Info Angel von Angelic Software

Info Angel von Angelic Software ist ein freundlicher »Engel«, der uns gestressten Menschen helfen will, Ideen, Notizen, Termine und Kontakte zu speichern und zu sortieren. Diese Software für Windows ist intuitiv bedienbar, weil sich die Oberfläche an bekannten Programmen und Arbeitsumgebungen orientiert. Links findet man einen Verzeichnisbaum, wie man ihn vom Windows-Explorer kennt, und rechts ist die eigentliche Arbeitsfläche.

Nach der Installation findet man Beispieldaten vor, die einem den Einstieg leicht machen. Es sind ein paar Notizen und Kontakte angelegt, säuberlich in verschiedenen Ordnern sortiert, die die Kategorien darstellen. Hier zeigt sich schon, dass man seine Notizen zum Beispiel in »privat« und »geschäftlich« unterteilen kann. In jedem Ordner lassen sich wiederum neue Verzeichnisse anlegen, was sinnvolle thematische Verzweigungen möglich macht.

Es lässt sich auch ein Kalender einblenden, der zwar übersichtlich gestaltet ist und über eine Erinnerungsfunktion verfügt, aber das war es auch schon. Es wird jeweils nur ein Tag angezeigt und es gibt keine Wochen- oder Monatsansicht, in die man umschalten könnte.

Die Kontaktverwaltung ist hingegen so umfangreich, wie man es von anderen Programmen gewöhnt ist. Was mir ganz gut gefällt, ist, dass neben den eigentlichen Kontaktdaten noch Eingabefelder für Familie, Ehepartner und Kinder vorhanden sind und es außerdem reichlich Platz für die Eingabe von Bemerkungen gibt. Leider werden die Bezeichnungen für die Eingabefelder teilweise von den Feldern verdeckt, wenn man im Programm die deutsche Übersetzung eingeschaltet hat.

Um im rechten Programmbereich Notizen zu schreiben, gibt es einen Editor, der die üblichsten Textformatierungen erlaubt. Man kann die Notizen auch als RTF-, TXT- oder HTM-Datei abspeichern, also in unabhängigen Dateiformaten, die sich auf allen Betriebssystemen öffnen lassen. Ferner ist es möglich, eine Datei an die Notizen anzuhängen – leider nur jeweils eine einzige.

Zur Datenspeicherung benutzt Info Angel das .mdb-Format, also eine Microsoft-Access-Datenbank.

Das Programm kostet 29 USD, aber man kann es einen Monat lang ohne Funktionseinschränkung testen.

Natürlich stellt sich die Frage, wie sinnvoll so eine Software ist. Für mich selbst sehe ich keinen Grund, mir das Programm anzuschaffen, denn meine Kontakte und Termine verwalte ich über Mozilla Thunderbird; und für Notizen, Ideen und sonstige Texte nehme ich TextMaker (nein, nicht Word!) und speichere sie strukturiert in Verzeichinssen ab (egal ob unter Windows oder Linux), sodass ich sie gewöhnlich auch wieder finde.

Concrete5: Datenbanknamen mit Binde- oder Unterstrich

Das CMS Concrete5® in der Version 5.4.1.1 (und wahrscheinlich auch älteren Versionen) hat Probleme mit Datenbanknamen, die einen Binde- oder Unterstrich beinhalten.

Wenn Datenbankabfragen ausgeführt werden wie etwa die SQL-Abfrage SHOW TABLES FROM […] – zum Beispiel wenn man über das Dashboard eine Datenbanksicherung vornehmen will – dann wird eine Fehlermeldung ausgespuckt, falls eben die Datenbank einen Binde- oder Unterstrich im Namen führt.

