Contao und warum ich es nicht mag

Ich hatte in der Vergangenheit mehrmals versucht, mich mit Contao anzufreunden. Die Version 3 ließ sich sehr leicht installieren; das Bedienkonzept hingegen hat mir noch nie gefallen, aber ich wollte irgendwann doch mal wieder dieses CMS anpacken – das war im Jahr 2017. Ich hatte damals einen Blog­artikel angefangen, aber nie zu Ende geschrieben. Aktuell war Contao zu der Zeit in der Version 4.4.8, und die vorherigen Vierer-Versionen kannte ich gar nicht. Aufgefallen war mir, dass Contao 4 offensichtlich völlig neu programmiert worden war – es setzte nun auf das Symphony-Framework auf, und die Verzeichnisstruktur war gänzlich anders als in Contao 3.

Ich fand jetzt, in 2023, meinen alten Blog-Entwurf wieder und habe die Contao-Website nach dieser langen Zeit, also nach nunmehr sechs Jahren, erneut besucht. Inzwischen hat Contao die Versionsnummer 4.9. Es gibt zwei Methoden, das CMS zu installieren: entweder mit dem sogenannten Contao Manager oder als Symfony-Bundle, das mittels Composer installiert wird. Eine Anleitung erklärt die einzelnen Schritte.

Nun, ich muss gestehen, dass ich heutzutage keinerlei Lust mehr verspüre, mit viel Aufwand solche Mammut-Systeme zu installieren. Es gibt für kleine bis mittelgroße Webauftritte so schöne schlanke Inhaltsverwaltungssyteme, die ruckzuck per FTP auf den Webserver hochgeladen und quasi sofort benutzt werden können und dann sogar noch ohne eine Datenbank auskommen, wie Bludit, FlatPress, Grav, Pico, Typemill oder WonderCMS. Aber auch ClassicPress und Chyrp Lite, die beide eine Datenbank benötigen, finde ich gut, da sie ebenfalls schnell und ohne großes Trara installiert sind.

Kurzum, ich mag Dinge am liebsten einfach und schlank, und darüber hinaus liegt mein Gewicht auf dem Bloggen. Für umfangreiche Unternehmens-Websites hingegen mag Contao ja durchaus geeignet sein.

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Torsten Kelsch