Handschriften als Fonts

Handschriften eignen sich ganz gut, wenn man zum Beispiel in einer Werbeanzeige oder einem Flyer den Claim (Slogan) des Unternehmens etwas menschlicher, persönlicher aussehen lassen will.

Richtig sympathisch wirken die tatsächlich individuell von Hand geschriebenen und anschließend vektorisierten Claims. Die meisten Handschriften-Fonts dagegen sehen nur auf den ersten Blick »echt« aus, auf den zweiten Blick fällt auf, dass gleiche Buchstaben auch wirklich genau gleich sind. Bei einer echten Handschrift ist das natürlich nicht so, da fallen gleiche Buchstaben immer etwas anders aus.

Es gibt allerdings »intelligente« Open-Type-Fonts, in denen die Buchstaben in mehreren Variationen gespeichert sind. Wenn nun im Wort oder im Satz zwei gleiche Buchstaben nebeneinander stehen, werden unterschiedliche Variationen des betreffenden Buchstabens verwendet. Manche Fonts variieren gleiche Buchstaben sogar dann, wenn sie nicht nebeneinander stehen. Das statische Aussehen der herkömmlichen Handschriften-Fonts wird dadurch vermieden.

Ein interessantes Beispiel zur Veranschaulichung der Problematik findet man auf typefacts.com: Ungenießbare lekker Handschrift. Das Unternehmen mit der im Artikel angeprangerten »ungenießbaren« Handschrift hat interessanter Weise gehandelt und die Schrift abgewandelt: Typefacts macht »Lekker Strom« lekker.

Handschriften-Paket kurzzeitig kostenlos bei SoftMaker

Heute, am 30. Mai 2012, entdeckt: Das deutsche Unternehmen SoftMaker bietet sein Paket mit 20 eleganten Handschriften kurzzeitig kostenlos zum Download an.

Wie lange das Angebot gilt, wird leider nicht verraten. Also schlägt man am besten umgehend zu, auch wenn man momentan noch keinen konkreten Einsatzzweck im Kopf hat – aber was man hat, hat man. Die Schriften sind installierbar unter Windows®, Linux und Apple Macintosh®.

Von Serendipity nach WordPress

WordPress bietet von Hause aus keine Möglichkeit zum Import der Daten aus dem Blogsystem Serendipity. Eigentlich seltsam, da Serendipity (S9Y) ja nicht gerade unbekannt und ein sehr gutes System ist. Nun ja, vielleicht so gut, dass selten jemand nach WordPress wechselt. Meine eigenen Gründe habe ich ja im letzten Artikel erklärt.

Ich muss jetzt mein Blog nur wieder besser gegen Spam absichern. Antispam Bee von Sergej Müller leistet zwar super Dienste, weil es äußerst zuverlässig ausfiltert. Aber gegen Spambots werde ich ein zusätzliches Plugin einsetzen, nämlich GrowMap Anti-Spambot Plugin, das ein Kästchen einfügt, welches ein menschlicher Kommentator anklicken muss und welches aber für Bots unsichtbar ist. So landen die Spamkommentare gar nicht erst im System.

Doch zurück zum Blog-Import. Ich hatte nach längerer Suche per Suchmaschine doch noch ein Plugin einschließlich Anleitung in englischer Sprache gefunden, mit dem der Import für die 3er-Versionen von WordPress einwandfrei geklappt hat und leicht durchzuführen war, und zwar bei Abdussamad.com.

Blogsoftware gewechselt

Ich habe mich entschlossen, die Blogsoftware zu wechseln, und zwar von Serendipity nach WordPress. Ganz leicht gefallen ist mir das nicht, weil ich auch Serendipity (kurz auch S9Y) sehr mag und ich eigentlich nicht unbedingt immer die Platzhirsche unterstützen möchte. (Am Rande sei erwähnt, dass ich auch froh bin, KMU – kleine und mittelständische Unternehmen – und Freiberufler als Kunden zu haben, deren Erfolg mir mehr am Herzen liegt als der von gigantischen Großunternehmen.)

Doch ein paar Sachen bei S9Y haben mich nicht so richtig glücklich gemacht. Zum Beispiel mag ich die Template-Engine Smarty nicht besonders, weil ich sie irgendwie umständlich finde und man Templates und Themes sehr gut allein mit PHP-Bordmitteln erstellen kann. Dann gab es manchmal das seltsame Phänomen, dass überarbeitete Artikel als neue Artikel angelegt wurden. Und es gab noch ein paar Dinge mehr, die ich als »unrund« empfand, auch wenn man mit ihnen leben konnten.

Ein weiterer Punkt ist vielleicht noch wichtig: In meiner Kundschaft sind ein paar, die ein Unternehmens-Blog haben und es mit WordPress betreiben. Da ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn ich selbst es verwende.

Und zu guter Letzt gibt es viele Fachblogs, die sich intensiv mit den Möglichkeiten und Feinheiten von WordPress befassen, außerdem gibt es recht viele Fachbücher. Kurzum, die Informationsquellen sind reichhaltiger, was bei eventuellen Problemen entscheidend sein kann. Allerdings muss man sagen, dass auch Serendipity eine sehr gute Community hat.

Für meine Feed-Abonnenten ändert sich übrigens nichts, da die Feedburner-Adresse gleich geblieben ist (http://feeds.feedburner.com/3×8-rss). Ausnahme: Wenn jemand einzelne Kategorien statt die Gesamtheit der Beiträge oder aber die Artikel über das Feed-Symbol in der Adressleiste des Browsers abonniert hatte, muss er oder sie jetzt bitte über die Feedburner-Links oben in der Seitenleiste neu abonnieren. Im Zuge der Umstellungsarbeiten habe ich übrigens jetzt zum RSS-Feed noch einen Atom-Feed dazugenommen: http://feeds.feedburner.com/3×8-atom.

Ein paar Kleinigkeiten sehen jetzt im Blog anders aus als vorher, aber im Wesentlichen ist alles so wie bisher geblieben. Ich hoffe, Sie sind mit der Umstellung zufrieden. Falls Ihnen Fehler auffallen oder irgendetwas nicht gefällt, schreiben Sie bitte einen Kommentar zu diesem Artikel oder schicken Sie mir eine E-Mail über das Kontaktformular, vielen Dank!