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dieUmweltDruckerei senkt die Preise für Broschüren

Wie heute, am 20. April 2017, im Newsletter von dieUmweltDruckerei zu lesen war, gibt es neue Umschlagsvarianten für Broschüren. Es heißt im Newsletter:

Bei unseren Broschüren mit Klammerheftung und Softcover können Sie ab sofort für vorne und hinten individuell große Umschlagklappen gestalten. Das Softcover bietet darüber hinaus neben der gewohnten Klebebindung nun auch die elegante Fadenheftung und die praktische Schweizer Broschur, welches das Aufschlagverhalten der Broschüre erheblich verbessert.

Wie das Unternehmen weiter bekanntgibt, konnten darüber hinaus aufgrund interner Prozessoptimierungen die Kosten reduziert werden. Die Einsparungen werden an die Kunden weitergegeben, indem die Preise für die Broschüren gesenkt worden sind.

Mein Umstieg von Thunderbird auf Evolution

Ich bin jahrelang Thunderbird-Benutzer gewesen. Thunderbird ist ein sehr verbreiteter E-Mail-Client, der für Windows, macOS, Linux und Linux 64-bit erhältlich ist. Er hat neben umfangreichen Funktionen rund um das Arbeiten mit E-Mails auch ein Adressbuch, einen Kalender namens Lightning mitsamt Tätigkeitsliste und einen Feed-/Newsreader und ist somit ein vollwertiger PIM. Der einzige Grund, warum ich mich entschieden habe, Thunderbird den Rücken zu kehren, sind die wiederholten Probleme, die ich damit hatte und die ich in meinem Artikel FossaMail wird eingestellt beschrieben habe. FossaMail wäre wohl eine Alternative gewesen, wenn es eben nicht zum Mai eingestellt werden würde.

Logo Thunderbird
Logo Thunderbird

E-Mail-Clients/PIMs

E-Mail-Clients gibt es ja etliche, auch für ein GNU/Linux-Betriebssystem. Aber wenn man einen vollwertigen PIM als Desktop-Applikation (und nicht als SaaS) sucht, stellt man fest, dass die Auswahl gering ist. Linux-Distributionen liefern jedoch in aller Regel einen PIM mit; unter der Desktop-Umgebung KDE ist es Kontact und unter GNOME Evolution. Da ich KDE nicht verwende, bleibt für mich also nur Evolution. Und das ist genauso umfangreich wie mein ehemaliger Favorit Thunderbird, erinnert aber eher an Outlook. Eine aktuelle Windows-Portierung ist übrigens seit Jahren nicht mehr erhältlich; umgekehrt gibt es Microsofts Outlook natürlich nicht für GNU/Linux.

Logo Evolution
Logo Evolution

Export aus Thunderbird

Doch wie gut lassen sich lokal gespeicherte E-Mails, Adressen und Kalenderdaten von Thunderbird nach Evolution übertragen? Wichtig: Thunderbird muss zunächst noch installiert bleiben, denn die Daten sollten in ihrem letzten, also aktuellen Zustand so exportiert werden, dass sie eben von dem neuen Anwendungsprogramm gut eingelesen werden können. Der Kalender lässt sich mit Bordmitteln exportieren. Für den Export des Adressbuches empfiehlt sich das Add-on MoreFunctionsForAdressBook, für den Export der Nachrichten die ImportExportTools; beide sind von Paolo »Kaosmos«.

Thunderbird: Kalender-Export
Kalender exportieren

Thunderbird: Adressbuch-Export
Adressbuch exportieren

Thunderbird: Nachrichten-Export
Nachrichten exportieren

Import in Evolution

Der Import des Kalenders aus der gesicherten Kalenderdatei im iCalendar-Format war ein Kinderspiel und klappte auf Anhieb.

Die Übertragung meiner Adressbücher ist hingegen mit Nacharbeit verbunden, da sich das Thunderbird-Adressbuch in der Struktur von dem in Evolution unterscheidet und die im CSV-Dateiformat gesicherten Daten teilweise in falsche Felder importiert werden; zum Beispiel steht die Postleitzahl im Feld für das Land usw. Ich hätte also wohl die CSV-Datei für Evolution aufbereiten müssen; allerdings erscheint es mir leichter und im Endeffekt weniger aufwändig, die Adresseinträge bedarfsweise nach und nach zu korrigieren.

