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Zeiterfassung mit »mite«

Die Erfassung von Arbeitszeiten ist für Selbständige und Freiberufler unumgänglich, um den Arbeitsaufwand für Projekte kontrollieren zu können und Anhaltspunkte für die Preiskalkulation zu haben. Hier kann mite helfen; es ist geeignet sowohl für Einzelkämpfer als auch für Arbeitsgruppen.

Ich empfinde mite als sehr übersichtlich und sehr einfach zu bedienen. Ich habe es allerdings nur alleine und nicht im Team getestet. Grob gesagt, legt man Kunden, Projekte und Leistungen an und kann dann die Zeiten erfassen, die man pro Kundenprojekt aufwendet. Natürlich lässt sich ein Stundensatz festlegen, sodass automatisch die in Rechnung zu stellenden Kosten ermittelt werden.

mite läuft als Web-Applikation im Browser, und zwar auf dem iPhone, Mac oder PC, und wird als als SaaS (Software as a Service) angeboten, lässt sich also nicht auf dem eigenen Server installieren.

Man muss ein Konto anlegen, kann dreißig Tage lang testen und zahlt nach der Testphase pro Kopf und Monat fünf Euro. Oder man gibt seine Bankdaten gar nicht an, und dann ist nach den dreißig Tagen die Nutzungszeit eben zu Ende. Kündigen lässt sich ein Abonnement monatlich, und um seine Daten nicht zu verlieren, kann man sie vor Ablauf des Vertrages exportieren; das finde ich sehr fair.

Die Nutzung über eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS) ist möglich; nach Angaben von mite werden tägliche Datensicherungen durchgeführt; die Server stehen in Berlin und mite ist ein deutsches Unternehmen.

Es macht auf mich alles einen soliden, seriösen und sauberen Eindruck.

mite.

Google+ für alle geöffnet

Nun ist Google+ öffentlich und ohne Einladung zugänglich. Nähere Informationen gibt es auf internetworld.de.

Ich habe mich heute angemeldet – man braucht dazu ein Google-Konto. Wer noch keins hat, kann kostenlos eins erstellen. Mein erster Eindruck: Sehr aufgeräumt, wie man es von Google gewöhnt ist, also nicht so chaotisch unübersichtlich wie Facebook; man findet natürlich noch nicht so wirklich viele Bekannte wie auf Facebook.

Tja, ansonsten weiß ich gar nicht, was ich dazu schreiben soll. Ob es mal so beliebt und unentbehrlich wird wie Facebook, XING und LinkedIn, muss man mal abwarten. Insgesamt gesehen bietet Google dem Benutzer natürlich eine ganze Menge: Webmaster-Tools, Text und Tabellen, Kalender, Picasa, Mail, Maps, Earth, Code, einen Browser und vieles mehr. Plus Google+ eben.

Unterschiedliche Google-Suchergebnisse

Heute am Telefon: Ich freute mich schon, dass die Website eines Freundes mit einem bestimmten Suchbegriff auf Seite eins der Google-Ergebnisseiten erschien. Er aber meinte, bei ihm käme sie erst auf Seite drei.

Das verstand ich nicht. Eine Änderung meiner Angabe des eigenen Standortes auf der Google-Seite in den Namen seiner Stadt brachte nichts. Ich fragte, welchen Browser er benutzt (und es war ein anderer als der, den ich favorisiere). Also testete ich in dem gleichen Browser, und siehe da: mein Suchergebnis entsprach seinem. Da stellte sich zunächst Ratlosigkeit ob des seltsamen Verhaltens bei mir ein.

Nach dem Telefonat suchte ich also nach Informationen und Problemlösungen. Und wurde schließlich fündig: Schuld ist das sogenannte »Google-Webprotokoll«. Bei mir war es eingeschaltet. Es ist prinzipiell sinnvoll, um die Suchergebnisse etwas zu personalisieren. Doch für einen Webdesigner ist es natürlich »tödlich«, weil es die Ergebnisse eben verfälscht.

