Archiv der Kategorie: Blogsysteme

LifeType, ein sehr altes Blogsystem

In den letzten Tagen habe ich mal ein bisschen auf meiner Testplattform gestöbert und einiges alte Zeug gefunden. Zum Beispiel hatte ich wohl schon in 2011 das Blogsystem LifeType in der damaligen Version 1.2.10_r6971 installiert. Das war, so hatte ich mir notiert, sehr schnell und äußerst einfach vonstatten gegangen. Als Datenbank wurde MySQL benötigt, und es sollte laut Angaben die uralte Version 3.23 ausreichen. Nun ja, daran sieht man ein bisschen, dass LifeType nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit ist. Und so richtig viel hat sich auch in den letzten drei Jahren wohl nicht getan. Gerade aktuell (Stand: März 2014) ist Version 1.2.12, die im Juli 2013 veröffentlicht wurde. Eine Version 2.0 soll allerdings in der Entwicklung sein.

Angenehm fand ich damals, dass sich LifeType ohne zusätzlich zu installierende Sprachversionen auf Deutsch umschalten ließ, und die Übersetzungen sahen in Ordnung aus. Beschriftungen im Backend und im Frontend findet man nach der Umschaltung komplett in deutscher Sprache vor.

Die Anfänge von LifeType liegen weit zurück, es erschien im Juli 2003. Es ist damit also sogar ein halbes Jahr älter als WordPress, das in der ersten Version im Januar 2004 erschien. Leider sieht das Backend von LifeType noch heute so aus, als sei es aus jenen alten Tagen übrig geblieben. Es ist zwar sehr übersichtlich, sodass man sich schnell zurecht findet, es kommt aber für heutige Verhältnisse ziemlich unsexy daher.

LifeType-Backend
(Aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Ebenso alt ist die Website des Anbieters, manche Seiten wurden zuletzt in 2008 aktualisiert. Plug-ins gibt es recht viele für LifeType, aber mit Gestaltungsthemen sieht es äußerst mau aus.

Das Funktionsspektrum ist ordentlich, man findet alles vor, was man von einem Blogsystem erwartet. Mit LifeType lassen sich sogar mit einer einzigen Installation mehrere unterschiedliche Blogs betreiben, so wie man es auch von WordPress kennt. Und mehrbenutzerfähig ist es natürlich auch. Als Template-Maschine dient Smarty; na ja, da bin ich eigentlich kein großer Freund von. Mir gefallen Systeme besser, die sich auf reines PHP beschränken.

Was ich aber als absolutes K.O.-Kriterium ansehe, ist folgendes Phänomen: Umlaute in den Kommentaren klappen nicht – am Umlaut wird der Kommentar einfach abgehackt, wie man nach dem Absenden des Geschriebenen feststellen muss. Das ist nicht gut, gar nicht gut. Vielleicht wurde dieser Fehler in Version 1.2.12 behoben, ich weiß es nicht und ich habe auch keine Lust, diese Version zu installieren und weiter zu testen. Ich werde mit LifeType sowieso nicht richtig warm, ich werde es jetzt im Zuge meiner Aufräumarbeiten löschen.

Irgendwie schade, denn ich freue mich immer, wenn es neben den Platzhirschen immer noch interessante, weniger verbreitete Software gibt. Und, das ist das Tröstliche, es erscheinen auch immer mal wieder frische, neue Blogsysteme. Auf diese werde ich denn wohl auch eher meine Aufmerksamkeit richten. Über das äußerst schlanke, schnelle Nibbleblog oder über Anchor CMS hatte ich ja schon mal berichtet.

Nibbleblog: Plugins eindeutschen

Das datenbanklose Blogsystem Nibbleblog hat ein übersichtliches Admin-Backend bzw. Dashboard und ist wunderbar einfach zu bedienen. Hier kann man das – in der Grund­ein­stellung sehr spartanische – Blog mit Plugins aufpeppen, die sich mit einem einzigen Mausklick installieren lassen. Zum Beispiel lassen sich mit der Erweiterung Categories die Kategorien des Blogs im Frontend anzeigen, und die Besucher können die Artikel dann nach Kategorie filtern.

