alle Jubeljahre mal vorkommt: Wenn ich Windows installiere, will Microsoft mich dazu drängen, ein Konto anzulegen. Das war schon unter Windows 10 so, und in Windows 11 ist es nicht anders. Ich will mich aber von dem Unternehmen nicht verfolgen und ausspionieren lassen. Es ist ein bisschen umständlich, diesen Zwang zu umgehen, aber machbar. Wie das geht, wird zum Beispiel hier erklärt:

Der letztgenannte Artikel zeigt auch noch eine weitere Möglichkeit für neuere Windows-11-Versionen auf, weil Microsoft freilich stets bemüht ist, bekannte Umgehungslösungen zu verhindern.

Windows 11 auf älterer Hardware installieren

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Ab und zu werde ich von Freunden und Bekannten gefragt, was sie machen sollen: Ihr Windows 10 erhalte ja keine Updates mehr, ihre Hardware sei aber nicht für Windows 11 geeignet. Und mir selbst stellte sich die Frage in der Vergangenheit auch. Laut System-Check sollte auf meinem alten Notebook Windows 11 nicht installiert werden können. – Konnte es aber doch.

Windows.old löschen

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Der Support für Windows 10 läuft ja im September 2025 aus, was bedeutet, dass es ab dann keine Updates mehr geben wird. Daher habe ich auf Windows 11 aktualisiert.

Dabei wird automatisch eine Sicherung der alten Windows-Installation namens Windows.old angelegt, die man zumindest dann nicht mehr braucht, wenn man das aktualisierte System ausgiebig getestet hat, ohne dass es ein Fehlverhalten an den Tag gelegt hätte.

Windows 10: Ein Eintrag in der Registry ließ sich nicht löschen

Logo: Windows 10

Nachdem ich ein unliebsames Anwendungsprogramm deinstalliert hatte, blieben einige Einträge in der Windows-Registrierdatenbank (Registry) zurück. Mit dem Registrierungseditor (Windows-Taste + R und dann reg­edit eintippen) kann man die Registry durchsuchen und bearbeiten (Vorsicht!), und so entdeckte ich die verwaisten Einträge. Doch die wollten sich nicht löschen lassen; normalerweise kein Problem, aber diesmal kam die Meldung, ich hätte keine ausreichenden Benutzerrechte. Hä? Als Administrator des Systems?

Im Forum von ComputerBase fand ich Tipps, was man tun kann. Ich kriegte es von Hand hin, wie in dem verlinkten Artikel von Deskmodder.de beschrieben. Als Alternative kann man auch ein Werkzeug benutzen wie RegOwnershipEx oder RegOwnit.

Kontextmenü-Einträge aus dem Windows-Explorer entfernen

Oft genug ärgere ich mich, dass Anwendungssoftware bei der Installation ungefragt Einträge ins Kontextmenü des Windows-Explorer vornimmt. Denn irgendwann hat man in diesem Kontextmenü einen Wust von Einträgen. Und ich finde, dass nur bei häufig eingesetzten Anwendungen diese Einträge überhaupt viel Sinn ergeben. Also muss ausgemistet werden. Aber wie? Nun, man muss schon ein bisschen an der Windows-Registry herum fummeln. Was genau man machen muss, habe ich auf WinTotal gefunden. Doch Vorsicht: Macht man was falsch beim Manipulieren der Registry, kann das fatale Folgen haben!

Austausch der Windows-Systemfestplatte gegen ein SSD

Kürzlich habe ich eine defekte Festplatte gegen ein SSD (Solid State Drive) ausgetauscht. Die Anforderung war die, dass es sich um die Systemfestplatte mit Windows® als Betriebssystem handelte und ich natürlich nicht alles neu installieren wollte. In den beigelegten Unterlagen zu dem neuen Speichermedium von Toshiba stand der Hinweis, man könne eine kostenlose Software herunterladen, die bei so einem Umzug helfe.

