Archiv der Kategorie: Internet

Thunderbird 7.0

Und schnell noch eine Kurzmeldung: Seit heute, dem 27. September 2011, ist der leistungsfähige E-Mail-Client »Mozilla Thunderbird« in der Version 7.0 erhältlich:
Software für den einfachen Umgang mit E-Mails.

Die neuen Funktionen laut Mozilla:

  • Thunderbird basiert auf der neuen Gecko-7-Engine von Mozilla.
  • Mehrere Korrekturen und Verbesserungen an der Benutzeroberfläche.
  • Mehrere Korrekturen bei der Behandlung von Anhängen.
  • Die Möglichkeit, eine Zusammenfassung ausgewählter E-Mails zu drucken.
  • Plattform-Verbesserungen am Adressbuch.
  • Mehrere Sicherheitsprobleme wurden behoben.
  • Mehrere Plattform-Korrekturen, die Geschwindigkeit, Leistung und Stabilität verbessern.

Google+ für alle geöffnet

Nun ist Google+ öffentlich und ohne Einladung zugänglich. Nähere Informationen gibt es auf internetworld.de.

Ich habe mich heute angemeldet – man braucht dazu ein Google-Konto. Wer noch keins hat, kann kostenlos eins erstellen. Mein erster Eindruck: Sehr aufgeräumt, wie man es von Google gewöhnt ist, also nicht so chaotisch unübersichtlich wie Facebook; man findet natürlich noch nicht so wirklich viele Bekannte wie auf Facebook.

Tja, ansonsten weiß ich gar nicht, was ich dazu schreiben soll. Ob es mal so beliebt und unentbehrlich wird wie Facebook, XING und LinkedIn, muss man mal abwarten. Insgesamt gesehen bietet Google dem Benutzer natürlich eine ganze Menge: Webmaster-Tools, Text und Tabellen, Kalender, Picasa, Mail, Maps, Earth, Code, einen Browser und vieles mehr. Plus Google+ eben.

Unterschiedliche Google-Suchergebnisse

Heute am Telefon: Ich freute mich schon, dass die Website eines Freundes mit einem bestimmten Suchbegriff auf Seite eins der Google-Ergebnisseiten erschien. Er aber meinte, bei ihm käme sie erst auf Seite drei.

Das verstand ich nicht. Eine Änderung meiner Angabe des eigenen Standortes auf der Google-Seite in den Namen seiner Stadt brachte nichts. Ich fragte, welchen Browser er benutzt (und es war ein anderer als der, den ich favorisiere). Also testete ich in dem gleichen Browser, und siehe da: mein Suchergebnis entsprach seinem. Da stellte sich zunächst Ratlosigkeit ob des seltsamen Verhaltens bei mir ein.

Nach dem Telefonat suchte ich also nach Informationen und Problemlösungen. Und wurde schließlich fündig: Schuld ist das sogenannte »Google-Webprotokoll«. Bei mir war es eingeschaltet. Es ist prinzipiell sinnvoll, um die Suchergebnisse etwas zu personalisieren. Doch für einen Webdesigner ist es natürlich »tödlich«, weil es die Ergebnisse eben verfälscht.

Quelle: BusinessText Detlef Krause

Alles wird erfasst:
google-webprotokoll_1.png

Und so schaltet man es aus:
google-webprotokoll_2.png

Spicebird als Alternative zu Thunderbird?

Synovel ist ein indisches Softwarehaus, das sich auf Kollaborations-Software spezialisiert hat. Für Unternehmen bieten sie die kosten­pflichtige Collabsuite an, aber uns soll in diesem Artikel nur Spicebird interessieren.

Dies ist ebenfalls eine Kollaborations-Anwendung, aber eine kostenlose. Sie basiert auf anderer Open-Source-Software, hauptsächlich Mozilla-Software und besonders Thunderbird. Ein Kalender ist in Spicebird fest integriert, außerdem gibt es einen RSS-Reader und alles, was man aus Thunderbird auch schon kennt.

Aber darüber hinaus lassen sich iGoogle-Gadgets einbinden; es gibt im Dashboard eine Uhr, die verschiedene Zeitzonen anzeigen kann; und man kann ein Chat-Modul benutzen, das verschiedene Messenger-Protokolle unterstützt, und zwar Gtalk, Yahoo, Jabber, MSN und ICQ. Die gesamte Benutzeroberfläche kommt sehr aufgeräumt und übersichtlich daher.