Allerdings gibt es für die Erweiterungen keine deutschen Sprachdateien, sodass die Beschriftungen im Backend in Englisch sind. Das kann man aber sehr leicht ändern. Man muss dazu per FTP die englische Sprachdatei (plugins/­categories/­languages/­en_US.bit) auf den heimischen PC laden, mit einem Text- oder HTML-Editor öffnen, die englischen Texte durch deutsche ersetzen und die Datei als de_DE.bit speichern. Sie wird anschließend per FTP ins Verzeichnis hochgeladen. Diese .bit-Dateien sind ganz normale PHP-Dateien, nur mit geänderter Endung – warum der Programmierer das so handhabt, ist mir ein Rätsel.

Hier ist ein Beispiel einer deutschen Sprachdatei für das Kategorien-Plugin:

<?php
$_PLUGIN_CONFIG['LANG'] = array(
'NAME'=>'Kategorien',
'DESCRIPTION'=>'Zeigt alle Kategorien deines Blogs an und ermöglicht dem Benutzer, die Artikel nach Kategorie zu filtern.'
);
?>

Wenn das Nibbleblog-System auf die deutsche Sprache umgestellt wurde (Einstellungen -> Ländereinstellung), erscheinen nun im Dashboard Name und Kurzbeschreibung der Erweiterung in Deutsch. Im Frontend hingegen hat sich der Titel, also die Überschrift Categories, dadurch keineswegs geändert. Hier muss man aber noch weniger Hand anlegen, um das zu ändern: Dashboard -> Erweiterungen -> Erweiterungen verwalten -> Kategorien -> Konfigurieren -> Titel, und hier einfach Kategorien eintippen.

Fertig.

Bloggen mit Anchor CMS

Immer mal wieder kommen neue Blogsysteme auf den Markt. Da ich von Natur aus neugierig bin, teste ich immer mal ganz gerne. Vieles enttäuscht mich, aber einiges begeistert mich auch. Von Anchor CMS war ich gleich sehr angetan.

Die Installation geht sehr zügig vonstatten. System-Voraussetzungen sind mindestens PHP 5.3.6 und MySQL 5.2. Gleich bei der Installation kann man einen Administrator-Namen setzen, der aus Sicherheitsgründen bekanntlich möglichst nicht admin lauten sollte. Auch ein Passwort vergibt man selbst, es wird keins automatisch gesetzt. Mich hat ein bisschen gewundert, dass man nicht – wie allgemein üblich – aufgefordert wird, den Installationsordner zu löschen. Ich bin mir nicht sicher, ob der eventuell für spätere Updates benötigt wird und habe ihn zunächst nur umbenannt, sodass er von Fremden nicht erraten werden kann.

Wenn die Installation fertig ist, kann man sich einloggen und eigentlich gleich schon zu bloggen anfangen. Das installierte Standard-Theme kommt angenehm schlicht daher, sodass das Augenmerk auf die Inhalte und nicht das Design gelenkt wird. Auch der Verwaltungsbereich ist sehr aufgeräumt, man findet sich sofort zurecht.

Die Stärke von Anchor CMS liegt in der sehr einfachen Bedienung. Das System ist aufs Nötigste reduziert, es gibt keinen unnötigen, verwirrenden Ballast. Trotzdem findet man alle üblichen Blog-Bestandteile vor: Kategorien, Kommentare, Benutzerrechte. Zum Schreiben von Artikeln lässt sich die vereinfachte Seitenbeschreibungs-Sprache Markdown verwenden, aber auch pures HTML. Für jeden Artikel kann man einstellen, ob Kommentare erlaubt sein sollen oder nicht. Im Konfigurations-Menü lässt sich festlegen, ob man eine E-Mail erhalten möchte, wenn ein Kommentar abgegeben wurde, und auch, ob Kommentare sofort veröffentlicht oder erst geprüft werden sollen.

anchor-cms.png

Ein paar Features fehlen noch, wie etwa eine Dateiverwaltung. Bilder muss man also von Hand per FTP auf den Server laden und dann in den Artikel einbinden. Anchor trägt allerdings auch noch die Versionsnummer 0.9.1 (Stand: November 2013) und es ist zu erwarten, dass noch mehr Funktionalität eingebaut wird. Auch die Möglichkeit, Erweiterungen einzubinden, soll noch geschaffen werden.

Eigene Themes lassen sich mit HTML-, CSS- und ein wenig PHP-Kenntnissen sehr gut erstellen. Es wird auf Smarty oder eine ähnliche Template-Engine verzichtet, und auch sonst ähnelt der Aufbau demjenigen von WordPress. Und ebenso wie bei WordPress lassen sich statische Seiten erstellen, zum Beispiel für ein Impressum. Sicherlich würde sich auch eine herkömmliche Website ohne Blog erstellen lassen, und daher wurde dem Namen Anchor wohl auch der Zusatz CMS verpasst – und ein Blog-System ist natürlich generell auch ein (aufs Bloggen spezialiertes) Content-Management-System.