Der Import der E-Mails ist leider ebenfalls mit etwas Arbeit verbunden, da ich eine verzweigte Ordnerstruktur habe. Diese lässt sich mit den oben genannten ImportExportTools aus Thunderbird heraus exportieren; nur lässt sie sich so nicht in Evolution einlesen. Ich muss also die Ordnerstruktur in Evolution neu anlegen und die Nachrichten Ordner für Ordner importieren. Die Nachrichten selbst liegen im EML-Format vor und sind somit Reintext-Dateien und enthalten die Kopfzeilen, den Nachrichteninhalt und gegebenenfalls Anhänge. So lassen sich die empfangenen und gesendeten Nachrichten jedenfalls ohne Datenverlust von einer Anwendung in die andere übertragen.

Nachrichten importieren
Nachrichten importieren (aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Und zu guter Letzt habe ich die abonnierten Feeds in Evolution einfach neu angelegt.

Hoffnungen für die Zukunft

Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass Evolution auch in der Zukunft bei mir stabil läuft, dass keine Bugs auftauchen, die ein vernünftiges Arbeiten erschweren, und ich dauerhaft ordentlich mit der Software werde arbeiten können. Denn ich benötige ein solches Programm für berufliche Zwecke, und da wünscht man sich neben einer guten, intuitiven Bedienbarkeit natürlich auch eine hohe Stabilität und möglichst eine Freiheit zumindest von gravierenden Fehlern.

Lightning für Thunderbird 52.0 unter Arch Linux

Bei einem automatischen Update auf die deutsche Ausgabe von Mozilla Thunderbird 52.0 wurde unter Antergos, das auf Arch Linux basiert, das entsprechende aktuelle Kalendermodul Lightning nicht mitinstalliert. Ich habe zunächst im Netz nur die veraltete Lightning-Version 4.7.8 finden können. Schließlich stieß ich aber im deutschen Thunderbird-Forum auf eine Diskussion, in der jemand den Link zu einer Seite bekanntgibt, von der man die aktuelle Lightning-Version 5.4 herunterladen und in Thunderbird nachinstallieren kann. Das funktionierte bei mir.

FossaMail wird eingestellt

FossaMail ist ein E-Mail-Client, der auf Mozilla Thunderbird basiert. Er wird, unabhängig von Mozilla, von den Entwicklern des Browsers Pale Moon. herausgebracht.

Logo FossaMail

Ich hatte mir FossaMail installiert, weil ich (mal wieder) Probleme mit Thunderbird hatte. Seit dem Update auf Version 52.0 war der Kalender Lightning verschwunden, wie schon mehrmals in der Vergangenheit. Ich fand nach längerem Suchen endlich einen Link, wo man die aktuelle Lightning-Version herunterladen und nachinstallieren kann und beschreibe das in einem weiteren Artikel näher. Aber damit nicht genug: Es trat ein Bug auf, den ich ebenfalls bei einem länger zurückliegenden Update schon einmal erlebt hatte, nämlich dass beim Erstellen einer E-Mail die im Adressbuch gespeicherten E-Mail-Adressen gar nicht mehr automatisch in das Empfänger-Adressfeld übernommen werden können.

Nachtrag:
Dass die Adressbuch-Daten nicht ins Adressfeld übernommen wurden, war kein Bug in Thunderbird, sondern es lag an einer Erweiterung:
Thunderbird-Addon Faster-Autocompletion
Dazu mehr in meinem Artikel Thunderbird-Addon Faster autocompletion of e-mail adresses.

Vielleicht treten diese Probleme nicht unter allen Betriebssystemen auf. In meinem Fall handelt es sich um die Linux-Distribution Antergos, die auf Arch Linux basiert. In der Vergangenheit hatte ich die beschriebenen Probleme unter Windows. Und es kann sein, dass die Fehler nur in der deutschsprachigen Ausgabe von Thunderbird auftreten, aber nicht beim englischen Original.

Mit FossaMail hatte ich die beschriebenen Probleme nicht und ich wäre auch bei dieser Software geblieben, wenn ich nicht ein paar Tage nach meiner frischen Installation auf die Nachricht gestoßen wäre, dass FossaMail zum Mai 2017 eingestellt werden wird, also in wenigen Wochen vom Zeitpunkt an, da ich diesen Blogartikel schreibe. Begründet wird die Entscheidung damit, dass die Entwickler wohl nach Leuten gesucht hatten, die dieses Projekt übernehmen wollten, aber sich aufgrund der sehr kleinen Benutzerschar sich niemand gemeldet hat. Es werden also keine neuen Versionen erscheinen und die Website wird vom Netz genommen werden.

Ich bin schließlich auf Evolution umgestiegen, das unter mehreren Linux-Distributionen, die die GNOME-Desktop-Umgebung verwenden, mitgeliefert wird. Auch darüber werde ich in einem gesonderten Blogartikel berichten.