Dieses Programm heißt Echo und ist von dem System-Tools-Hersteller NTi, den ich vorher noch nicht gekannt hatte. Die kostenlose Version funktioniert nur mit einem SSD- oder HDD-Laufwerk von Toshiba als Zielmedium, aber eine Vollversion für herstellerunabhängige Datenträger kostet nur 15 US-Dollar.

Folgendermaßen bin ich vorgegangen: Programm installiert, PC ausgeschaltet, neue SSD an einen freien SATA-Port angeschlossen, PC hochgefahren und das Programm gestartet. Es hat eine ordentlich aussehende Benutzeroberfläche. Hier kann man einstellen, was wohin geklont werden soll.

NTi Echo

Anschließend fährt der Computer herunter, startet neu und das Klonen wird begonnen. Nachdem der Vorgang fertig ist, kann man den PC herunterfahren und ausschalten, die alte HDD ausbauen und die neue SSD an den SATA-Port hängen, wo sich die bisherige HDD befunden hatte.

Auf diese Weise war mein System nach dem Festplatten-Umbau schnell wieder startklar. Denn NTi Echo arbeitete zügig und fehlerfrei. Natürlich gibt es von verschiedenen anderen Herstellern ähnliche Programme; aber von der unkomplizierten Handhabung der hier beschriebenen Software war ich doch sehr angetan.

Schriftgröße der Konsole in Windows 10

Die Konsole unter Microsoft® Windows® 10 erreicht man zum Beispiel durch die Tastenkombination [Windows] + [R] und anschließendes Eintippen des Befehls cmd in das Eingabefeld.

Windows-10-Eingabeaufforderung (1)

Eine andere Möglichkeit ist [Windows] + [X] und Anklicken des Eintrags Eingabeaufforderung.

Windows-10-Eingabeaufforderung (2)

Doch egal, wie man zur Eingabekonsole gelangt – sie hat standardmäßig eine sehr kleine Schriftgröße. Mich strengt das Lesen so kleiner Schriften ziemlich an, doch ich fand bis vor kurzem keine Möglichkeit, die Schriftgröße anders einzustellen, denn dieses Konsolenfenster hat keine Menüleiste, wo man vielleicht einen Eintrag Einstellungen hätte finden können. Ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass es wirklich keine Einstellungsmöglichkeit geben sollte.

Bei gutefrage.net (nach meinem Dafürhalten eigentlich nicht gerade ein Kompetenzzentrum) fand ich die Lösung: Man muss auf das Symbol links oben klicken, woraufhin ein Menü aufgeklappt wird. Dort klickt man auf Einstellungen, und in dem neu erscheinenden Fenster wiederum kann man unter anderem die Schrift ändern.

Windows-10-Eingabeaufforderung (3)

AntiSpy für Windows 10

Wenn der Benutzer bestimmte Dienste von Windows 10 in Anspruch nehmen möchte, benötigt Microsoft dafür diverse Daten. Zum Beispiel fordert der Assistenzdienst Cortana persönliche Angaben, sammelt Informationen über den Computer und greift auf Kontakte, Standort, Kalendereinträge usw. zu. Schon bei der Installation kann man diese Sammelwut einschränken, da man die Möglichkeit hat, die angezeigten Funktionalitäten abzuwählen.

Windows 10, Auswahl bei Installation

Aber auch später kann man solche Dinge noch verändern – und vor allem feiner einstellen. Am einfachsten geht das mit entsprechenden Werkzeugen. Hier sind zwei, auf die ich kürzlich gestoßen bin:
O&O ShutUp10
Ashampoo® AntiSpy for Windows 10

Beide sind kostenfrei und müssen nicht installiert werden, sondern werden als unter 1 KiB große, ausführbare EXE-Dateien ausgeliefert. Die Bedienung ist simpel: einfach die Schalter auf »an« oder »aus« klicken. Die Unterteilung der vielen Einstellungen in Kategorien unterscheidet sich in beiden Programmen, aber auch das Konzept ist unterschiedlich: Das Programm von O&O ist meiner Meinung nach intuitiver, weil ein grüner Knopf bedeutet, dass die Privatsphäre im jeweiligen Bereich geschützt ist, rot bedeutet ungeschützt. Ashampoo verwendet hingegen die Beschriftungen »ein« und »aus«, wobei »ein« bedeutet, dass die jeweilige Funktion erlaubt ist. Selbstverständlich sollte man nur eines dieser beiden Programme verwenden, sonst kommt man leicht durcheinander.