Mir hat das Testen mit Anchor CMS viel Spaß gemacht, und ich überlege schon, ob und wo ich es vielleicht auch »in echt« einsetzen kann.

Die Syntax im WordPress-Title-Tag optimieren

Meta-Angaben, Seitentitel usw. für ein WordPress-Blog befinden sich ja im Head-Bereich der Theme-Datei header.php. Im Standardfall werden mittels WordPress-Funktionen der Blogname und der jeweilige Seitentitel im Browser ausgeben, was im Quelltext so aussieht:
<title><?php bloginfo('name'); ?> <?php wp_title(); ?></title>.

Wenn man jedoch nur den Titel, nicht aber den Blognamen ausgeben möchte und in den Quelltext
<title><?php wp_title(); ?></title>
schreibt, hat man immer im ausgegebenen Titel ganz links ein Leerzeichen. Vielleicht nicht tragisch, aber auch nicht wirklich sauber.

Gefunden habe ich eine Lösung im Blog des Webentwicklers Oliver Baty aus Chicago. Nein, eigentlich präsentiert er gleich mehrere Lösungen in einem einzigen Blogartikel, aber eine hat mir besonders zugesagt. Man muss nur wenige Zeilen Code in die functions.php im Theme-Ordner einfügen, um die Leerzeichen loszuwerden:

// Leerzeichen im Titel entfernen
function af_titledespacer($title) {
    return trim($title);
}
add_filter('wp_title', 'af_titledespacer');

Quelle: ardamis.com/[…]/optimizing-the-syntax-in-the-wordpress-title-tag/

Nibbleblog statt FlatPress

Ein Kommentator, der meinen älteren Artikel über das datenbanklose Blogsystem FlatPress gelesen hatte, schrieb, dass FlatPress unter PHP 5.5 nicht läuft. Darüber hinaus gibt es seit Januar 2012 keine Updates mehr, und auch früher schon wurde das System nur sehr zögerlich weiterentwickelt.

Wenn man also über keine MySQL-Datenbank verfügt oder aus anderen Gründen nicht WordPress, Serendipity oder ein anderes der »großen« Blogsysteme verwenden möchte, sollte man statt ausgerechnet FlatPress vielleicht etwas anderes wählen. Ich bin heute auf Nibbleblog gestoßen. Ich habe Nibbleblog (v3.6.1 “Echo”) noch nicht ausgiebig getestet, aber ein bisschen was kann ich schon dazu sagen:

Die Installation ging sehr schnell und einfach vonstatten, den Administratornamen und das Passwort kann man frei wählen. Leider wird die Passwortstärke nicht bewertet. Das Backend macht einen sehr aufgeräumten Eindruck, man findet sich sofort zurecht. Das Bloggen wird einem einfach gemacht, es sind folgende Beitragsarten auswählbar: Einfacher Post, Videopost, Zitat. Drei einfache Designthemen sind enthalten, individuelle sollten sich recht leicht selbst erstellen lassen. Denn es handelt sich bei den Themen um normale PHP-Dateien, die allerdings die Dateiendung .bit tragen, und natürlich CSS-Dateien. Ich habe die meisten der üblichen Blogfunktionen in Nibbleblog vorgefunden, auch eine Spamabwehr (für die man sich einen API-Schlüssel besorgen muss) und einen Atom-Feed. Vermisst habe ich allerdings eine Möglicheit zur zeitgesteuerten Veröffentlichung.

Insgesamt macht Nibbleblog auf mich einen sehr guten Eindruck. Wer schnell ein datenbankloses Weblog auf die Beine stellen möchte, kommt hier quasi im Handumdrehen zum Ziel. Und wer sich mit HTML, PHP und CSS auskennt, kann recht einfach ein eigenes Design erstellen. Selbstverständlich gibt es nicht die Fülle an Erweiterungen und Designvorlagen wie bei bekannteren Systemen.

www.nibbleblog.com

Angriffe auf WordPress-Blogs minimieren

Seit etwa Februar 2013 finden im diesmal extrem großen Stil Angriffe per Botnetz auf WordPress-Blogs statt. Darüber ist viel geschrieben worden, aber ein paar eigene Erkenntnisse möchte ich noch beisteuern.