Quelle: BusinessText Detlef Krause

Alles wird erfasst:
google-webprotokoll_1.png

Und so schaltet man es aus:
google-webprotokoll_2.png

GIMP 2.7.3 (Entwicklerversion)

Gimp.org gab am 22. August 2011 bekannt, dass fleißig auf die Version 2.8 des Bildbearbeitungsprogramms »GIMP« hin gearbeitet wird. Es gibt seit kurzem eine neue Entwicklerversion, nämlich GIMP 2.7.3. Sie ist jedoch nicht als kompilierte Version erhältlich, sondern nur als Quellcode zum selber Kompilieren. Einen Windows-Installer gibt es nur für die stabile Version 2.6.11, und natürlich werden auch Pakete für diverse Linux-Distributionen angeboten

Die auffälligste Neuerung in 2.7.3 soll ein voll funktionstüchtiger Einzelfenster-Modus sein. Bisher hatte man ja immer (wenigstens) drei schwebende Fenster, was zumindest für Windows-Benutzer äußerst gewöhnungsbedürftig ist. Es gibt zwar das unabhängige Projekt »GIMPshop«, das diese diversen Fenster kombiniert, aber ich fand dann das originale GIMP doch besser, weil fehlerfreier.

Ferner bietet 2.7.3 eine Verwaltung der Arbeitssitzungen, viele Bugfixes und noch dies und das, was Interessierte aber lieber selbst in den Release Notes nachlesen können. Entwicklerversionen sind selbstverständlich nicht für den Produktiveinsatz geeignet, und so darf man gespannt auf eine hoffentlich bald erscheinende stabile Version 2.8 sein.

http://www.gimp.org/
http://www.gimp.org/release-notes/gimp-2.7.html
http://www.gimpshop.com/

Bilder komprimieren mit Caesium

Fürs Web soll man bekanntermaßen das Bildmaterial so klein wie möglich halten, damit die Datenübertragungsmenge gering und somit der Seitenaufbau schnell ist.

Fotos müssen also komprimiert werden. Im Regelfall eignet sich das Dateiformat JPG für Web-Fotos, weil es auch bei Bildern mit vielen feinen Farbabstufungen ohne zu stark sichtbaren Qualitätsverlust ganz gut in der Dateigröße reduziert werden kann. Eine gute Qualität auch bei sehr starker Kompression verspricht Caesium. Selbst bei 90-prozentiger Kompression soll es kaum Verluste erzeugen.

Nun, das kann ich nicht bestätigen. Ich habe drei eigene Fotos in der Auflösung 3072 x 2304 mit Caesium komprimiert, zunächst mit 90-prozentiger Qualität. Die Dateigröße schrumpfte dabei in zwei Fällen um etwa die Hälfte, in einem Fall um etwa zwanzig Prozent. Das hört sich viel an, ist aber eigentlich nichts Besonderes. Als ich dieselben Bilder mit IrfanView auf eine Qualität von 90 Prozent brachte (ohne weitere Kompressionsmaßnahmen), kam ich auf ungefähr dieselben Dateigrößen, sogar etwas kleiner. Ein Unterschied zu den Ergebnissen von Caesium war mit dem Auge nicht erkennbar.

Und als ich in IrfanView noch das RIOT-Plugin mit seinem Chroma Subsampling anwendete, wurden die Dateien noch ein bisschen kleiner.

Doch Caesium verspricht ja, dass man seine Bilder bis zu 90 Prozent ohne Qualitätsverlust komprimieren kann – anders gesagt, die JPG-Qualitätseinstellung von 10 Prozent soll nicht erkennbar sein. Ich habe es ausprobiert. Und natürlich bilden sich hier Artefakte: feine Farbabstufungen werden zu hässlichen großen Flächen mit nur wenigen Abstufungen. Man nennt das auch Klötzchenbildung.

Dazu kommt, dass Caesium meinen Rechner (zugegeben: alter Pentium-IV mit nur einem Prozessorkern) ziemlich belastet hat. Natürlich verkleinert man Fotos im Normalfall erst einmal, bevor man sie fürs Web weiter verarbeitet. Aber ich wollte ja testen.

Fazit: Mit IrfanView und RIOT-Plugin erzielte ich qualitativ gleiche und dabei noch kleinere Bilder als mit Caesium.

Caesium ist kostenlos, aber es wird um eine Spende gebeten. IrfanView ist nur für private Nutzung kostenlos. Auch hier wird um eine Spende gebeten. Die kommerzielle Lizenz mit lebenslangen Updates kostet lediglich 10,– Euro.

Sieben Webdesign-Todsünden

In einem Online-Artikel in Internet World Business vom 20.07.2011 werden sieben Dinge aufgezählt, die man beim Webdesign unbedingt vermeiden sollte.

Nun gut, es sind sieben alte Hüte. Dennoch finde ich den Artikel sinnvoll, denn solche Webdesign-Sünden haben sich wohl auch in 2011 noch nicht herumgesprochen. Natürlich kann man einen Mangel an Wissen in diesem Bereich keinem privaten Homepage-Bastler vorwerfen. Doch ich bin vor ein paar Monaten auf einige im Jahr 2011 erstellte Websites eines Mitbewerbers gestoßen, die – kein Scherz! – noch mit Frames gefrickelt worden sind.