Wichtig: Man sollte wissen, was man tut, und auf jeden Fall vor den Eingriffen einen Wiederherstellungspunkt setzen! Wer ganz, ganz sicher gehen will, spiegelt seine Windows-Partition mit einem geeigneten Programm. Ich hafte natürlich nicht, falls jemand sich sein System lahmlegt oder wichtige Funktionalitäten zerschießt (was aber eigentlich nicht passieren sollte).

O&O ShutUp10

O&O ShutUp10

Upgrade auf Windows 10

Microsoft wollte und will ja Windows-Vista- und Windows-7-Benutzer auf aufdringliche Weise dazu bringen, ein Upgrade auf Windows 10 durchzuführen. Aufdringlich, weil in die Taskleiste ungefragt dieses weiße Windows-Symbol eingeschleust wurde, das man nur umständlich wieder loswird.

Natürlich ist es schön, wenn man ein Upgrade geschenkt bekommt – wenn man eventuell damit verbundene Nachteile einmal unberücksichtigt lässt. Mir ging es jedenfalls so, dass ich, nachdem ich mich hatte vormerken lassen, letztendlich sehnsüchtig auf den angekündigten Stichtag, den 29. Juli 2015, wartete. Allerdings wollte ich das neue System erst einmal auf einem Notebook installieren, auf dem sich keine wichtigen Daten befinden, und es dort ausprobieren. Doch dieses Upgrade war Ende Juli noch nicht verfügbar und Mitte August immer noch nicht.

Aber dann stieß ich auf die Möglichkeit, auf andere Weise an das Upgrade zu gelangen. Man kann sich von Microsoft das sogenannte »media creation tool« herunterladen. Dies ist eine kleine Datei, die wiederum die eigentlichen Daten auf den PC lädt. Man kann sich entscheiden, ob man einen USB-Stick oder eine DVD als Installationsmedium verwenden möchte. Damit hat man die Möglichkeit, Windows 10 gleich auf mehreren PCs oder Notebooks zu installieren. Der Download und die Erstellung des USB-Sticks dauern allerdings entsetzlich lange.

Was genau zu tun ist, wird hier (in englischer Sprache) erklärt: Installing Windows 10 using the media creation tool.

Bei mir hat alles einwandfrei geklappt, ich habe Windows 10 jetzt auf einem meiner Notebooks. Mit meinen Produktiv-PCs lasse ich mir allerdings noch ein bisschen Zeit. Dort läuft Windows 7 ja prima, und auch wenn ich nicht so ängstlich bin, dass ich niemals ein gut laufendes System, gemäß dem Spruch »Never change a running system«, anrühre, will ich mir das neue Windows doch erst noch an dem Notebook ein wenig genauer ansehen. Und das System möglichst gut gegen Microsofts Schnüffeleien absichern.

Medienfunktionen in Windows 7 deaktivieren

Dieses ganze Medien-Gezumpel, das bei Windows Vista und 7 mitinstalliert wird, brauche ich nicht, weil ich zum Abspielen von Audio- oder Videodateien und auch zum Brennen lieber andere Software verwende. Man kann diese Programme (DVD Maker, Media Center, Media Player) leider nicht deinstallieren, aber immerhin deaktivieren. Das macht man über die Systemsteuerung, nämlich Systemsteuerung > Programme > Programme und Funktionen, und dann klickt man in der linken Seitenleiste auf Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren. Im sich daraufhin öffnenden Fenster kann man die Häkchen aus den entsprechenden Feldern entfernen.

Medienfunktionen in Windows 7 deaktivieren

Auf tipps4you.de sind noch mehr Bilder, die die Vorgehensweise Schritt für Schritt zeigen.