IP-Adressen der Angreifer per .htaccess-Datei (im Falle eines Apache-HTTP-Servers) zu sperren hat keinen Sinn, es wurden schon über 90.000 verschiedene mit weltweiter Herkunft gezählt. Oft wird das Plugin »Limit Login Attempts« empfohlen. Diese Erweiterung verhindert Brute-Force-Attacken. Sie ist leicht zu konfigurieren und gehört für mich inzwischen als Muss zu jeder WordPress-Installation.

An vielen anderen Schwachstellen setzt »Better WP Security« an. Was mir besonders gut gefällt, ist eine Verschleierung des Login-Bereiches: über die gewohnten Dateinamen ist das Login nach entsprechender Einstellung nicht mehr erreichbar. Ferner kann man zum Beispiel die Anmelde-Möglichkeit auf bestimmte Tageszeiten begrenzen, das Tabellenpräfix ändern, die Benutzer-ID »1« (= standardmäßige ID des Administrator-Accounts) in eine andere Zahl umschreiben, die wichtigsten Dateien und Verzeichnisse per .htaccess-Einträge gegen Zugriff abriegeln und so weiter. Die Optionen sind wirklich beachtlich, aber man sollte auf jeden Fall vor irgendwelchen Änderungen ein Datenbank-Backup machen. Außerdem kann man sich im schlimmsten Fall selbst vom Blog aussperren. Man muss dann die .htaccess-Datei bearbeiten. Also bitte ein wenig Vorsicht walten lassen!

Es wird von den Angreifern übrigens nicht nur der Benutzername »admin« verwendet, wie man in manchen Blogartikeln lesen kann, sondern auch »Admin«, »administrator«, »Administrator«, »adminadmin« und womöglich noch weitere Variationen. Das Wichtigste ist also, keinen Benutzernamen zu verwenden, in welchem »admin« in irgendeiner Form vorkommt.

Um aber Angreifer gar nicht bis zum Anmeldebereich kommen zu lassen, habe ich mich entschieden, die Datei wp-login.php in Hauptverzeichnis des Blogs nur für meine eigene IP-Adresse freizugeben – genauer gesagt: für den IP-Bereich meines Internet-Service-Providers. Dazu sind nur ein paar Zeilen in die .htacess-Datei einzutragen:

# Adminbereich absichern
<Files wp-login.php>
Order Deny,Allow
Deny from all
Allow from xx.xxx.
</Files>

Anstelle von »xx.xxx.« trägt man natürlich die ersten zwei Bytes des IP-Bereiches seines Providers ein. Hier kann man seine IP-Adresse ermitteln:
www.torstenkelsch.de/deine-ip.php

Weitere Informationen:
t3n.de/news/massive-angriffswelle-[…]
www.heise.de/security/meldung/Botnet-attackiert-Wordpress-[…]
www.golem.de/news/security-angriff-gegen-admin-konten-[…]

Colophon in WordPress-Themes

In manchen WordPress-Themes, zum Beispiel im Standard-Theme Twenty Eleven, findet man die ID colophon in style.css bzw. in footer.php. Es geht offensichtlich um die Angaben im Fußbereich, aber ich hatte das Wort Colophon, oder in deutsch Kolophon, noch nie gehört und recherchierte im Netz und in Wörterbüchern.

Der Begriff stammt aus dem Verlagswesen. Schon im Mittelalter wurde die Druckermarke, also das Signet des Druckers, auf der letzten Buchseite eingedruckt – in der Frühzeit des Buchdrucks war der Drucker oft gleichzeitig der Verleger und auch Buchhändler. Später wurden die Druckermarken durch die Verlagssignete ersetzt. Der Kolophon kann entweder auf der Rückseite des Titelblattes oder ganz am Ende des Druckwerkes stehen. Er enthält heute üblicherweise Informationen über Inhalt, Verfasser, Ort, Zeit, Hersteller, Auftraggeber und Produktionsdetails. Oft sind die Angaben auch aufgeteilt, sodass zum Beispiel Angaben zum Druck vorne platziert sind und hinten Kurzlebensläufe der Autoren oder Dankesworte zu finden sind.

Insofern kann ein Kolophon auch auf einer Website auftauchen. Es ist zu unterscheiden vom Impressum, das Pflichtangaben über den Herausgeber der Website, Kontaktdaten und oft auch weitere gesetzlich vorgeschriebene Angaben enthalten muss. Bei manchen Geschäftsbetrieben oder Freiberufen muss zum Beispiel die zuständige Aufsichtsbehörde genannt werden.

