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Die defekte SSD

Neulich hatte ich mir bei einem eBay-Händler einen gebrauchten Mini-PC gekauft. Als Datenträger war eine SSD im 2,5-Zoll-Format eingebaut; diese musste ich reklamieren, sie war fehlerhaft. Allerdings zeigte eine Analyse der Oberfläche keine defekten Sektoren oder Blöcke an.

Ich hatte das Betriebssystem FreeDOS installiert. Als ich es startete, erschienen jedoch gleich Fehlermeldungen. Nun wollte ich testweise irgendein GNU/Linux installieren, aber nach der Partitionierung mit GParted zeigte sich im Dateimanager, dass unverändert FreeDOS auf der SSD residierte. Wie konnte das sein?

Festplattenüberprüfung mit chkdsk unter Windows: ohne Erfolg, Abbruch. Reparaturversuche: ebenfalls Fehlanzeige. Neupartitionierung mit AOMEI Partition Assistant: ebenso erfolglos wie mit GParted.

Es konnte sich nur um einen Fehler des Controllers handeln. Der war, wie mir etwas später auffiel, auf den Nur-lesen-Modus eingestellt, was sich nicht ändern ließ. Etwas Derartiges hatte ich bislang noch nie erlebt – aber man lernt halt nie aus. Jedenfalls bekam ich die SSD vom Händler umgetauscht, und der Ersatz funktionierte.

ssd-platine.jpg Ausgebaute SSD-Platine – das Metallgehäuse kann ich noch gebrauchen.

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