Ich habe im Concrete5-Forum diesen Bug berichtet und erhielt die erfreuliche Antwort, dass dieser Fehler in der aktuellen Entwickler-Version von Concrete5 behoben worden ist. Im öffentlichen Download-Bereich werden allerdings nur die stabilen, also fertigen Versionen angeboten. Bis die nächste stabile Version erscheint, kann man sich folgendermaßen behelfen:

Entweder man ändert Zeile 13 in der Datei /concrete5/concrete/libraries/backup.php von

$arr_tables = $db->getCol("SHOW TABLES FROM " . DB_DATABASE);

in

$arr_tables = $db->getCol("SHOW TABLES FROM `" . DB_DATABASE . "`");

oder man lädt sich die Entwicklerversion herunter von Github – doch Vorsicht, denn es handelt sich ja um eine Version, die noch nicht für den Einsatz in einer Produktivumgebung geeignet ist und noch Fehler enthalten könnte. Ich empfehle also Folgendes: Das heruntergeladene Zip- oder Tar-Archiv entpacken und nur die oben genannte Datei auf den Webserver hochladen, nicht aber das ganze Paket.

SeaMonkey und die Tags <code> und <pre>

SeaMonkey ist ja die Mozilla-Komplett-Suite, bestehend aus Webbrowser, E-Mail-Client, HTML-Editor, Adressbuch und Chat. Ich selbst bin kein großer Fan von SeaMonkey; ich finde die Zusammenstellung von Firefox als Browser und Thunderbird als E-Mail-Programm (mit Kontaktverwaltung und Kalender) wesentlich besser. Und der HTML-Editor in SeaMonkey ist eh Schrott und für meine seltenen Chats benutze ich Pidgin, den Multi-Messenger.

Ich nehme aber die Browser-Komponente von SeaMonkey neben einer ganzen Reihe weiterer Browser ganz gern zum Testen, denn die Webseiten, die man erstellt, sollen ja möglichst in allen Browsern gleich aussehen.

Und dabei habe ich jetzt eine Eigentümlichkeit von SeaMonkey entdeckt: Er weigert sich, die HTML-Tags code und pre mit den Angaben zu formatieren, die ich in der CSS-Datei angegeben habe – oder überhaupt den in diese Tags eingeschlossenen Text anders zu formatieren als den »normalen« Text – üblich ist ja eine nichtproportionale Schrift (monospace).

Wenn man aber folgendermaßen verschachtelt, dann geht es:


<pre><code>
   …
</code></pre>

Seltsam, aber nicht schlecht, denn diese Verschachtelung hat in allen Browsern den Vorteil, dass Einrückungen des originalen Textes erhalten bleiben, wie man oben sehen kann. Pre oder code allein stellen die Einrückungen oft falsch dar.

Frames in 2011

Hut ab vor kompetenter Konkurrenz, von der man noch was lernen kann. Nie würde ich mich über sie beklagen. Was mich hingegen aufregt, sind Konkurrenten, die ihr Handwerk nicht verstehen.

Es ist schon unfassbar, wer so alles Webdesign quasi »nebenher« anbietet, ohne dafür eine Ausbildung zu haben oder sich wenigstens das nötige Wissen selbst anzueignen mittels aktueller Fachliteratur. Natürlich sieht manches Zusammengefrickelte schön aus. Aber wenn dann Links nicht funktionieren, ist es doch sicherlich für den Kunden, der mög­licher­weise viel Geld bezahlt hat, ärgerlich.

Heute bin ich auf so ein hübsch gestaltetes, aber funktionell mangelhaftes Machwerk gestoßen. Und die Krönung, als ich mir den Quelltext der Referenzen anschaute: Im Jahr 2011 setzen diese »Webdesigner« tatsächlich noch die so was von völlig veraltete Frame-Technik ein! Mit Microsoft Word als HTML-Editor.

Arme Suchmaschinen. Und arme Kunden!

TinyMCE in Concrete5: Schriftgröße anpassen

Neulich schrieb ich, wie man die Schriftgröße des WYSIWYG-Editors »TinyMCE« im Content-Management-System »SilverStripe« anpassen kann. Heute will ich dasselbe für das CMS »Concrete5« erklären.

Man sucht mittels FTP-Client (etwa FileZilla, Core FTP Lite, Cyberduck) den Ordner /concrete/js/tiny_mce/themes und kopiert ihn nach /js/tiny_mce/themes/ (weil Dateien im Kern-Ordner niemals verändert werden sollten). Im kopierten Verzeichnis gibt es die Unterordner advanced, concrete und simple. Jeder dieser Ordner verzweigt sich noch weiter. Für uns interessant ist jeweils skins/default/. Wenn im Backend von Concrete5 unter Verwaltung > Allgemeine Einstellungen > Texteditor > Toolbar Set zum Beispiel Einfach eingestellt ist, nehmen wir uns den Ordner simple/skins/default/ vor.