Im Kolophon hingegen findet man manchmal Informationen zu (X)HTML und CSS, Angaben zur Benutzerfreundlichkeit, verschiedene Qualitätssiegel oder einen Hinweis auf das eingesetzte Content-Management-System. Sehr gut eignet sich für all dies der Fußbereich. Der Betreiber der Website oder die Autoren des Blogs stellen sich aber oft auf einer ganzen Seite vor, die etwa Über uns oder About us genannt wird.

WordPress liegt somit nach meinem Verständnis nur teilweise richtig damit, Colophon zu dem Fußbereich zu sagen. Andere Inhaltsverwaltungs-Systeme nennen es allgemeiner Footer.

Quellen:
http://blog.templaterie.de/about/
Duden-Wörterbuch
Langenscheidt-Wörterbuch
http://de.wikipedia.org/wiki/Kolophon_(Schriftstück)
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Buchdrucks

Einfache Datensicherung in WordPress

Ich habe lange nach einem Datensicherungs-Plugin für WordPress gesucht. Vor einiger Zeit fand ich DBC Backup, mit dessen Hilfe man Datenbank-Backups auf dem Webserver in regelmäßigen Zeitabständen speichern kann. Man kann auch zwischen verschiedenen Kompressions-Methoden wählen, je nachdem, was vom Server unterstützt wird. Und ein Backup lässt sich auch von Hand anstoßen.

Der Nachteil ist allerdings, dass keine direkte Download-Möglichkeit angeboten wird, denn manchmal möchte man ja direkt aus WordPress heraus die Datenbank auf den PC speichern.

Doch kürzlich habe ich ein Datenbank-Backup-Plugin gefunden, das mich rundum zufriedenstellt. Es nennt sich PressBackup und kann auf den Webserver speichern, aber auch nach Dropbox oder Amazon S3. Oder für 10 USD pro Monat nach PressBackup.com. Dies bietet sich an, wenn man sehr große Datenmengen sichern und viele Backup-Versionen gespeichert lassen will (bis zu 50 möglich).

Gefunden habe ich den Tipp zu PressBackup im Blog von Matthias Pabst. Vielen Dank!

Nachträge:

  • Einen weiteren heißen Tipp gab Trickser (siehe Kommentarbereich). Danke dafür!
  • PressBackup ist seit 2018 nicht mehr erhältlich: This plugin has been closed as of November 30, 2018 and is not available for download. Reason: Guideline Violation.

Schriftgröße im HTML-Editor von WordPress 3.x

Mir persönlich – und vielleicht nicht nur mir – ist die Schriftgröße des HTML-Editors im Dashboard von WordPress 3.x zu klein. Mit ein paar Zeilen PHP-Code kann man die Schrift aber vergrößern. Wie das geht, habe ich hier gefunden: webdesign-passau.com. Danke, klappt wunderbärchen!

Nachtrag 12. Mai 2015: Die Website bzw. deren ursprünglichen Inhalte existieren nicht mehr.

Von Serendipity nach WordPress

WordPress bietet von Hause aus keine Möglichkeit zum Import der Daten aus dem Blogsystem Serendipity. Eigentlich seltsam, da Serendipity (S9Y) ja nicht gerade unbekannt und ein sehr gutes System ist. Nun ja, vielleicht so gut, dass selten jemand nach WordPress wechselt. Meine eigenen Gründe habe ich ja im letzten Artikel erklärt.

Ich muss jetzt mein Blog nur wieder besser gegen Spam absichern. Antispam Bee von Sergej Müller leistet zwar super Dienste, weil es äußerst zuverlässig ausfiltert. Aber gegen Spambots werde ich ein zusätzliches Plugin einsetzen, nämlich GrowMap Anti-Spambot Plugin, das ein Kästchen einfügt, welches ein menschlicher Kommentator anklicken muss und welches aber für Bots unsichtbar ist. So landen die Spamkommentare gar nicht erst im System.

Doch zurück zum Blog-Import. Ich hatte nach längerer Suche per Suchmaschine doch noch ein Plugin einschließlich Anleitung in englischer Sprache gefunden, mit dem der Import für die 3er-Versionen von WordPress einwandfrei geklappt hat und leicht durchzuführen war, und zwar bei Abdussamad.com.