Archiv der Kategorie: Betriebssysteme

Audio-CDs rippen unter Linux

Logo GNU/Linux

Seit mein DVD-Spieler vor Jahren kaputt gegangen ist, höre ich meine Musik über ein an die Stereo-Anlage angeschlossenes Notebook. Ich benutze eine externe Soundkarte von Creative, weil ich sie für besser halte als die ins Notebook eingebaute.

Ich habe meine Audio-CDs also nach und nach – mit Hilfe eines an den Computer angeschlossenen CD-/DVD-ROM-Laufwerks – gerippt, und zwar mit Asunder. Doch im Fall einer bestimmten CD war gar nichts gerippt worden. Nun gut, neuer Versuch. Wieder nichts, auch keine Fehlermeldung.

Ich suchte nach einer Alternative und stieß bei gambaru.de auf abcde (A Better CD Encoder). Unter Debian oder Ubuntu zum Beispiel kann man dieses Programm per Terminal installieren: sudo apt install abcde.

Und damit ließ sich auch die eine widerspenstige CD einwandfrei einlesen und speichern.

Datei unter Linux ausführbar machen

Terminal

Ich kann mich an die näheren Umstände nicht erinnern, aber ein Programm wollte sich im Terminal nicht ausführen lassen. Mit dem Befehl chmod kann man jedoch die Berechtigungen ändern, sodass sich das Programm dann eben doch starten lässt: chmod u+x .

Genauer erklärt wird das zum Beispiel hier:

Außerhalb des eigenen Benutzerverzeichnisses benötigt man root-Rechte. So oder so sollte man freilich wissen, was man tut.

Windows 11 ohne Microsoft-Konto installieren und verwenden

Logo Windows 11

Auch wenn es nur alle Jubeljahre mal vorkommt: Wenn ich Windows installiere, will Microsoft mich dazu drängen, ein Konto anzulegen. Das war schon unter Windows 10 so, und in Windows 11 ist es nicht anders. Ich will mich aber von dem Unternehmen nicht verfolgen und ausspionieren lassen. Es ist ein bisschen umständlich, diesen Zwang zu umgehen, aber machbar. Wie das geht, wird zum Beispiel hier erklärt:

Der letztgenannte Artikel zeigt auch noch eine weitere Möglichkeit für neuere Windows-11-Versionen auf, weil Microsoft freilich stets bemüht ist, bekannte Umgehungslösungen zu verhindern.

Google will freie Android-Apps blockieren

logo-android.png

Laut Keep Android Open hat Google vor, ab September 2026 nur noch solche Apps auf Android zu ermöglichen, deren Entwickler sich sich zentral bei Google anmelden. Anderenfalls kann seine oder ihre Software nicht mehr installiert werden. Und für Anwenderinnen und Anwender bedeutet das, dass sie zum Beispiel über F-Droid keine Apps mehr werden installieren können.

Windows 11 auf älterer Hardware installieren

Logo Windows 11

Ab und zu werde ich von Freunden und Bekannten gefragt, was sie machen sollen: Ihr Windows 10 erhalte ja keine Updates mehr, ihre Hardware sei aber nicht für Windows 11 geeignet. Und mir selbst stellte sich die Frage in der Vergangenheit auch. Laut System-Check sollte auf meinem alten Notebook Windows 11 nicht installiert werden können. – Konnte es aber doch.

Debian: Benachrichtigungen über Updates

Logo Debian

In manchen GNU/Linux-Distributionen, die auf Debian basieren, wird man auf verfügbare Aktualisierungen der Anwendungs-Pakete aufmerksam gemacht. In Debian selbst ist so etwas leider nicht standardmäßig vorinstalliert, aber man kann es nachrüsten. Das geht sehr leicht per Terminal mit dem folgenden Befehl:
sudo apt install package-update-indicator

Windows.old löschen

Logo Windows 11

Der Support für Windows 10 läuft ja im September 2025 aus, was bedeutet, dass es ab dann keine Updates mehr geben wird. Daher habe ich auf Windows 11 aktualisiert.

Dabei wird automatisch eine Sicherung der alten Windows-Installation namens Windows.old angelegt, die man zumindest dann nicht mehr braucht, wenn man das aktualisierte System ausgiebig getestet hat, ohne dass es ein Fehlverhalten an den Tag gelegt hätte.

Wofür ist der Tree-Befehl gut?

Logo Debian

Ich wollte eine Liste meiner (legal gekauften) CDs erstellen, die ich gerippt und auf SSD gesichert hatte. Aber ca. 2000 CDs von Hand eintippen? Nein, danke. Ich recherchierte im WWW und stieß auf den Linux-Befehl tree. Und damit war es leicht, eine Textdatei zu erzeugen, die den Musik-Ordner mit Unterordnern und Dateinamen enthielt. Ich kopierte den Inhalt noch in eine Tabelle, und jetzt ist alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte und haben wollte.

Unter Debian, Ubuntu, Mint usw. installiert man tree folgendermaßen: sudo apt install tree

Was tree alles kann (und das ist eine ganze Menge), lässt sich in dem Artikel Der Tree-Befehl unter Debian auf Linux-Console.net nachlesen.

SeedSync verhinderte das Runterfahren von Debian

Logo SeedSync

SeedSync ist eine Art FTP-Programm, das auf dem lokalen Computer installiert wird und mit dem man Dateien, die auf einem Linux-Server lagern, mit denen auf dem Heim-PC synchronisieren kann. Ich hatte vor einiger Zeit das Programm unter Debian 12 mal installiert (zu welchem Zweck auch immer, ich weiß es nicht mehr, wahrscheinlich Neugier), allerdings nie benutzt.

Jedenfalls wollte mein Notebook irgendwann nicht mehr zügig herunterfahren, und ich rätselte und rätselte, woran es liegen könnte. Schließlich stieß ich auf SeedSync als Übeltäter. Also habe ich das Programm deinstalliert, und seitdem geht der Shutdown wieder zügig. SeedSync wird übrigens anscheinend gar nicht mehr weiterentwickelt, denn die letzte Version auf GitHub stammt vom Dezember 2020 – wie das eben manchmal so ist mit nicht-kommerziellen Hobby-Programmen.