Logo Evolution

Kostenfreie Fotos auf Pixabay

Auf Pixabay bekommt man kostenfreie Fotos, die unter der Lizenz Creative Commons CC0 stehen. In den Lizenzbedingungen wird dieses Lizenzmodell folgendermaßen erklärt:

Alle bereitgestellten Bilder und Videos auf Pixabay sind gemeinfrei (Public Domain) entsprechend der Verzichtserklärung Creative Commons CC0. Soweit gesetzlich möglich, wurden von den Autoren sämtliche Urheber- und verwandten Rechte an den Inhalten abgetreten. Die Bilder und Videos unterliegen damit keinem Kopierrecht und können – verändert oder unverändert – kostenlos für kommerzielle und nicht kommerzielle Anwendungen in digitaler oder gedruckter Form ohne Bildnachweis oder Quellenangabe verwendet werden. Dennoch wissen wir einen freiwilligen Link auf die Quelle Pixabay sehr zu schätzen.

Nun ist es zwar nach deutscher Urheberrechts-Gesetzgebung nicht möglich, dass die Schöpferin oder der Schöpfer eines künstlerischen Werkes auf ihr oder sein Urheberrecht verzichtet, sondern es ist dauerhaft an die Person gebunden. Allerdings kann ein Urheber Nutzungsrechte vergeben, die sehr unterschiedlich sein können: ausschließlich, nicht-ausschließlich, für bestimmte Medien, für eine bestimmte Dauer usw. In anderen Ländern kann die rechtliche Lage völlig anders sein.

Da die Fotografen auf Pixabay auf eine Namensnennung verzichten und Pixabay selbst ebenfalls keinen Quellenhinweis zwingend fordert, müssten meiner Ansicht nach die Bilder tatsächlich frei genutzt werden können. Eine rechtsverbindliche Auskunft kann aber nur ein Fachanwalt geben. Gute Erklärungen zum Urheberrecht geben die Anwälte Reichhardt & Schlotz auf ihrer Website.

concrete5: RSS-Feed eigener Inhalte einrichten

Mit dem CMS concrete5 lassen sich die unterschiedlichsten Webauftritte realisieren. Es bietet auch die Möglichkeit, ein Blog oder einen News-Bereich einzurichten – allerdings ist das meiner Ansicht nach in concrete5 nicht wirklich elegant gelöst und intuitiv genug. Es gibt Add-ons für diesen Zweck, aber auch mit Bordmitteln kriegt man es hin. Gewöhnlich bietet man mit einem Blog oder Neuigkeiten-Bereich auch einen RSS-Feed an, sodass Interessierte anonym die aktuellen Nachrichten abonnieren können. Wie man so einen Feed in concrete5 einrichtet, darum geht es in diesem Beitrag.

Kurz ein paar Sätze zur Erklärung: Ein Weblog ist in aller Regel so strukturiert, dass jeder Artikel eine eigene Seite ist und die Blog-Startseite eine bestimmbare Anzahl aktueller Artikel auflistet. Ein Umwandler ruft nun diese HTML-Seiten auf und baut sie in ein XML-Format um, wodurch die Daten so aufbereitet werden, dass Feed-Leseprogramme die Struktur erkennen und die Inhalte darstellen können. Das Design der Webseite ist in der XML-Datei nicht enthalten, und jeder Feed-Reader gestaltet die Artikel etwas unterschiedlich.

Doch jetzt zur Sache, Schätzchen! Wie setzen wir so etwas in concrete5 um? Nun, wir erstellen erst einmal eine Seite, die als Blog-Startseite dienen soll. Zu dieser Seite können wir schon einmal eine oder zwei Unterseiten als Dummys erstellen und ein bisschen Beispieltext hinein schreiben. Auf die Blog-Startseite kommt nun ein Seitenliste-Block, der die Unterseiten auflisten soll. Es sind etliche Einstellungen vorzunehmen; wichtig in diesem Zusammenhang hier ist, dass bei RSS-Feed anzeigen die Wahlmöglichkeit Ja ausgewählt wird.

Seitenliste-Block: RSS-Feed anzeigen

Nachdem die Seitenliste fertig eingerichtet worden ist, zeigt sich das RSS-Symbol neben der eigentlichen Liste. Benutzer können nun den Feed in ihrem Feed-Reader abonnieren.

Seitenliste-Block: RSS-Symbol

Siehe auch: concrete5-Forum

Der Flexbox-Frosch

Erinnert sich noch jemand an die Zeit, als man ein Web-Layout mit Tabellen hinfummelte? Ich habe da immer große Schwierigkeiten gehabt, den Quellcode zu durchblicken. Mit CSS in den Zweier-Versionen konnte man dann tabellenlose Layouts erstellen. Boxen konnten per CSS aneinander ausgerichtet werden, und der HTML-Quellcode war einfacher zu verstehen.