Da Spicebird sich mit jeglichen auf gängigen Standards basierten E-Mail- und Kalender-Servern verbinden kann, die die Protokolle IMAP, POP und Caldav unterstützen, ist die Bezeichnung »Kollaborations-Anwendung« auch berechtigt.

Spicebird ist erhältlich für Windows® und LINUX und versucht also, über Thunderbird hinaus zu gehen. Sicherlich will es auch eine Alternative zu dem überpräsenten Microsoft® Outlook® darstellen.

Dass letzteres besonders gut gelingen wird, bezweifle ich.

Opera 11 bleibt langsam, egal was ich tue

In meinem Beitrag von neulich hatte ich ja geschrieben, dass man in einem auffällig langsamen Opera-Webbrowser den »Betrugsversuch-Schutz« ausschalten sollte. Das hat auch tatsächlich bei mir was genützt – aber als schnell konnte man Opera (in meinem Fall Version 11.11 auf Windows XP) immer noch nicht bezeichnen. Im Laufe der Tage wurde er sogar wieder fast so langsam wie zuvor.

Daher wandte ich einen weiteren Trick an: ich löschte den Profilordner. Er ist im Standardfall zu finden unter
C:\Dokumente und Einstellungen\[Benutzerkontoname]\Anwendungsdaten\Opera\Opera.

Diesen Ordner benennt man nach Beenden von Opera einfach um in beispielsweise »Opera_Backup«. Beim erneuten Starten von Opera wird nun ein neuer Profilordner angelegt, und wenn alles gut läuft, kann man später ja die alten Bookmarks etc. aus dem Backup-Ordner in den neuen Ordner kopieren.

Auch das lief bei mir wunderbar, Opera war wieder so schnell, wie man es eigentlich früher immer von ihm gewohnt war. Aber auch wieder nur für wenige Tage. Nun ist er wieder langsam. Er neigt immer dazu, »Opera Turbo« einzuschalten, was zwar dazu führt, dass sich Webseiten etwas schneller aufbauen, indem Bilder nicht mit voller Auflösung angezeigt werden usw. Aber das geht ja am eigentlichen Problem vorbei. Denn der angezeigte Hinweis, die Netzwerkverbindung sei langsam, ist Quatsch. Alle anderen Browser bauen die Webseiten schließlich ganz normal zügig auf.

Um es kurz zu machen: Jetzt reicht’s und ich werde auch nicht länger in Foren nach Lösungen suchen. Auch so ein langjähriger, treuer Opera-Fan wie ich hat irgendwann die Nase voll. Firefox 4 wird mein Standard­browser.

Traurig, wie der zu früheren Zeiten wohl schnellste Webbrowser Opera nun bloß noch ein Schatten seiner selbst und zu einer lahmen Krücke geworden ist. Wenn die Programmierer dieses schon seit den 10er-Versionen bestehende Problem nicht bald in den Griff kriegen, wird der sowieso recht geringe Marktanteil bald auf Null sinken. Und wir haben nach Netscape, Flock und anderen einen weiteren aus­ge­stor­be­nen Webbrowser.

(Weitere Infos zum Problem: Opera 11 extrem langsam)

Wenn Opera quälend langsam ist

Wenn der Webbrowser »Opera« quälend langsam ist, kann es an einer bestimmten Sicherheitseinstellung liegen. Versuchen Sie Folgendes, das bei mir jedenfalls gewirkt hat:

Opera > Einstellungen > Erweitert > Sicherheit > bei »Betrugsversuch-Schutz aktivieren« das Häkchen wegnehmen.

So einen Schutz zu übernehmen, dürfte jedes aktuelle Internet-Sicherheits-Paket in der Vollversion in der Lage sein. Die kostenlosen, abgespeckten Programmversionen bieten oft nur einen Basis-Schutz, den ich für unzureichend halte. Daher sollte man sich meiner Meinung nach um die Ausgabe von ca. 50 Euro pro Jahr für die Kaufversion einer Komplett-Suite auch als Privatanwender auf gar keinen Fall drum herum drücken.