Und sicherlich stößt man gelegentlich noch auf andere als die im Artikel genannten Webdesign-Fehltritte. Aber genug davon. Konzentrieren wir uns lieber wieder aufs Gute, Wahre und Schöne!

Concrete5: »Previous & Next Nav« und URL-Rewriting

In Concrete5 gibt es den nützlichen Block »Previous & Next Nav«. Damit kann man zwischen benachbarten Seiten hin und her navigieren, ohne zum Beispiel immer wieder über die Elternseite (also die übergeordnete Seite) gehen zu müssen.

Das Problem ist nur: Trotz per .htacess-Datei eingeschalteten »hübschen« URLs wird immer /index.php/ in der Adresse eingeblendet, was man aus Gründen der Lesbarkeit und Suchmaschinenfreundlichkeit ja eigentlich vermeiden will.

Doch es gibt eine Lösung: In die Datei config/site.php ist eine Codezeile einzutragen. Ich habe sie ganz an den Anfang, also direkt unter das einleitende PHP-Tag gesetzt. Sie lautet:
define('URL_REWRITING_ALL', true);

(Quelle: www.concrete5.org/community/forums/. Danke an jordanlev für diese Lösung!)

CSS Lint

CSS Lint ist ein kostenloser Online-Dienst, mit dem man seinen CSS-Quellcode prüfen lassen kann. Man kopiert einfach den Text seiner CSS-Datei in das Eingabefeld hinein, lässt das Programm ein kurzes Weilchen arbeiten und schon erhält man eine Auflistung der eventuellen Fehler und Warnungen.

Verbesserungsvorschläge werden gleich mitgeliefert, sodass man seine CSS-Angaben korrigieren kann. Bei meinen Tests ließ sich der Code etwas entschlacken, außerdem wurde ein doppeltes Semikolon bemängelt, das ich übersehen hatte (obwohl mein Editor Webocton Scriptly solche Fehler rot markiert). Zu viele solcher Hinweise sind natürlich für den Webdesigner nicht sehr schmeichelhaft, und deshalb schmückt sich CSS Lint auch mit dem Slogan »Will hurt your feelings«.

Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht mit allen Ver­besserungs­vor­schlä­gen ganz einverstanden bin. Wenn ich zum Beispiel eine Angabe mache wie hr.abstand, dann will ich eben einen bestimmten Abstand speziell für horizontale Trennlinien angeben und beim späteren Durchsehen meines Codes wissen, dass der Abstand nur für horizontal rules gelten soll.

Es stimmt: ich könnte statt dessen einen Kommentar einfügen. Der würde dann auch nicht beanstandet werden. W3C-konform ist meine Art der Auszeichnung aber trotzdem. Denn so lässt sich ja dieselbe Bezeichnung verschiedenen HTML-Tags zuordnen – schließlich will man manchmal (um bei diesem Beispiel zu bleiben) verschiedenen HTML-Tags verschiedene Abstände geben. Unterschiedliche Bezeichnungen würden hier nur verwirren, und Konstrukte wie .abstand-hr und .abstand-p finde ich schwachsinnig.

Trotzdem: ich denke noch mal drüber nach.

http://csslint.net/
http://scriptly.webocton.de/

Heiße Sommerwochen bei SoftMaker

Der deutsche Hersteller SoftMaker bietet seine sehr guten Bürosoftware-Produkte ja ab und zu mal preisreduziert in interessanten Sonderaktionen an. Und gerade ist es mal wieder so weit. Egal, wie heiß der Sommer wird, die Preise sind es auf jeden Fall.

In der Woche vom 13. Juni bis 19. Juni 2011 gibt es SoftMaker Office 2010 für Windows Mobile zum Preis von nur € 17,99. Was in den nächsten Wochen angeboten wird, wird leider noch nicht verraten, deswegen lohnt sich ein wöchentlicher Besuch auf deren Website, oder man bestellt sich den Newsletter.

Tja, was werde ich denn wohl abstauben können? SoftMaker Office 2010 habe ich bereits sowohl für Windows® als auch für Linux; ein Windows Mobile besitze ich nicht; aber irgendwas wird sich schon noch anbieten.

Schließlich kann man ja auch was gewinnen, wenn man während der heißen Phase einkauft. Denn: »Unter allen Kunden, die bis 31.7.2011 bei SoftMaker etwas bestellen, verlosen wir einen Apple iPod Touch und fünf Apple iPod Shuffle.«

http://www.softmaker.de/index.htm