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Lightning für Thunderbird 9.0.1

Als heute mein Thunderbird (ein kostenloser E-Mail-Client) auf die Version 9.0.1 aktualisiert wurde, lief das Add-on Lightning nicht mehr. Lightning ist ein Kalender, der sich nahtlos in Thunderbird integrieren lässt und über umfangreiche Funktionen verfügt.

Installiert war noch die Lightning-Version 1.0. Wenn man sie auf Version 1.1.1 aktualisiert, funktioniert der Kalender wieder. Die alte Version sollte vorher nicht deinstalliert werden.

Vor dem Update und bei Erfolg auch danach kann man ja eine Sicherung durchführen. Am einfachsten und sehr zuverlässig geht das mit MozBackup.

Firefox 9.0.1

Jetzt ist der neue Firefox nicht mehr nur über den FTP-Server von Mozilla.org zu bekommen, sondern auch über die Website:
http://www.mozilla.org/de/firefox/new/. Auch die im Firefox-Browser eingebaute Update-Funktion lädt die aktuelle Version nun herunter.

Und was ist neu in der Neuner-Version?

What’s New in Firefox

The latest version of Firefox has the following changes:

  • Added Type Inference, significantly improving JavaScript performance
  • Improved theme integration for Mac OS X Lion
  • Added two finger swipe navigation for Mac OS X Lion
  • Added support for querying Do Not Track status via JavaScript
  • Added support for font-stretch
  • Improved support for text-overflow
  • Improved standards support for HTML5, MathML, and CSS
  • Fixed several stability issues
  • Fixed several security issues

Download Firefox 9 final

Firefox 9 ist fertig und kann herunter geladen werden. Allerdings noch nicht über die Website von Mozilla.org, aber schon vom FTP-Server. Hier sind die Adressen:

ftp://ftp.mozilla.org/pub/firefox/releases/9.0/win32/de/
ftp://ftp.mozilla.org/pub/firefox/releases/9.0/mac/de/
ftp://ftp.mozilla.org/pub/firefox/releases/9.0/linux-i686/de/
ftp://ftp.mozilla.org/pub/firefox/releases/9.0/linux-x86_64/

Wenn nach einem Benutzernamen und Passwort gefragt wird, kann man anonymous für den Benutzer und guest fürs Passwort eingeben.

Falls man Firefox schon auf dem Rechner hat, drückt man bei der Installation die Schaltfläche Upgrade.

JavaScript-Code soll 20 % bis 30 % schneller als bisher ausgeführt werden, Mac OS X Lion einschließlich Zwei-Finger-Swipe soll unterstützt werden und es soll eine verbesserte Funktionalität für mehrere Displays geben.

MyDrive

MyDrive (www.mydrive.ch) bietet kostenlosen Online-Speicher, und zwar 2 GiB. Das ist so viel, wie auf einen kleinen USB-Stick passt. Der Vorteil gegenüber dem Stick ist, dass man die wichtigsten Daten derart speichern kann, dass man von überall aus darauf zugreifen kann – Internetanschluss natürlich vorausgesetzt. Und der Speicherplatz ist immerhin mehr, als man bei so manchem Webhosting- oder ISP-Vertrag geboten bekommt.

MyDrive lässt sich auch per WebDAV als Laufwerk in den persönlichen Computer einbinden. Wie das für die verschiedenen Betriebssystem geht, wird erkärt.

Im kostenlosen MyDrive-Konto kann man noch einen Gastbenutzer einrichten, um Dateien mit anderen Personen zu teilen, ohne ihnen vollen Zugriff auf den Account zu geben. Und links unten wird Werbung eingeblendet, die aber eigentlich nicht stört.

Wer mehr Speicherplatz haben, mehr Gastbenutzer einrichten oder die Werbung loswerden möchte, kann auf MyDrive Pro aufstocken. Zum Beispiel kosten weitere zwei GiB und ein zusätzlicher Gastbenutzer pro Jahr € 12,60. Ob man für solche Anforderungen nicht lieber auf kostenlose Dienste wie Dropbox oder Ubuntu One zurückgreift, muss jeder selbst entscheiden.