Darin gibt es die CSS-Datei editor.css – diese bearbeiten wir mit einem Text- oder HTML-Editor. Gleich in den ersten Zeilen finden wir die Angabe


body, td, pre {
  font-family: Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif;
  font-size: 10px;
}

Wir ändern die Buchstabengröße zum Beispiel in 14px, laden die Datei wieder hoch, leeren den Cache von Concrete5 und den Browser-Cache – und das war’s dann auch schon.

Google kauft Microsoft

Dass Microsoft und Google scharfe Konkurrenten sind, ist ja bekannt. Microsoft versucht mit Bing, auf dem Suchmaschinensektor wenigstens den zweiten Platz zu belegen, und Google wiederum ist fleißig dabei, ein Betriebssystem zu basteln, Chrome OS, das Windows das Fürchten lehren soll (oder auch nicht).

Google war in der gesamten Vergangenheit immer mal wieder durch Firmenaufkäufe aufgefallen. Aber Microsoft schlucken? Undenkbar! Und doch ist so etwas anscheinend im Gange. Diese Meldung wird sicherlich in den nächsten Tagen durch Presse, Fernsehen und Web gehen; bisher sind noch keine detaillierten Fakten bekannt.

Ein wenig einlesen in die groben Zusammenhänge kann man sich aber bereits heute: Google kauft Microsoft.

Tja, und ob Google sein Chrome OS wohl mit Windows vermischen wird? »Chromedows« wäre doch ein schöner Name.

TinyMCE in SilverStripe: Schriftgröße anpassen

Das CMS »SilverStripe« bietet zum Bearbeiten der Webseiten den WYSIWYG-Editor »TinyMCE« im Backend an. Ich persönlich bin zwar mehr ein Fan von CKEditor, aber gut, TinyMCE ist auch in Ordnung. Aber was mich total stört, ist die voreingestellte Schriftgröße von 62,5 %, die ich als zu klein empfinde. Ich will nicht mit der Nase bis an den Bildschirm ran.

62,5 % entsprechen 10 px – im Fall, dass im Browser eine Standardschriftgröße von 16 px eingestellt ist. Dies ist die Voreinstellung der meisten Webbrowser. Wie kann man diese Größe aber ändern?

Nun, sie lässt sich über eine CSS-Datei einstellen. Im Normalfall verfügt jedes Theme – zumindest wenn es eins der bei der Installation von SilverStripe mitgelieferten ist – über eine im Unterordner CSS liegende Datei editor.css, die man jetzt bearbeiten muss. Sie sollte folgenden Eintrag enthalten:

//This support file is used to style 
//the WYSIWYG editor in the CMS

@import "typography.css";

Mehr nicht. Darunter trägt man ein (im Beispiel wird eine Schriftgröße von 14 Pixeln gewünscht):

body.mceContentBody {
    min-height: 200px;
    font-size: 14px;
}

Nachdem man den Browser-Cache geleert hat, wird die Veränderung sichtbar.

Und nun noch eine Leseempfehlung: Interessanter Artikel auf toscho.de zu dem Irrsinn, Schriftgrößen in Prozent anzugeben.

Webhoster.de

Es gibt Webhoster, die treiben einen Riesen-Werbeaufwand, zeigen aber leider nur mittelmäßige Leistungen. Doch zum Glück gibt es auch welche, die faire Preise haben und technisch offensichtlich 1A ausgerüstet sind. So einen Webhoster habe ich einem Kunden empfohlen, weil ich selbst einfach davon überzeugt bin. Es handelt sich um »Webhoster.de«.

Zwar ist torstenkelsch.de dort nicht gehostet (denn mir selbst war vor vielen Jahren von einem Freund »Speicherhosting« empfohlen worden), aber dafür meine Testplattform, die ich intensiv benutze, um zum Beispiel Content-Management-Systeme zu testen. Ich lasse auch die Ausfallzeiten protokollieren durch »LiveWatch«, und da liegt Webhoster.de sehr gut im Rennen. Und mit ihren hochwertigen Dell-Servern und leistungsfähigen Festplatten ist auch ein schneller Seitenaufbau gewährleistet.

