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CrossFTP Pro

Da der FTP-Client FileZilla immer mal wieder Probleme mit verschlüsselten Verbindungen hat, zumindest unter GNU/Linux, habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Unter Windows gibt es diese wie Sand am Meer, unter GNU/Linux ist kaum was Brauchbares mit grafischer Benutzeroberfläche zu finden. Aber ein Programm, mit dem ich gut zurechtkomme, habe ich doch gefunden.

CrossFTP Pro ist ein seit vielen Jahren (ich glaube, seit 2005) existierender FTP-Client, der für verschiedene Betriebssysteme erhältlich ist. Ich kenne ihn noch aus meinen Windows-Zeiten und freue mich, dass es ihn auch für GNU/Linux gibt. Er benötigt zur Ausführung eine Java-Laufzeitumgebung. Diese kann man von Oracle herunterladen, als Open-Source-Alternative kommt aber auch OpenJDK in Frage – unter Ubuntu zum Beispiel installiert man es wie bei ubuntuusers.de erklärt.

CrossFTP

Ich empfehle hier die Pro-Version von CrossFTP, die 25 $ kostet, deswegen, weil die kostenlose Version keine verschlüsselten FTP-Verbindungen handhabt; und unverschlüsseltes FTP sollte in der heutigen Zeit eigentlich keine Option mehr sein und von Webhostern auch nicht mehr angeboten werden. CrossFTP Pro kann aber darüber hinaus auch mit WebDAV umgehen, beherrscht FXP, also die direkte Übertragung von Server zu Server, und bietet noch einiges mehr. Es gibt sogar eine Enterprise-Version für knapp 40 $, aber die paar zusätzlichen Features dürften nur von speziellem Interesse sein.

Die Lizenzen gelten pro Computer und sind nur einmalig zu bezahlen, es handelt sich also glücklicherweise nicht um ein Abo-Modell. Ich finde die Preise absolut fair.

Die Oberfläche ist Explorer-ähnlich, bedienbar ungefähr wie die von FileZilla, sieht für mich aber ein bisschen altbacken aus, doch was soll’s, Hauptsache, das Programm funktioniert gut.

Kurzum, als Ausweichmöglichkeit oder Ergänzung zu FileZilla finde ich CrossFTP klasse, aber komplett ersetzen möchte ich FileZilla nun doch nicht, weil ich schon so lange damit arbeite; und das, woran man gewöhnt ist, mag man ja nur ungern missen.

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