Dateiübertragungen zwischen zwei Servern

Manchmal möchte man Dateien direkt von einem FTP-Server auf einen anderen kopieren, zum Beispiel zum Zweck der Datensicherung. Im Normalfall würde man die Daten erst mit einem FTP-Client vom ersten FTP-Server auf den lokalen PC herunterladen und dann auf den zweiten FTP-Server hochladen.

Aber das FTP-Protokoll erlaubt auch die direkte Übertragung von Server zu Server. Bei Wikipedia lesen wir:

File Exchange Protocol (FXP) ist das im File Transfer Protocol definierte und dort unbenannte Verfahren, dass ein Client Dateiübertragungen zwischen zwei Servern steuert (Server-zu-Server). Die Dateien nehmen dabei nicht den Weg über den Client, wodurch Zeit gespart wird. Viele aktuelle FTP-Clients unterstützen FXP.

Ob es so viele FTP-Clients sind, die das können, weiß ich nicht. Der beliebte FileZilla kann es jedenfalls nicht. Aber ich habe ein kostenloses Programm gefunden, welches FXP beherrscht: Core FTP LE. Leider ist es nur für Windows erhältlich.

Man stellt eine Verbindung zu beiden FTP-Servern her und kann dann über die grafische Benutzeroberfläche die Dateien von einem Server zum anderen kopieren. Voraussetzung ist, dass beide Server FXP erlauben. Manchmal ist diese Möglichkeit von den Webhostern gesperrt – aus Sicherheitsgründen.

Signatur mit Logo in Thunderbird

Ich bin ja ein begeisterter Anhänger des E-Mail-Programmes Mozilla Thunderbird, und natürlich bietet es die Möglichkeit, automatisch eine Signatur unter den Text zu setzen. Ich hatte meine Signatur lange Zeit immer nur als Text eingebunden, aber schließlich fielen mir die zusätzlichen Logos in den E-Mails einiger Benutzer auf. Das wollte ich auch so haben.

Ich hatte die Signatur aus einer externen Quelle eingebunden, nämlich einer HTML-Datei auf der Festplatte. Also fügte ich nun das Logo noch ein, und zwar als Bild, das vom Webserver geladen wird, und natürlich mit Verlinkung zu meiner Website. Leider wurde das Bild aber immer als Anhang an die E-Mail geheftet, was mir nicht gefiel. Wie kann man es so basteln, dass es direkt in den E-Mail-Body eingebunden wird und nicht angehängt?

Hier fand ich die Lösung: Thunderbird Mail DE. Man darf die Signatur nicht von außerhalb ins Programm laden, sondern muss die Signatur direkt in Thunderbird eintippen (mit HTML-Formatierungen) und einen kleinen Codeschnipsel in das Image-Tag einfügen: moz-do-not-send="true". Und zwar direkt hinter den Pfad (URL) zur Bilddatei.

Genaue Anweisungen und ein Code-Beispiel sind, wie gesagt, unter der oben genannten Adresse zu finden.

thunderbirdicon.png

Datenverlust auf Webservern

Manche Kunden sind der Ansicht, ihre Daten auf dem Webserver ihres Hosters/Providers seien absolut sicher und könnten nie verloren gehen oder zerstört werden. Das ist ein Irrglaube.

Es stimmt zwar: Die »guten« Webhoster sichern die Daten täglich auf einem Backup-Server. Doch Billiganbieter tun das nicht unbedingt. Und eine gesetzliche Verpflichtung gibt es sowieso nicht. Aber wie lange bleiben die Daten­siche­rungen gespeichert bzw. wie schnell werden sie von neueren überschrieben? Das ist nämlich der Punkt. Wenn ein Angreifer zunächst unbemerkt Schad-Code auf Ihrer Website eingeschleust hat, gibt es möglicherweise keine alte Datensicherung ohne diese Infektion mehr.