Der zufriedene Kunde, von dem ich eingangs sprach, ist Dirk Balke, der Inhaber der WERFTART Kunstvermittlung. Läuft doch flott, seine Website!

Ladezeit von Webseiten

Eine kurze Ladezeit von Webseiten ist heutzutage ein ziemlich wichtiges Bewertungskriterium von Google – und ich könnte mir vorstellen: auch von anderen Suchmaschinenbetreibern. Sie wollen den Suchenden schließlich gute Ergebnisse liefern, und eine gute Website darf eben nicht langsam sein.

Denn kaum etwas ist ärgerlicher für Seitenbesucher als ein quälend lahmer Aufbau. Da wird dann gern schon mal schnell weggeklickt und weitergesurft – vielleicht zur Konkurrenz. Schlecht für den Seitenbetreiber, der eigentlich das Ziel hat, das Interesse der Besucher für seine Website und sein Unternehmen zu wecken.

Mit dem Ladezeit-Check von Topsubmit kann man die Geschwindigkeit seiner Webpräsenz testen. Das Tool zeigt an, wo die Schwachstellen sind. Das können zu große Bilddateien sein oder riesige JavaScript-Bibliotheken wie jQuery oder ähnliche. Lachen Sie nicht – 80 KiB sind riesig im WWW, auch heutzutage.

Also: Es ist Frühling und damit Zeit, abzuspecken!

Paint Shop Pro X (Vollversion) bei Terrashop

Wer eine preisgünstige, aber dennoch gute Grafik-Suite sucht, wird zur Zeit bei Terrashop fündig. Für € 14,95 plus Versandkosten (ab € 20,00 Bestellwert versandkostenfrei) bekommt man mit »Corel Paint Shop Pro X« eine Software in der Version von 2007, die meiner Meinung nach zumindest im Bereich der Foto-Nachbearbeitung fast mit »Adobe Photoshop« mithalten kann. Für Montagen und sehr diffizile grafische Arbeiten ist für die meisten Grafiker wohl Photoshop das A und O – sowohl vom Funktionsumfang als auch von der Bedienungsfreundlichkeit her.

Doch warum nennt der Hersteller sein Produkt »Grafik-Suite«? Das klingt ein wenig hochtrabend für eine Fotobearbeitungs-Software. Nun, erstens ist noch eine CD mit 1.000 Stockfotos USA beigepackt, und zweitens kann Paint Shop Pro ja noch wesentlich mehr als nur Fotos aufzuhübschen, Effekte darüber zu legen oder Verzerrungen auszugleichen. Es lassen sich auch grafische Entwürfe, zum Beispiel für Webseiten, gut damit anfertigen.

Denn ähnlich wie Photoshop arbeitet Paint Shop Pro mit der Ebenentechnik. Es gibt nicht nur Ebenen für Rastergrafiken (also Pixelgrafiken), sondern auch für Vektorgrafiken. Mit den Vektorwerkzeugen kann man ganz gut einfache geometrische Formen erzeugen. Zum Beispiel bastele ich mir folgendermaßen Schatten für Webseiten: Hintergrundebene mit der gewünschten Farbe anlegen, Rechteck als Vektorgrafik erstellen, Schlagschatten erzeugen, das Ganze als PNG oder JPG abspeichern.

Es gibt ferner noch die sogenannte Anpassungsebene, mit der man zum Beispiel Farben verändern kann, ohne dass die Ebene mit dem Originalbild verändert wird. Auch das ist aus Photoshop bekannt. So kann man recht leicht experimentieren oder in einer späteren Arbeitssitzung noch mal an den vorgenommen Einstellungen Änderungen durchführen.

Das Programm ist also vielseitig einsetzbar und dabei intuitiv zu bedienen. Man kann sich auch verschiedene Arbeitsumgebungen einrichten und abspeichern, sodass man für unterschiedliche Aufgaben die jeweils benötigten Elemente ein- und die überflüssigen ausblenden kann. Und für den Anfänger gibt es sogar noch das »Lernstudio«, welches einem das jeweils ausgewählte Werkzeug erklärt. Sobald man fit ist, lässt es sich ausschalten.

Paint Shop Pro X Vollversion bei Terrashop