Und heute haben wir Flexbox. Besonders im Hinblick auf responsive Layouts ist das eine feine Sache. Und die aktuellen Browser verstehen das nun endlich auch; vor ein paar Jahren war das noch nicht der Fall. Bloß – einfach zu verstehen ist Flexbox nicht, wie ich finde. Doch es gibt ein Fröschlein, das einen an die Hand nimmt und der/dem interessierten Webdesigner/in in 24 Übungen die Geheimnisse eines Flexbox-Layouts näher bringt: Flexbox Froggy. Man muss zunächst diesen einen, später mehrere Frösche in ihre Teiche bugsieren. Und dabei wird einem dieses Flexbox-Zeug wesentlich klarer. Wirklich nett gemacht!

Flexbox-Fröschlein
(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Im Webbrowser HTML-Seiten erstellen

Mit HTMLhouse lassen sich im Webbrowser HTML-Seiten erstellen und sofort anschauen. Wenn man mag, kann man sie auch publizieren. Es wird dann eine Zufallsadresse erzeugt, die man weitergeben kann, sodass sich bestimmte Personen die erstellte Seite anschauen können. Darüber hinaus ist es auch möglich, die Seite in der Form öffentlich zu machen, dass sie auf HTMLhouse präsentiert wird. Jeder andere Benutzer kann den Quelltext einsehen und auch verändern, allerdings die Änderungen nicht speichern.

HTMLhouse
(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Sinn und Zweck von HTMLhouse ist es, einen einfach zu bedienenden Testbereich für HTML-Quelltexte zur Verfügung zu stellen. Man muss sich nirgends anmelden, somit werden auch keine persönlichen Daten gespeichert. Die erstellten Seiten werden im lokalen Speicherbereich des Browsers abgelegt, sodass man sie zu einem späteren Zeitpunkt weiter bearbeiten kann – vorausgesetzt, man benutzt denselben Browser auf demselben Computer und hat die Browserdaten, insbesondere den lokalen Speicher, nicht gelöscht. Kleiner Nachteil: Entfernt werden können einmal erstellte und publizierte Seiten nicht (Stand: April 2017).

HTMLhouse ersetzt keinen HTML-Editor und ist für die tägliche Arbeit einer Webdesignerin oder eines Webdesigners sicherlich ungeeignet, und dafür ist es auch gar nicht erschaffen worden. Wenn man hingegen dies und das ausprobieren oder Entwürfe etwa mit entfernten Kollegen teilen möchte, ist es eine gute Sache, und auch für Schulungszwecke kann ich es mir gut vorstellen.

Kunden aus der Hölle

Ich habe bisher zum Glück nur nette und gescheite Kunden gehabt, mit denen sich prima zusammenarbeiten ließ. Aber wie bei allem in der Welt gibt es auch Ausnahmen von der Regel, und die werden in einem Buch präsentiert: Kunden aus der Hölle: Irrsinniges aus der Service-Welt. Es ist 2011 erschienen und inzwischen in gedruckter Form nicht mehr bestellbar. Man kann es aber noch als E-Book kaufen oder als Taschenbuch wenigstens gebraucht auftreiben.

In dem Buch geht es darum, wie manche Kunden einem das Leben zur Hölle machen können. Nun ja, vermutlich gibt es auch Mediengestalter und Webdesigner aus der Hölle (obwohl ich’s nicht glauben mag) – vielleicht sollten als Gegenschlag auch die Kunden mal ein Buch schreiben. 😉

Kunden aus der Hölle

ownCloud auf Verwundbarkeiten prüfen

Mit der quelloffenen und kostenlosen Software ownCloud hat man eine Möglichkeit an der Hand, Daten auf einem eigenen Server bzw. auf angemietetem Webspace zu speichern. So ist man unabhängig von zentralisierten Diensten wie zum Beispiel Dropbox. Und auch wenn es auf der Website von ownCloud heißt: »Ein sicheres Heim für alle deine Daten«, drohen Gefahren, nämlich wenn man seine Installation nicht aktuell hält. Prinzipiell kann man sagen, je älter eine Software ist, desto anfälliger ist sie auch gegen Einbrüche.

Um zu testen, ob die eigene Installation Sicherheitslücken aufweist, kann man den Vulnerability Scanner von ownCloud verwenden. Er lässt sich über den Webbrowser bedienen: Man gibt einfach die eigene ownCloud-Adresse ein, klickt auf die Schaltfläche »Scan«, wartet ein Weilchen und bekommt dann gesagt, ob alles in Ordnung ist. Falls nicht, sollte man schnellstens auf die neueste Version aktualisieren!

ownCloud Vulnerability Scanner