Man sollte also auf jeden Fall zusätzlich eigene Backups machen. Und zwar sowohl von den auf dem Server gelagerten Dateien als auch von den Inhalten der Datenbank – die meisten Inhaltsverwaltungssysteme speichern ja die Seiteninhalte in einer MySQL-Datenbank, während für das Seitenlayout Template-/Theme-Dateien zuständig sind. Nur wenige Content-Management-Systeme arbeiten ohne Datenbank und speichern Ihre Texte in sogenannten flat files ab, also normalen Textdateien.

Natürlich sollte man diese Backups regelmäßig machen, beispielsweise mindestens monatlich – je nach Häufigkeit von Aktualisierungen. Ein Blog, in dem pro Woche drei neue Artikel erscheinen, sollte also mindestens wöchentlich gesichert werden.

Wenn Sie das nicht selber machen möchten, gibt es immer noch die Möglichkeit, es auszulagern. Ich plane, diese Dienstleistung ab 2012 zu einem fairen Preis anzubieten. Ihre Daten (Dateien und Datenbanktabellen) würden dann regelmäßig kopiert und in einem geschützten Verzeichnis gespeichert werden; das heißt, sie sind per Webbrowser nicht zugänglich. Sinnvoller Weise werden die Daten auf einem separaten Webserver gespeichert. Und im Notfall spiele ich Ihnen die Daten in kurzer Zeit zurück. Denn der Stillstand etwa eines Webshops über mehrere Tage wäre neben dem Umsatzausfall natürlich auch ein großer Image­schaden. Im Januar 2012 wird eine neue Preisliste erscheinen, wo dann diese Backup-Leistung mit aufgeführt sein wird.

Werbung stört beim Lesen von Webseiten

Wenn ich einen Text auf einer Webseite lesen möchte, dann möchte ich diesen Text eigentlich konzentriert lesen. Hintergrundmusik kann mich da stören, aber noch mehr stören mich flackernde Werbeanzeigen.

In Opera kann man die zwar ohne extra Erweiterung ausblenden lassen, aber das macht man quasi von Hand, und man muss bei jedem neu auftauchenden Banner dieses Werkzeug wieder in die Lehre schicken. Es gibt zwar Erweiterungen, die so was automatisch machen, aber nicht immer blenden sie auch wirklich jegliche Werbung zuverlässig aus.

Und außerdem kann es immer noch Zeug geben, das zwar keine Werbung ist, aber trotzdem beim Lesen erheblich stört, wie irgendwelche momentan uninteressanten, aber nichtsdestotrotz furchtbar bunten Informationen in den Seitenleisten oder so was.

Wie gesagt, wenn ich einen Artikel lesen will, will ich nur diesen Artikel lesen. Und zum Glück habe ich neulich eine Erweiterung für Opera entdeckt, die mir diesen Wunsch erfüllt: cleanPages von QuHno. Großartig!

Opera ist wieder flott

Ich hatte in früheren Beiträgen geschrieben, dass Opera 11 unter Windows aus unerfindlichen Gründen extrem langsam beim Seitenaufbau war und auch nach Abschalten bestimmter Einstellungen kaum schneller wurde. Doch in den 11.5x-er Versionen hat er endlich wieder seine frühere Schnelligkeit wiedererlangt. Ich habe momentan Version 11.51, Build 1087, und ich bin wieder sehr zufrieden, wenn nicht gar begeistert von diesem Webbrowser.

Er hat ein Webentwicklungs-Werkzeug namens Dragonfly integriert – ähnlich wie die Add-ons Firebug oder Web Developer in Mozilla Firefox. Und viele Innovationen, die man gern Firefox zuschreibt, stammen ursprünglich von Opera: Mausgesten, die Schnellwahl, gruppierbare Tabs (gut, diese Funktion gab es für Firefox zumindest als Erweiterung, bevor sie fest eingebaut wurde), abgespeckter Kopfbereich (mit ausblendbarer Menüleiste etc.) – und vieles mehr, an das ich mich heute nicht mehr erinnere, weil es eine Selbstverständlichkeit geworden ist.

Die Arbeitsspeicher-Belastung ist bei Opera 11.51 allerdings nach wie vor gewaltig; da hat Firefox in Version 7.x deutlich die Nase vorn.