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HTML-Editor Bluefish

Bluefish ist ein einfach zu bedienender HTML-Editor, den ich ganz gerne unter Linux benutze und den es nun auch für Windows gibt. Im Februar 2010 ist die Version 2.0 veröffentlicht worden.

Nach eigener Aussage ist es »Ein quelloffener Editor für fortgeschrittene Web-Designer und Programmierer, der viele Programmier- und Aus­zeich­nungssprachen unterstützt, sich aber auf die Erstellung interaktiver und dynamischer Webseiten spezialisiert hat.« Nun ja.

Die geläufigsten HTML-Tags kann man per Bilderleiste oder übers Menü (als ausklappbare Liste) in das Editorfenster klicken, aber es lassen sich auch eigene Code-Schnipsel erstellen. Es gibt einen Farbwähler, Tabellen- und Listen-Assistenten und andere übliche Hilfen.

Die erstellten Dokumente lassen sich in der Zeichenkodierung UTF-8 und in ISO-8859-1 oder -15 abspeichern. Natürlich ist heutzutage nur noch UTF-8 zu empfehlen. Bluefish läuft auf den meisten (vielleicht allen?) POSIX-kompatiblen Betriebssystemen, einschließlich Linux, FreeBSD, MacOS-X, OpenBSD und Solaris, und inzwischen eben auch auf Windows.

HTML-Editor Weaverslave

Immer wieder passiert es, dass im Freeware-Bereich vielversprechende Software irgendwann nicht mehr weiter entwickelt und gepflegt wird. So ergeht es auch dem Weaverslave für das Windows-Betriebssystem. Ich habe ihn eine ganze Zeit lang benutzt, da seine Fähigkeiten über HTML hinaus gehen und er für die PHP-Programmierung eine Syntaxanzeige und eine Funktionsreferenz anbietet.

Außerdem gibt es auch Syntaxhervorhebungen für weitere Programmiersprachen – besonders interessant für den Webentwickler sind natürlich die im Web verbreiteten Skriptsprachen Perl, Python und JavaScript. Auch eine SQL-Hervorhebung fehlt nicht.

Als HTML-Hilfsmittel gibt es selbstverständlich eine Tag-Liste, die man selber noch erweitern kann, die Möglichkeit zur Speicherung von Snippets (Code-Schnipseln), einen umfangreichen Farbwähler (RGB, HSL, Farbkreis, Palette und hexadezimale HTML-Farbkennung) und andere gute Hilfsmittel.

Leider wird diese Sofware seit 2004 und die Website seit 2005 nicht mehr gepflegt. Ich benutze inzwischen seit Jahren den Weaverslave nicht mehr. Die heute von mir bevorzugten Editoren stelle ich demnächst vor.

Warum schreibe ich dann überhaupt noch über den Weaverslave? Nun, er ist ja schnell und schlank, für Anfänger gut zum Lernen geeignet und generell immer noch zu gebrauchen. Zumindest bis HTML 5 endgültig verabschiedet ist und man keine Lust verspürt, die ganzen neuen Tags selber einzupflegen.

Blog startet neu

Warum neu?

Heute, am ersten Montag des August 2010, starte ich mein Blog ganz neu. Mit dem alten Blogsystem war ich unzufrieden. Es war keins der bekannten, sondern eins aus einer kleinen Softwareschmiede und hatte nicht den Leistungsumfang, den ich mir wünschte, und es hakte auch so­zu­sa­gen ein bisschen an verschiedenen Stellen.

Nun habe ich mich für das äußerst professionelle Blogsystem »Seren­dipity« entschieden und bin rundum zufrieden. Ich mag zwar auch WordPress sehr, den Platzhirsch unter den Blogsystemen, aber als Webdesigner möchte ich mich nicht zu sehr auf nur ein einziges Produkt versteifen. Im Sinne einer bedarfsgerechten Beratung (und auch aus reiner Neugierde) arbeite ich mich lieber in verschiedene Software ein.

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