(Quelle: www.apfeltalk.de/forum/opera-uuunglaublich-langsam)

Arora

Burschen wie ich, die ganz gerne auch mal exotische Webbrowser ausprobieren und Webseiten mit ihnen testen, freuen sich natürlich immer über Browser jenseits von Internet Explorer und Firefox. Zum Beispiel gibt es Arora, einen Multi-Plattform-Browser für Windows®, Macintosh®, Linux und andere Betriebssysteme. Er verwendet die schnelle Webkit-Engine und hat als Erkennungszeichen einen freundlichen Eisbären.

Nun, trotz meiner Neugierde und Aufgeschlossenheit den Exoten gegenüber weiß ich nun doch nicht so recht, wozu man Arora benutzen sollte, außer, wie gesagt, um Webseiten zu testen (dafür kann man ja gar nicht genug verschiedene Browser nehmen). Arora trägt momentan in der Windows-Version die Versionsnummer 0.10.0, was einen recht frühen Entwicklungsstand andeutet; und als Quellcode gibt es eine Version 0.11.0 vom September 2010.

Leider kann man Arora nicht durch Add-ons »aufpimpen«, wie man es zum Beispiel von Firefox gewohnt ist. Tja, und dann hat Arora auch noch Schwierigkeiten mit so manchen https– (also gesicherten) Webseiten. Da kommt dann gern schon mal die Fehlermeldung »SSL handshake failed«. Unschön ist auch, dass per JavaScript eingebundene Webfonts (zum Beispiel von MyFonts) nicht angezeigt werden und und und …

Da gibt es für die Entwickler also noch viel zu tun. »Warum tun sie sich das an, wo es doch so viele gut funktionierende Browser gibt?«, mag man sich fragen.

Na ja, man kocht ja auch manchmal selbst, obwohl es Fertiggerichte gibt.

Flock ist tot

Flock war ein Webbrowser, der ursprünglich auf der Gecko-Engine basierte (wie Firefox), mit der Version 3 aber komplett neu gestaltet wurde und von da an auf dem quelloffenen Chromium von Google aufbaute. Somit hatte er als Rendering-Engine das schnelle Webkit, mit dem auch Safari und Google Chrome so flott laufen.

Flock wollte sich von anderen Browsern abheben, indem er sich als »The Social Browser« bezeichnete und Schnittstellen zu Facebook und Twitter direkt in den Browser einband, sodass alles miteinander unter einer Oberfläche verschmolz.

Ich mochte den Flock ganz gerne, aber der Support ist zum 26. April 2011 eingestellt worden, und auf der Flock-Website kann man ihn auch gar nicht mehr herunterladen. Es wird empfohlen, auf Google Chrome oder Mozilla Firefox umzustellen. Nun ja, Flock hatte sowieso nur einen winzigen Marktanteil.

Ein Browser, der ähnliche Ziele verfolgt wie Flock, ist RockMelt. Ich bin erst heute darauf gestoßen und habe ihn noch nicht getestet. Er befindet sich im Beta-Stadium und es gibt ihn für Win, Mac und iPhone.

Mal sehen, wie lange er sich hält.

Webhoster.de

Es gibt Webhoster, die treiben einen Riesen-Werbeaufwand, zeigen aber leider nur mittelmäßige Leistungen. Doch zum Glück gibt es auch welche, die faire Preise haben und technisch offensichtlich 1A ausgerüstet sind. So einen Webhoster habe ich einem Kunden empfohlen, weil ich selbst einfach davon überzeugt bin. Es handelt sich um »Webhoster.de«.

Zwar ist torstenkelsch.de dort nicht gehostet (denn mir selbst war vor vielen Jahren von einem Freund »Speicherhosting« empfohlen worden), aber dafür meine Testplattform, die ich intensiv benutze, um zum Beispiel Content-Management-Systeme zu testen. Ich lasse auch die Ausfallzeiten protokollieren durch »LiveWatch«, und da liegt Webhoster.de sehr gut im Rennen. Und mit ihren hochwertigen Dell-Servern und leistungsfähigen Festplatten ist auch ein schneller Seitenaufbau gewährleistet.

Der zufriedene Kunde, von dem ich eingangs sprach, ist Dirk Balke, der Inhaber der WERFTART Kunstvermittlung. Läuft doch flott, seine Website!